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Die Version der Frau

Im Fall des nigerianischen Flüchtlings, der wegen versuchter sexueller Gewalt im Gefängnis sitzt, hat die Leiterin des Brixner Zentrums Stellung bezogen.

Der Fall des 19-jährigen nigerianischen Flüchtlings, der wegen versuchter sexueller Gewalt im Gefängnis sitzt, sorgt weiterhin italienweit für Aufregung – auch wegen des (vorschnellen Vergewaltigungs-)Tweets des Innenministers.

Nun hat die Leiterin des Brixner Aufnahmezentrums eine Stellungnahme abgegeben.

Auf der Facebook-Seiote von Innenminister Matteo Salvini schreibt sie:

„Pensate che me lo merito?

Per vostro malgrado e per mia fortuna non sono stata violentata, ma ho subito solo delle molestie sessuali da parte di una persona malata psichicamente, e ho deciso di portare la questione a denuncia per fare capire a tutti che anche se sei malato certe cose non possono restare impuniti.

Sono troppo buona? Se lo dite voi, forse ci devo credere… io faccio il mio lavoro in un ambito sociale e continuerò a farlo.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (16)

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  • alfonszanardi

    Ein Innenminister der (vermutlich bei voller Absicht und wider besseres Wissens) in solchen Fragen die Unwahrheit herumposaunt ist vor allem eines:

    RÜCKTRITTSREIF.

  • watschi

    verbrechen schlimmer machen wie sie sind ist ungerecht und falsch, aber sie weniger schlimm machen ist gefährlich. ich hoffe, dass alle beteiligten bei der wahrheit bleiben und in diesem fall nicht politisch gehandelt wird. wir haben das recht auf wahrheit um den mutmasslichen täter einer gerechten strafe zukommen zu lassen, so wie es das gesetz vorsieht

  • franz

    Inneminister Salvini hat sich nichts zu Schulden kommen lassen im Gegensatz zu den linken Gutmenschen
    rai radio – südtirol 12.10.2018 12:30
    Wilma Huber, Leiterin der Flüchtlingsunterkunft, bestätigte den Vorfall, die Betreuerin spricht von sexueller Belästigung, von unsittlichen Berührungen, wie auch in meiner Anzeig zu lesen ist. ( also versuchte Vergewaltigung – zwischen einer Vergewaltigung und eine versuchten Vergewaltigung unter Anwendung von Gewalt gibt es rechtlich gesehen keinen großen Unterschied.( tentata violenza sessuale artt. 56 & 609 bis c. p. )
    Der Mann wollte nicht von mir ablassen. so Wilma Huber, Leiterin der Flüchtlingsunterkunft.
    Laut Enrico Pigozzo, comandante del Reparto Operativo dei Carabinieri di Bolzano: der Mann verhaftet und ins Gefängnis eingeliefert wurde bzw. gegen den Mann Strafanzeige wegen “versuchter Vergewaltigung“ sowie .“Widerstand gegen die Staatsgewalt„ erstattet wurde
    rai .it “alto adige“ 12.11.2018- / 14:00
    Untersuchungsgericht Bozen bestätigt die Haft. des Nigerianers.

    • mannik

      Franz, Salvini hat auf FB behauptet, die Frau sei vergewaltigt worden („…è stata violentata..) und das stimmt nicht. Da können Sie sich noch so winden. Salvinis Behauptung und Ihre sind schlichtweg falsch. Punkt.

    • leser

      Es scheint so, dass ihr direkt dabei gewesen seid und dazu noch eurer rolle des richtets uberzeugt zu sein
      Salvini hat das ziel erreicht. Nämlich wieder ein paar rechte hinterwäldler aus den löchern zu holen. Die sich trauen dem rechten gedankengut ihren lauf zu lassem
      Auch die reporter der TZ scheinen offenbar wert zu legen rechtes gedankengut freier herauszulassen, dass die presse ihrer pflicht immer weniger nachkommen. Umabhwngig und parteilos zu recherschieren, scheint immer weniger zu stören
      Das solche taten keineswegs zu tollerieren sind steht ausserfrage aber dues als schwerpunkte zur hetze zu instrumentalisieren ist ebenso niederträchtig, zumindest die presse sollte davon abstand nehmen

  • postfackisch

    Schon allein der Versuch ist schlimm genug; und es wäre falsch abzuwarten bis wirklich etwas passiert. Der junge Mann mit seinen Problemen gehört in eine andere Struktur oder zurückgeschickt.
    Denn ganz in der Nähe dieser Struktur befinden sich Grundschulen, Kindergärten usw. Finde es löblich dass die Leiterin der Struktur dies zur Anzeige gebracht hat, bevor es wirklich zu einer Vergewaltigung kommt. Es sollte hier unabhängig der Hautfarbe nicht weggeschaut werden.

  • andreas

    @franz
    Salvini hat wider besseren Wissens gelogen.
    Wenn ein Innenminister den genauen Text der Anzeige nicht kennt, wer dann?

    Es hat den Vorfall instrumentalisiert um Leute wie dich, welche sich über solche Vorfälle anscheinend freuen, damit sie ihre Vorurteile bestätigt bekommen, aufzuhetzen.
    Du bist wie ein Esel auf dem man sitzt und ihn um sich zu bewegen, mit der Stange eine Kartotte vorhält.

  • rambo

    ..jaja, soooo viele grünlinke Gutmenschen. Ich hoffe dass jede linkgrüne Gutmenschin in diese Situation kommt und keiner ihr hilft.

  • heinz

    @rambo Du wünschst dir also mehr Kriminalität? Das ist ja unerhört!!

  • esmeralda

    Ihr rechten Angsthasen seid ja lächerlich. Sicherheitsproblem? Südtirol war noch nie so sicher wie heute. In der von euch herbeigesehnten „guten alten Zeit“ wurde das meiste unter den Teppich gekehrt. Heute kommt viel mehr raus und steht dann in der Zeitung. Checkt ihr das nicht? Ein Beispiel: die Vorgänge in der Skinationalmannschaft in Österreich in den 60er und 70er Jahren.Ihr Schlechtmenschen empört euch, weil es ein Schwarzer war. Meine Tante hat in einem Krankenhaus in Südtirol gearbeitet und erzählt, dass Übergriffe von Patienten und Ärzten normal waren. Auch in Gaststätten und Hotels vom Chef.

    • ahaa

      Die Zustànde waren kriminell!Gebe ich dir vollkommen Recht.esmeralda.
      Sie verschenkten Kinder,vertrieben sie aus „relligiòsen Grùnden“.Ermordeten Babys.Siehe bei Restaurierungsarbeiten in Klòstern was sie gefunden haben.Kinder mussten schon von ganz klein auf aufs Feld zum arbeiten.Ganz die Kleinen, wurden mit Mohn betàubt,sodass sie den ganzen Tag schliefen und der Rest auf dem Feld helfen konnte.Hatten Knechte die sie oft wie Sklaven hielten…….Wenn andere dann von frùher reden, wie alles wunderbar war.naja. :-).

  • heinz

    Die rechten Schreier wollen einfach nicht verstehen, dass Gewaltbereitschaft nichts mit der Hautfarbe zu tun hat.

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