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Süd-Tiroler Betrübtheit

Sven Knoll von der Süd-Tiroler Freiheit über die Gründe für die Niederlage, seinen persönlichen Stimmenverlust und über die Watschn für die Volkstumspolitik.

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Kommentare (30)

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  • erich

    Die STF sollte einmal ehrlich sein und zur Kenntnis nehmen, dass ihre Politik von den deutschen Südtirolerinen und Südtiroler nicht mehr geteilt wird. Reinhold Messner hat das richtig kommentiert.

  • andreas

    Eigentlich kann er einem sogar leid tun.
    Mehrere Themen suchen und aufhören etwas Falsches zu behaupten, z.B. dass die Mehrheit den Doppelpass will und dann wird das beim nächsten Mal vielleicht wieder etwas.
    Die Vorschläge von Zimmerhofer, z.B. von einer Südtiroler Nationalmannschaft, waren eine Zumutung.
    Knoll kann es ja.

    • einereiner

      @andreas
      wenn die SVP überhaupt 5 Jahre mit den Salvini-Jüngern duchhält (wahrscheinlich fliegt I voher aus der EU), dann prophezeihe ich dir, dass am Ende die SVP die Abspaltung von Italien will.
      In 5 Jahren wird Italien weitere 800000 junge Italiener nach Norden verloren haben, die Schulden höher sein und das BIP niedriger. Afrikanische Verhältnisse stehen in Restitalien vor der Tür.

      • rota

        na na na, der Stiefel hat sogar 2000 Jahre katholische Kirche überdauert. Ich würde das alles nicht so übertrieben schwarz sehen.

      • watschi

        einereiner, haha, du hast wohl wenige ahnung von der europapolitik. die EU braucht Italien, sonst wären wir wohl längst schon rausgeflogen. unsere regierung weiss das und kann sich deshalb spielen wie sie will. die EU muss kuschen und brav zahlen, ansonsten gehen wir und nicht wir werden gegangen. so schauts aus

        • einereiner

          @watschi
          Die EU braucht Italien überhaupt nicht…am besten wäre ein geordneter Austritt. Eine EU kann auch aus 10 Staaten bestehen. Lieber als mit einem Mitglied, das sich nicht an die Regeln hält und nur eiert.
          Wenn Italien austritt, hat das positive Folgen für Südtirol. Wir würden uns abspalten (laut neusten Aussagen vom Achhammer) und der Urlaub in Italien würde nur noch halb so teuer sein.

          • josef.t

            Die heutige Regierung hat 2300 Milliarden
            nicht angehäuft ?
            Erst jetzt der „Aufschrei“ in der EU ?
            Die Übliche „Doppelmoral“ !

      • tff

        Unglaublich. Das Orakel von Delphi wäre nichts dagegen.
        Ich verstehe ja dass die rechten Kameraden heute alles versuchen um von
        der Bauchlandung Ihrer Spezis abzulenken.In der Verzweiflung erfindet man eben die unglaublichsten Märchen. Arme Heiter.

    • wollpertinger

      Die STF hat nie behauptet, dass die Mehrheit der Südtiroler Bevölkerung den Doppelpass will. Wohl aber hat die große Mehrheit des Südtiroler Landtages sich für den Doppelpass ausgesprochen, und das wird die STF wohl noch sagen dürfen. Der Doppelpass wäre ja nur für die, die ihn beantragen wollen. Den anderen kann er vollkommen egal sein. Derzeit haben rund 15.000 Südtiroler zwei oder mehr Staatsbürgerschaften, und das stört auch niemanden. Der derzeitige Papst hat drei Pässe, sein Vorgänger nur zwei.

      • leser

        In neapel gibt es bars, da kriegst du jeden pass

      • tff

        Ach die ewige aufgewärmte Doppelpasssuppe. Die rechten Fanatiker können nicht verstehen dass der Doppelpass gestorben ist. Er hat die Freiheitlichen ruiniert, der SVP das 16.Mandat gekostet. Der Kurz, der
        Platter und der Kompatscher wollen ihn nicht und die Lega schon gar
        nicht.Also bleibennur ein paar Dummelen übrig die für ein Kartonbüchl
        600 Euro zahlen wollen.

  • iceman

    das werden fünf verdammt lange Jahre werden für den Knoll. Seine Themen interessiert keine Sau, Sachpolitik wird von der seriösen Mitte gemacht und die Ausländerfrage deckt die Lega ab.
    Er könnte aber Anfragen stellen wie z. Bsp. eine Subventionierung der Hirschknopfindustrie, die Einfärbung des Schlern in rot-weiß-rot oder das verschenken von Stramplern mit der Aufschrift „dem Land Tirol die Treue“ an teutsche Neugeborene.

  • leser

    Zumindest gibt er zu verloren zu haben aber er verduent ja ein gutes geld, seine arbeitssuche ist gerettet

  • andreas

    @einereiner
    Einen Euro ohne Italien gibt es nicht, bzw. sollte Italien austreten, würde die neue Währung mal 25-30% abgewertet und die deutsche ca. 25%-30% aufgewertet werden.
    Italien wäre auf der Stelle zahlungsunfähig, da sie die Schulden nicht bedienen könnten und die Deutschen hätten weltweit gravierende Probleme ihre Güter abzusetzen.
    Also ein von niemanden gewolltes Szenarium.

    Der wirtschaftliche Druck auf die Italiener muss nur groß genug sein, dann werden auch sie drauf kommen, dass man nur mit Patriotismus, was die beiden Zauberlehrlinge propagieren, sich keine frischen Semmel kaufen kann.

    Italien hat zwar Erpressungspotential der EU gegenüber, doch sie lässt sich gewiss nicht von einem Tria, Conte oder Salvini für dumm verkaufen.
    Sollte Italien auf seinen Haushalt beharren und das Rating weiter sinken, hat die EU und auch die EZB wenig Handhabe, den Untergang zu stoppen, Draghi hat Italien Zeit verschafft, in dem er massenhaft Staatsanleihen gekauft hat, er hat aber so gut wie alle seine Möglichkeiten ausgeschöpft.

    • leser

      Andreas
      Du redest nur blödsinn
      Italien geht nie raus
      Gwnauso wie grossbritanien nie rauskann
      Das sind alles nur mamöver die verhandlungwn neu zu definieren komplettes politgeplänkel

    • einereiner

      @andreas
      der Euro ist keine Sache, die auf den Boden fällt, zerbricht und es liegen wieder Lire, Mark und Schilling da. Wenn ein Teil vom Euro abbricht (Italien), dann steht der Rest unverändert da. Der Euro würde um wenige % aufwerten und Italien, wie du sagt, sofort pleite sein.
      Deutschland hätte damit am wenigsten Probleme, die kleine Aufwertung ist verkraftbar, Olivenöl und Urlaub in Italien werden billiger und das wars!

      • andreas

        Das kannst du jetzt aber nicht ernst meinen.
        Wenn Italien aussteigt, ist der Euro Geschichte, die Lehmanpleite wäre nichts gegen die Turbulenzen, welche es auf dem Finanzmarkt geben würde.
        In einer solchen Situation wäre Deutschland als Exportweltmeister und wenig Privatbesitz schlechter dran als Italien.

        So ganz verstehe ich nicht, ob du keine Ahnung hast oder ein solches Szenarium wissentlich ignorierst.

        • cicero

          Man kann es drehen und wenden wie man will. die finanzielle Situation Italiens ist alles andere als rosig und es gibt für die Bürger viele Unsicherheitsfaktoren. Was immer die EU auffängt oder auch nicht, stabile Verhältnisse schauen anders aus. Deshalb kann man nur pragmatisch feststellen, dass man z.B. in Österreich besser aufgehoben wäre, trotz Autonomie. Denn auch die Autonomie schützt nicht vor Unheil wenn es den Gesamtstaat betrifft. Da wäre mir ein stabiler Staat wir z.B. Österreich schon lieber. Auch emotional wüsste ich nicht was mich da so unbedingt an Italien halten würde, um deshalb allerhand Unheilvolles ertragen zu können.

        • einereiner

          @andreas
          Im Gegensatz zu dir habe ich Internationale Wirtschaft studiert und auch positiv abgeschlossen. Willst du nochmal fragen, ob ich etwas von der Thematik verstehre?

  • goggile

    —goggiAktuell——Oberhofer live in pro und contra!

  • alexbozen

    Sven, meine Stimme hast du bekommen, bin eigentlich nur wegen dich wählen gegangen. …als bozner und deutscher Muttersprachler mit italienischem Vater, empfind ich tiefsten Respekt vor deiner Person. …bin eigentlich immer in allen Themen deiner Meinung. Ich wünsch dir viel Kraft und auch weiterhin das allerbeste. Bin jetzt auch enttäuscht, aber man muss den Wählerwille z.K. nehmen. Lieber Sven, bleibe immer wie du bist, aufrichtig, mutig, beherzt, ein idealist. Danke

  • tff

    Liebster Alexbozen.Haben Sie daheim auch einen kleinen Altar vor dem Sie Ihren lieben Sven anhimmeln,und beweihräuchern ?

  • ostern

    Wo bleibt die ellenlange Liste von Reinhold.
    War alles umsonst. LEIDER!!!!
    Es hat sich bewiesen , dass das Südtiroler Volk nicht reif
    für Wahlen ist. Knoll kann nichts anders Blödsinn daherreden.
    Wüsste nicht dass er einmal etwas nützliches für den Südtiroler
    Bürger unternommen hätte.

  • prof

    Die Liste von Reinhold wird er selbst bei einer Versammlung der Blauen versuchen zu versteigern um daß der Schuldenberg kleiner wird.

  • annamaria

    Die Einstellung ist nicht zeitgerecht. Zukunft statt Vergangenheit ist das Thema! Wir sollten mehr Europäer sein!

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