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Auf den Hund gekommen

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Hunde als Haustiere sind so beliebt wie noch nie. Über 40.000 Hunde gibt es in Südtirol. Warum sich immer mehr Menschen einen Hund zulegen. Und: Wer von der Liebe zu den Vierbeinern am meisten profitiert.

von Eva Maria Gapp

„Es ist absolut Mode geworden, sich heutzutage einen Hund anzuschaffen“, sagt Elisabeth Tscholl, diplomierte Hundetrainerin aus Meran. Sie ist bereits seit über zehn Jahren in dem Geschäft tätig und hat viel mit Hundebesitzern zu tun. Ihr ist der Boom in Südtirol sehr stark aufgefallen: „In einem Viertel gibt es bald mehr Hunde als Leute, weil jeder mittlerweile zwei oder drei Hunde besitzt“, fügt Tscholl hinzu.

Auch die Familie Epp aus Auer hat diese Erfahrung gemacht. Ihnen ist schon länger aufgefallen, dass es immer mehr Hundebesitzer gibt. „Jeder zweite oder dritte hat einen Hund als Haustier“, sagt Andreas Epp. Die Familie hat selbst zwei Hunde, seit sieben Jahren einen Berner Sennenhund und seit drei Jahren eine Französische Bulldogge.

„Ich bin selbst als Kind mit Hunden aufgewachsen und kenne es nicht anders“, sagt Andreas Epp. Er und seine Familie haben sich die Hunde zugelegt, um sich selbst mehr zu bewegen und damit die Kinder beschäftigt sind. „Durch die beiden kommt Leben in das Haus. Wir lieben unsere Hunde“, sagt er.

Schon seit längeren gibt es diesen Hunde-Boom in Südtirol. Die Hundepopulation nimmt stetig zu und das seit Jahren, das weiß auch Christian Piffer, stellvertretender Direktor beim Tierärztlichen Dienst in Bozen. Für ihn ist die Situation klar: „Die Leute sind auf den Geschmack gekommen. Wenn einer einen Hund hat, dann ist das wie ein Lauffeuer, viele Menschen ahmen das dann nach“, sagt Piffer. Es sei mittlerweile Mode geworden, einen Hund zu kaufen.

Das belegen auch die Daten: Zwischen 2010 und 2017 ist die Anzahl der registrierten Hunde in Südtirol deutlich angestiegen. So waren es im Jänner 2010 noch rund 30.000 Hunde, sieben Jahre später wurden dann rund 39.500 Hunde gezählt.

„Das sind rund 9.500 mehr als 2010“, so Giovanni Lorenzi, verantwortlicher Tierarzt im Tierheim Sill.

Mittlerweile gibt es in Südtirol mehr als 40.000 Hunde. Diese gelten vielfach als Spielkamerad, Sportsfreund und Schmusetier in einem.

Doch was sind die Gründe, dass sich zunehmend mehr Menschen einen Hund kaufen? Hunde gelten für die meisten als treue Begleiter und Wachhund. Der Hund wirkt wie ein Magnet und Türöffner. Viele kommen durch einen Hund auch ins Gespräch. Es entstehen neue soziale Kontakte.

Hinzu kommt: „Es gibt doch mittlerweile viele Singles oder Paare ohne Kinder, die sich oft einsam fühlen, und womöglich auch als Kinderersatz einen Hund kaufen“, sagt Tierärztin Barbara Moser.

Ähnlich sieht es auch der Hundetrainer Philipp Iurino: „Oft funktioniert es auch nicht mit dem Kinderwunsch und ein Hund ist teilweise unkomplizierter als ein Kind.“ Aber auch ältere Leute würden sich zunehmend häufiger einen Hund anschaffen, um nicht alleine spazieren gehen zu müssen.

Zudem gebe es derzeit auch den Trend, vor allem Pitbulls als Prestigeobjekte anzusehen. „Vor allem junge Leute sieht man sehr häufig mit dieser Rasse, meist haben die Hunde ein Nietenhalsband oder Stachelhalsband an, um möglichst furchteinflößend zu wirken. Das scheint cool zu sein. So wie sich jemand einen Audi kauft, der ja ein Prestigeobjekt darstellt, kauft man sich heutzutage einen solchen Hund“, sagt Elisabeth Tscholl. Genau das sei aber problematisch.

Hinzu kommt, dass sich viele Menschen auch für eine gewisse Rasse nur entscheiden würden, weil dies modebedingt sei oder weil sie den Hund in einem Fernsehfilm oder in einer Werbung gesehen hätten. „Viele haben sich damals nur den Dalmatiner gekauft, weil es den Film 101 Dalmatiner gegeben hat, wie auch viele einen Westhighland WhiteTerrier kaufen, weil es die Hundefutterwerbung ‚Cäsar‘ gibt“, sagt die Hundefriseurin Petra Schmieder.

Zugleich gilt der Hund für die meisten Menschen als ein vollwertiges Familienmitglied, dem es an nichts fehlen darf. Nicht umsonst gilt der Hund als des Menschen bester Freund. „Wir würden für unsere beiden Hunde alles tun. Wir haben extra eine Couch anfertigen lassen, damit sie gut schlafen können. Diese ist nur für sie reserviert“, sagt Andreas Epp.

Dem Herrchen oder Frauchen ist somit nichts zu teuer. „Hunde haben hohe Bedürfnisse und diese gilt es zu befriedigen“, sagt Epp. Mit dem Futter, den Impfungen und den jährlichen Kontrollen muss die Familie mit Kosten von mindestens 1.000 Euro für beide Hunde rechnen. Würde die Familie auch noch in eine Hundepension gehen müssen oder zu einem Hundetrainer, würden die Kosten noch höher sein.

Eine Stunde bei einem Hundetrainer kann zwischen 30 und 40 Euro kosten. Ein Platz in einer Hundepension oder einem Hundehotel bei längerer Abwesenheit ist für zehn bis 30 Euro pro Tag zu haben. Dafür bekommt das Tier freien Auslauf und regelmäßige Spaziergänge. Bei bestimmten Hotels gibt es auch eine Bodenheizung und eigene Logen für die Hunde.

Dogsitter gehen für rund 15 Euro mit dem Tier 45 Minuten lang spazieren. Möchte der geliebt Vierbeiner auch noch zum Hundefriseur, muss der Hundebesitzer mit 30 bis 80 Euro rechnen. Je nach Haarlänge ist es dabei unterschiedlich.

„Es gibt auch Leute, die alle vier oder fünf Wochen in den Hundesalon kommen“, sagt Hundefriseurin Petra Schmieder, die mit ihrem Hundesalon meist ausgelastet ist.

Dass aus dem Hunde-Boom ein Geschäft entstanden ist, weiß auch Hundetrainerin Elisabeth Tscholl. Weil es immer mehr Hunde gibt, sind die meisten Hundepensionen gut besucht, Hundefriseure werden häufig in Anspruch genommen und immer mehr Hundetrainer gibt es im Land. Denn umso mehr Hunde es gibt, desto häufiger wird auch diese Dienstleistung nachgefragt.

Das Problem dabei: „Jeder kann sich in Südtirol Hundetrainer, Hundepsychologe oder Hundenanny nennen. Ganz viele machen das einfach, da es kein etabliertes Berufsbild in Südtirol gibt“, sagt Tscholl. Eine Institution, die ihre Arbeit prüft, gebe es nicht.

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Kommentare (14)

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  • goggile

    Lassts die leute nannys machen. Hoert endlich auf mit euren beamtenreglementierungen. Dann fragt sich die ueberstudiert geblendete menschheit wieso immer wieder freiwillig gehen.
    So dumm wie das tier mensch kann kein hund sein.
    Kampfhunderassen gehieren verboten.

  • einereiner

    FTD Herr Vale, wann haben Sie Ihren letzten Hund gegessen?
    Robert Vale Einen Hund habe ich noch nie verspeist. Aber unser Hausschaf, als wir noch eines hatten. Und unsere Schweine natürlich.
    Das zählt nicht! Schweine und Schafe essen ist ja leicht.
    ale aus Wellington Neuseeland hält Haustiere für Klimakiller
    Eben, aber genau das ist unfair. Hierzulande ist es normal, Schweine zu essen. Dabei sind Schweine klug und sehr reizend. In China oder Korea dagegen ist es üblich, Hunde zu verspeisen …
    … und offenbar halten Sie das für eine gute Idee. Das Buch, das Sie mit Ihrer Frau geschrieben haben, heißt „Time to Eat the Dog?“.
    Wir haben hinter den Titel bewusst ein Fragezeichen gesetzt. Wir fordern die Menschen nicht dazu auf, ihren Hund zu essen. Sie sollen nur alles hinterfragen, um die Umwelt zu schützen. Das ist unser Ziel. Wenn wir unseren Enkelkindern eine Zukunft ermöglichen wollen, dann müssen wir harte Entscheidungen treffen. Sie werden so schwierig sein wie der Entschluss, seinen eigenen Hund aufzuessen.
    Jetzt machen Sie einen Rückzieher. In Ihrem Buch legen Sie doch dar, wie umweltschädlich Hunde und Katzen sind, nicht?
    Nun ja – wir waren richtig schockiert, als wir feststellten, wie groß die Auswirkungen von Haustieren auf unsere Umwelt sind. Das war die größte Überraschung unserer Recherche. Viele Dinge, die wir tun, sind schlecht für die Umwelt. Aber Haustiere schaden sehr viel mehr, als man es vermuten würde. Ein Cockerspaniel zum Beispiel belastet die Umwelt doppelt so sehr wie ein Toyota Land Cruiser. Ein Schäferhund ist sogar fast dreimal so schädlich.
    Das müssen Sie uns erklären. Wie vergleicht man Hunde mit Autos?
    Über den ökologischen Fußabdruck. Dabei wird die Landfläche berechnet, die ein Tier oder ein Mensch braucht, um sich zu ernähren. Gleichzeitig kann man ausrechnen, wie viel Hektar Land nötig sind, um die Energie für die Herstellung und das Betanken von Autos zu gewinnen. So ist es möglich, Hunde und Pkw miteinander zu vergleichen.
    Und da schneiden Doggen, Terrier oder Pinscher sehr schlecht ab.
    Normales Hundefutter besteht aus Fleisch und Getreide. Ein mittelgroßer Hund wie ein Cockerspaniel frisst pro Jahr 164 Kilo Fleisch und 95 Kilo Getreide. Um die Kühe oder Puten für das Hundefutter zu züchten und das Getreide dafür anzubauen, sind 0,84 Hektar landwirtschaftlicher Anbaufläche nötig. Wer einen Land Cruiser mit einem 4,6-Liter-Motor herstellt und 10.000 Kilometer im Jahr damit fährt, verbraucht 55,1 Gigajoule Energie im Jahr. Um diese Energie zu produzieren, fallen 0,41 Hektar Land an. Der ökologische Fußabdruck des Cockerspaniels ist also doppelt so groß wie der des Geländewagens.
    Beeindruckend.
    Nicht wahr? Man würde das absolut nicht vermuten. Wir fanden es auch richtig schockierend. Hunde sind eben Fleischfresser, und für die Herstellung von Fleisch benötigen Sie eine große Fläche Land. Und es kommt sogar noch schlimmer, wenn man den Cockerspaniel mit Menschen aus Entwicklungsländern vergleicht. Denn so ein mittelgroßer Hund belastet die Umwelt stärker als ein Vietnamese oder Äthiopier.
    Gutes Stichwort. In ihrem Buch kriegen ja nicht nur Haustiere ihr Fett weg.
    Das stimmt. Wir haben auch herausgefunden, dass eine Hochzeit sehr viel Energie verbraucht. Mit derselben Energie könnte man ein Haus zehn Jahre lang heizen.
    Jetzt übertreiben Sie.
    Nein! Das hängt vor allem damit zusammen, dass die Menschen oft weite Strecken reisen, um zu einer Hochzeit zu kommen. Bei vielen Gästen summiert sich das. Hinzu kommt, dass immer mehr Menschen ihre Flitterwochen in Übersee verbringen. Sie fahren nicht einfach ans Meer, sondern fliegen von Deutschland nach Sydney. Das hat einen großen Einfluss auf die Umwelt.
    Also sollte man lieber gar nicht erst heiraten?
    Oder man entscheidet sich für eine schlichte und örtlich begrenzte Feier, zu der man nur die Freunde aus der Nachbarschaft einlädt.

    Aber zurück zu den Tieren. Wenn ich mich nun statt für einen Hund für eine Katze entscheide, bin ich dann ökomäßig auf der sicheren Seite?
    Grundsätzlich ist es so: Je kleiner ein Haustier, desto besser für die Umwelt. Trotzdem ist eine Katze nicht viel besser als ein Hund: Sie schadet der Umwelt so sehr wie ein VW Golf. Selbst zwei Hamster belasten das Klima genauso wie ein Plasmafernseher.
    Welches Haustier ist denn dann überhaupt umweltfreundlich?
    Ein Goldfisch.
    Und zwar weil …
    … weil er nicht viel isst.
    Aber einen Goldfisch kann man nicht knuddeln. Sein Wert als Haustier ist begrenzt.
    Dann würde ich Ihnen einen Hasen empfehlen. Im Gegensatz zu Hunden oder Katzen ernährt er sich vegetarisch. Er ist also umweltfreundlich – und man kann ihn verspeisen.
    Aber das ist doch grausam. Man hat kleine Kinder, kauft ihnen einen Hasen und sagt nach ein paar Monaten: Jetzt schlachten wir den, damit wir umweltbewusster leben …
    Meine Kinder sind genau mit dieser Situation aufgewachsen. Sie haben sich sehr gefreut, unsere Kaninchen zu essen. Oder unsere Schweine. Es ist doch viel schöner, ein Tier zu essen, das man geliebt und gepflegt hat, als eines, das auf einer riesigen Farm gezüchtet, in einem mechanisierten Schlachthaus getötet wurde und keine Zuneigung bekam! Es ist besser, seine Freunde zu essen, als Tiere, die man nicht kennt.
    Wollten Ihre Kinder nie einen Hund oder eine Katze?
    Doch, schon. Vor Kurzem wollten wir gerne einen Hund kaufen. Aber wir haben entschieden, dass wir keinen haben können. Alles, was wir sagen, ist doch: Wir müssen genau darauf achten, was wir tun. Viele Leute sagen zu uns: Wir haben Hunde, aber keine Kinder. Das ist fein. Denn der Einfluss eines Hundes auf die Umwelt ist viel geringer, als ein Baby zu haben. Vor allem in der westlichen Welt. Andere Freunde sagen: Wir haben einen Hund, aber kein Auto. Das ist auch in Ordnung.
    Ehrlich gesagt klingen Ihre Thesen etwas hartherzig. Wie waren denn die Reaktionen auf Ihr Buch?
    Wir haben sehr viele wütende Emails von Leuten bekommen, die sich selbst Tierfreunde nannten. Sie kamen vor allem aus Amerika und waren zornig, weil wir zu sagen wagten, dass ein Hund nicht das Beste auf der Welt ist.
    Man hat Sie beschimpft?
    Die hofften, dass unsere Kinder essen und wir in der Hölle verrotten würden.
    Man muss ja nicht gleich so böse werden. Aber ignorieren Sie nicht tatsächlich den sozialen Wert, den Haustiere haben? Sie beruhigen Menschen. Kinder mit Haustieren werden auch weniger krank.
    Ich akzeptiere diese Argumente. Aber man kann auch sehr viel Zuneigung von seinen Mitmenschen bekommen. Oder wir teilen uns Haustiere. Beispielsweise gibt es die Tradition der Schiffskatze: Sie lebt auf dem Schiff und ist das Haustier von jedem an Bord. Auch in Altenheimen gehört eine Katze oft mehreren Bewohnern.
    Jetzt mal ehrlich, Herr Vale: Haustiere als Gemeineigentum, Heiraten als Klimakiller – Sie provozieren aber auch ganz gern, oder?
    Nun ja, vielleicht ein bisschen. Wir wollen provozieren, damit die Leute sich bewusster werden, was ihr Tun anrichten kann.
    Deshalb erwähnen Sie auch, dass ein Flug mit der Boeing 747 weniger Energie verbraucht als eine Fahrt mit dem Fahrrad.
    Wenn der Fahrradfahrer anschließend etwas isst und eine Dusche nimmt, dann ist sein Energieverbrauch insgesamt tatsächlich größer als der eines Flugzeugs. Wobei man natürlich sagen muss, dass sich eine 747 nicht so gut fürs Pendeln zur Arbeit eignet wie ein Fahrrad.
    Interview: Mauritius Much

    Kein Mitleid mit Hunden
    Leben Gemeinsam mit seiner Frau Brenda wanderte Robert Vale 1995 von Großbritannien nach Neuseeland aus. Dort unterrichten beide an der Uni Wellington als Architekturprofessoren.
    Schreiben Gemeinsam schrieben die Vales das Buch „Time to Eat the Dog? The Real Guide to Sustainable Living“ (Thames & Hudson, 384 S., 16,98 Euro). Darin stellen sie Alltagsentscheidungen auf den Prüfstand und suchen nach Möglichkeiten, nachhaltiger zu leben.

  • andreas

    @einereiner
    Man muss nicht jeden Blödsinn übernehmen, den Menschen von sich geben.
    Das Leben ist nicht nur auf existenzielle Dinge beschränkt und wenn jemand ein Haustier haben möchte und dafür sorgen kann, ist der ökologische Fußabdruck irrelevant.
    Wenn wir alles darauf beschränken würden, müsstest du z.B. das Internet meiden.
    Der Vergleich mit Flugzeug und Fahrrad ist schon deshalb zweifelhaft, da auch Fluggäste etwas essen und duschen.

    Grundsätzlich spricht er eigentlich jedem Lebewesen die Daseinsberechtigung ab, sofern man es nicht essen kann, kann man ihn essen?

  • alsobi

    Also ich bin ganz sicher kein Hundehasser, doch wenn ich den Großteil dieser Tierhalter im Umgang mit ihren Tieren beobachte dann könnte ich scheumen vor Wut!
    Auf Kinderspielplätzen, am Radweg entlang der Rienz, in der Stadt und gar nicht zu schweigen auf bald jeden Wald o. Wanderweg links und rechts sind die Hundescheisshaufen zu sehen. Zudem lässt man sie auf den Almen oder Rückzugszonen der Wildtiere immer wieder von der Leine und macht sich einen Spass dabei wenn sie Jagd auf Murmeltiere machen.
    In den Hütten das gleiche Dilema! Warum muss ein Hundehalter sein Tier in den Speiseraum mithinein nehmen und warum haben unsere Hüttenwirte nicht den Schneid dies zu unterbinden bzw. zu verbieten – erst recht bei feuchter Witterung. Ich persönlich finde es eine Riesensauerei!
    Kann nur hoffen dass dieser BOOM bald wieder nachlässt.

    • ahaa

      Wenn man in einem Dorf aufgewachsen ist, wie ich,wo 20 Bauern den Mist durch das Dorf vor andere Hàuser bringen, ist man nicht so aus Zucker.Am Rienzbachdamm sind auch manchmal die Mùtter mit ihren Kindern.Wenn ihre Kinder mùssen ,wo glaubst du sehe ich sie manchmal. 🙂 Mir ist das egal.Schlimmer ist der tàgliche Mùll der entsorgt wird.

      Ein Hundehalter sollte seinen Hund immer dabei haben.Denn ein Hund ist kein Auto das man parken und abstellen kann.Wenn oft Idioten. Betrunkene,Kinder ect.Blòdsinne mit dem Hund machen und etwas daneben geht,haftet der Halter!Hùttenwirte haben selbst oft Hunde.Wie ich.Sie sind kein Spielzeug.Jagd auf Murmeltiere?Steh frùher auf dann siehst du die Jàger. 🙂 Und stinken tun wir auch nach dem Beraufschwitzen.Oder schlaf mal oben wenn sie alle aus den Schuhen herausen sind.Nur weil du selber es nicht riechst. 🙂

      • alsobi

        @ahaa. bzgl. den Frauen mit ihren Kindern am Rienzbachdamm gebe ich ihnen recht und von mir aus auch was den Müll anbelangt.
        Aber das mit den Hüttenwirten und ihren Hunden ist kein Argumet und ich sehe es auch nicht ein in einem Speiseraum beim Essen sitzen zu müssen – wo sich nasse und riechende Hunde befinden!
        Im übrigen verbringe ich die meiste Freizeit auf dem Berg und in den Hütten und weiss sehr wohl was sich da inzwischen abspielt. Inzwischen jammern sogar die Hüttenbesitzer dass jede dritte Anfrage zur Hüttenübernachtung mit Hund erbeten wird……………!!
        Der Hund gehört – wenn er schon mit unterwegs ist – an die Leine!!!!!!

        • yannis

          Habe es mal mit meinen kleinen Neffen erlebt als er mitten im Dorf auf ein Paar Hundehaufen die rund um einen Baum drapiert waren drauf pinkelte.
          Meine Schwester etwas genervt: Nein D……….was machst du denn da ? mein etwas lauter Einwurf: den Hundehaufen ist es egal das sie D……… anpinkelt. In der Folge kam nur betretenes Gegaffe von der Eisdielen-Terasse der gegenüber liegenden Straßenseite

          • ahaa

            Dein kleiner Neffe hatt vermutlich keine sonstigen Probleme,ist natùrlich aufgewachsen,dann stòhrt ihn das auch nicht. 🙂

  • george

    Wiederum eine gehörige Hundesteuer einführen, dann hört dieses Getue mit all diesem Hundedasein schon großteils auf und wir anderen zahlen mindestens nicht drauf. So wie viele dieser Hunde gehalten werden, ist dies ohnehin kein natürliches Hundedasein mehr.

  • senio65

    Wenn Hundesteuer kommt, dann werden sich halt viele Leute Katzen anschaffen. Dann wird die Katzenpopulation steigen und siehe da, eine Katzensteuer wird eingeführt, vielleicht auch später eine Vogelsteuer oder Reptiliensteuer.
    Und was ist mit Pferdesteuer? Handysteuer? Kindersteuer? Partnersteuer? Einfach auf alles eine Steuer, oder?

  • ahaa

    Wenn ich mir 3 Esel kaufe,bekomme ich 3600 Euro vom Land jàhrlich als Beitrag.

    Und andere wollen die Hundesteuer.Wenn ich mir 3i Befùrworter halte,bekomme ich dann auch einen Beitrag.Gehen die als Esel durch?

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