Du befindest dich hier: Home » Chronik » 2.700 Haushalte ohne Strom

2.700 Haushalte ohne Strom

In Innichen

Der aktuelle Lagebericht nach den verheerenden Unwettern: 2.700 Haushalte sind ohne Strom, Bahnlinien sind teilweise gesperrt – ebenso Straßen.

+++ UPDATE 14.19 UHR +++

Der Zivilschutzstatus wurde um 13.00 Uhr gesenkt. Bis zum 2. November um 13.00 Uhr gilt Zivilschutzstatus Alfa (Aufmerksamkeit) mit niedrigem Gefahrenpotenzial.

„Die Böden sind wassergesättigt, daher wird die weitere Entwicklung beobachtet“, erklärt der Landesfeuerwehrverband.

DAS HABEN WIR BISHER BERICHTET:

Am Mittwoch um 10.00 Uhr waren noch 2.700 Stromkunden in mehreren Gemeinden im Burggrafenamt, Ultental, Unterland und Pustertal ohne Strom, berichtet die Berufsfeuerwehr aus dem Lagezentrum.

Bei der Eisenbahn stellt sich die Situation folgendermaßen dar: Die Verbindung von Innichen nach Lienz ist bis zum Montag, dem 5. November, gesperrt. Auf der Brennerlinie besteht eine Geschwindigkeitsreduzierung wegen Arbeiten. Vom Brenner nach Matrei ist nur ein Gleis befahrbar. Im Vinschgau besteht eine Unterbrechung zwischen Naturns und Latsch, ein Busersatzdienst wurde eingerichtet.

Mehrere Straßen sind noch gesperrt; der Stand wird auf der Homepage der Verkehrsmeldezentrale laufend aktualisiert.

Zivilschutzstatus

Der nach Ampelfarben gestufte Zivilschutzstatus – Grün (Zero), Alfa (Gelb), Bravo (Orange), Rot (Charlie) – wird im bei der Berufsfeuerwehr in Bozen angesiedelten Lagezentrum vom Leiterstab beschlossen. Dieser teilt eine eventuelle Änderung via E-Mail mit, und sie wird von der Verkehrsmeldezentrale auf der Homepage des Zivilschutzes abgeändert.

Zurzeit ist der Status auf der Voralarmstufe Orange (Bravo), das bedeutet: Ein Notfallereignis oder Notfälle sind aufgetreten. Die Einsatzkräfte sind aktiviert und die Zivilschutzbehörden informiert.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
Clip to Evernote

Kommentare (5)

Lesen Sie die Nutzerbedingungen

  • der_brottler

    Da bezahlen wir den teuersten Strom Europas, die heimischen Stromlieferanten schreiben satte Gewinne und sind auch noch stolz darauf diese zu veröffentlichen, aber bei Präventivmaßnamen, wie zum Beispiel Wartung und regelmäßiges Freischneiden von Leitungstrassen wird geknausert.
    In keinem zivilisierten Land dauert es 3 Tage wis die Versorgung wiederhergestellt ist, aber Hauptsache die Kohle stimmt……

    • drago

      Tja, dann scheint auch Österreich zu den kaum zivilisierten Ländern zu gehören. Auch in Osttirol sind noch einige Hundert Haushalte ohne Strom und davon werden ca. 80 auch noch mehrere Tage ohne Strom bleiben. Ohne von den USA zu sprechen, bei denen schon ein größerer Schneesturm oft für tagelange Stromausfälle sorgt.

  • yannis

    Dies mit dem teuersten Strom kann dahingestellt bleiben, den Preis bestimmen die Steuern und Abgaben darauf viel mehr als das eigentliche Produkt.

  • gr

    je mehr i kommentare les egal zi wellan thema für viele geaht di welt von innsbruck bis trient , sorry bis salurn . olls la plärra und sumpra . weils ins jo do soffl dreckig geaht . FOAD

Kommentar abgeben

Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

2018 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | DATENSCHUTZ & AGB | Cookie Hinweis

Nach oben scrollen