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So wählen Sie „richtig“

Am Sonntag sind die Südtiroler zur Wahl eines neuen Landtags aufgerufen. Die TAGESZEITUNG zeigt auf, was Sie vor dem Urnengang unbedingt beachten sollten – und rechnet nach, wie viele Stimmen für ein Mandat notwendig sind.

Von Matthias Kofler

Am Sonntag wählen die Südtiroler – gleichzeitig mit dem Trentino – ihren neuen Landtag. Insgesamt sind 424.184 Personen wahlberechtigt; 2013 waren es 400.961 Wahlberechtigte. Rund 10.000 der 35.003 Briefwähler haben bereits fristgerecht ihre Stimme abgegeben.

Bei der Landtagswahl werden 35 Abgeordnete gewählt. Durch die Wahl zum Landtag gehören die Abgeordneten automatisch auch dem Regionalrat an.

Der Landeshauptmann wird – anders als im Trentino – nicht direkt vom Volk, sondern vom Landtag aus seiner Mitte mit Namensaufruf und mit absoluter Mehrheit der Abgeordneten gewählt, und zwar auf Grund einer Regierungserklärung, in der auch die Anzahl der Mitglieder der Landesregierung zu bestimmen ist.

Die Wahllokale sind von 7 Uhr morgens bis 21 Uhr am Abend geöffnet. Zur Auswahl stehen 14 Listen mit insgesamt 420 Kandidaten.

Für eine gültige Stimmabgabe muss eines der 14 Symbole angekreuzt werden.

Achtung: Nur ein Symbol darf angekreuzt werden.

Zudem hat jeder Wähler die Möglichkeit, bis zu vier Vorzugsstimmen abzugeben, wobei die Kandidaten der Liste angehören, dessen Symbol angekreuzt wurde.

Für die Abgabe der Vorzugsstimmen muss der Name des jeweiligen Kandidaten ausgeschrieben werden. Die Angabe von Ziffern macht die Vorzugsstimme ungültig. Stehen auf einer Liste mehrere Kandidaten mit demselben Familiennamen, so muss auch der Vorname angegeben werden. Ansonsten ist die Stimme nicht gültig.

Mit der Auszählung der Stimmen wird erstmals sofort nach Abschluss der Wahlhandlungen um 21 Uhr begonnen.

Der Zuweisung der Sitze erfolgt nach dem Verhältniswahlrecht: Dabei wird die Gesamtzahl der von allen Listen erhaltenen gültigen Stimmen durch die Zahl der Landtagsabgeordneten plus zwei geteilt und somit der Wahlquotient ermittelt; bei der Teilung werden allfällige Bruchteile des Quotienten auf die nächsthöhere ganze Zahl gerundet. Sodann werden jeder Liste so viele Sitze zugewiesen als der Wahlquotient in der Stimmenanzahl jeder Liste enthalten ist.

Übersteigt aufgrund des wie oben errechneten Wahlquotienten die Gesamtzahl der den verschiedenen Listen zuzuteilenden Sitze die für die Landtagsabgeordneten vorgesehene Zahl, wird die Aufteilung mit einem neuen Wahlquotienten erneut vorgenommen, der durch die Verminderung des Teilers um eine Einheit errechnet wird.

Bleiben nach der ersten Teilung noch Sitze übrig, wählt die Landeswahlbehörde unter den Reststimmenzahlen sämtlicher Listen in gleicher Anzahl wie die noch zuzuteilenden Sitze (Restmandate) die höchsten aus und weist jeder der Listen, denen diese Reststimmenzahlen gehören, einen weiteren Sitz zu. Bei gleicher Reststimmenzahl wird der Sitz der Liste zugeteilt, welche die höhere Stimmenanzahl hat; ist auch diese gleich, so entscheidet das Los. In diese Aufteilung werden auch die Listen einbezogen, die den vollen Wahlquotienten nicht erreicht haben.

Dem der ladinischen Sprachgruppe angehörenden Kandidaten, der die höchste Stimmenanzahl erhalten hat, aber keinen Sitz erhält, wird auf jeden Fall ein Sitz zugesprochen. Dieser Kandidat erhält den Sitz desjenigen Kandidaten, der nach der Vorzugsstimmenrangordnung der Letztgereihte der Gewählten der Zugehörigkeitsliste wäre.

Bei den Wahlen 2013 waren für ein Landtagsmandat mindestens 6.061 Stimmen notwendig. Der am „schlechtesten“ gewählte Kandidat, der es in das Hohe Haus schaffte, kam auf 1.334 Vorzugsstimmen.

Sollte die Wahlbeteiligung gleich bleiben wie 2013 (damals 77,7%), dürften dieses Mal mehr Stimmen für einen Sitz notwendig sein, da insgesamt mehr Personen wahlberechtigt sind.

TAGESZEITUNG Online hält Sie den gesamten Wahltag über am Laufenden und berichtet ab 21 Uhr LIVE vom Wahlausgang, bringt Analysen und Hintergründe und holt für Sie die Statements der Gewinner und Verlierer ein.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (23)

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  • sepp

    sie wählen richtig wen sie nicht SVP wählen

    • reinhold

      Wahltag ist Zahltag
      denkt an diese Liste und wählt richtig!

      – unwirksame Abkommen mit dem Staat (2011-2014 über 3200 Millionen)
      – jährliche Abgaben an den Staat (800 Millionen pro Jahr bis 2018)
      – jährliche Abgaben an den Staat (476 Millionen pro Jahr ab 2018)
      – der SEL Skandal (Millionengrab)
      – der Flughafen (Millionengrab)
      – der SafetyPark (Millionengrab)
      – das Milliardengrab BBT (MILLIARDENgrab)
      – die Wasserstoffanlage und –Busse (Millionengrab)
      – die Müllverbrennungsanlage (Millionengrab)
      – der Thermen Hotel Skandal (Millionengrab)
      – die Air Alps Beteiligung & Subventionen (Millionengrab)
      – Stiftung Vital (Millionengrab und Vetternwirtschaft)
      – die vielen Protzbauten überall (Millionengrab)
      – der Technologiepark (Millionengrab)
      – der Stein-an-Stein Skandal (Millionengrab)
      – die unnützen Landesgesellschaften (BLS, TIS, NOI, IDM, usw.) (Millionengräber)
      – die defacto Schenkung von Wohnungen ans Militär (Millionengrab)
      – Steuergeldverschwendung Kulturhauptstadt 2019 (Millionengrab)
      – Schadensersatzzahlungen der Therme Meran (Millionengrab)
      – E.ma.con Pleite (Millionengrab)
      – sinkende Renten und Verlust von Rentengeldern (300 Millionen im Jahr)
      – die Konzessionsvergabe der Ahrstufen
      – der SE Hydropower Skandal
      – der Unwählbarkeit von Kandidaten Skandal
      – die Verbandelung mit allen Verbänden und Vereinen
      – der Wanzen-Affären Skandal
      – der Turbo-Staatsbürgerschaft-für-SVP-treue-Ausländer Skandal
      – der Toponomastik Skandal
      – der Mussolini Relief und Siegesdenkmal Skandal
      – die vielen Bürgermeister-Skandale
      – der Treuhandgesellschaften Skandal
      – der Sonderfonds Skandal
      – die ungerechtfertigten Privilegien und Dienstwagen
      – die unverschämten Politikergehälter und -Pensionen
      – die weitverbreitete Vetternwirtschaft
      – die Behinderung der Direkten Demokratie
      – der Kuhhandel bei der Parteienfinanzierung
      – der WOBI Skandal
      – der Kaufleute-Aktiv Skandal
      – der Ausverkauf der Heimat
      – der allgegenwärtige Postenschacher
      – der verbilligte Immobilien für Durnwalder Skandal
      – der Egartner Skandal
      – der skandalöse SMG Vertrag zugunsten Christoph Engl
      – der Wahlkampf von mit Steuergeldern finanzierten Verbänden und Vereinen
      – der Zarenbrunn-Deal (Russen Kuhhandel des EX LH)
      – unerlaubte Wahlwerbung am Wahltag
      – Politikerrenten Skandal (ausgedacht & abgestimmt von SVP) und Rekurse
      – Unverschämte Vorschußzahlungen Pensionen (Versuch die SVP Kasse zu sanieren)
      – Arbeitslosengeld für Pensionsmillionäre & Systemprofiteure (Laimer, Rainer, Munter,…)
      – Millionen Euro Schulden der SVP
      – Finanzierung von Wahlwerbung für Marie Ida Måwe aus SVP Parteikasse
      – gebrochenes Wahlversprechen Mindestpension
      – ESF Gelder Skandal
      – Rekurse der Ex-Mandatare und immer noch SVP Mitglieder
      – gebrochenes Versprechen GIS
      – gebrochenes Wahlversprechen kleine Krankenhäuser
      – Wählertäuschung Doppelte Staatsbürgerschaft
      – Versagen bei Sicherheit und Einwanderung
      – Wahllüge „Vollautonomie“
      – Brennercom Skandal
      – Forellen-Skandal (Millionengrab)
      – weitere Steuergeldverschwendung Flughafen (auch nach Referendum)
      – Schließung Geburtenabteilungen (gebrochenes Wahlversprechen)
      – Manipulationen beim Autonomiekonvent Skandal
      – Zustimmung zur Verfassungsreform
      – MEMC/Solland (Millionengrab)
      – SAD Skandal (Millionengrab)
      – SVP Basiswahl Farce
      – Unterstützung autonomiefeindlicher PD Kandidaten bei Parlamentswahlen
      – Skandal „Südtirol-Image-Beauftragte“ Puglisi (Freundin von PD Bressa)
      – Chaos in der Sanität (Proporz, Mehrsprachigkeit, Wartelisten, Bedingungen)
      – Arbeitsvertrag & Abfindung Schael
      – uvm.

  • goggile

    +++heute ist Zahltag+++heute ist Zahltag+++heute ist Zahltag+++heute ist Zahltag+++heute ist Zahltag+++

  • leser

    Welche vollpfosten müssen die turoler sein, dass man sie laufend aufklären muss wie sue ruchtug wähken müssen
    Kann da nicht ein svp wahlhelfer mitgehen

  • rota

    Niemand hat das moralische Recht, weder den Wahlwerbungen blind und unbedacht zu vertrauen, noch seinen Gewohnheiten folgend zu wählen.

    Die Dunkelheit des eigenen Abends darf das Licht morgiger Jugend nicht trüben.

  • goggile

    andreas und rambo bitte nicht streiten, sondern konstruktiv diskutieren! —heute ist zahlltag—

  • hirsch

    Wo findet man die Webseite mitn Zwischenstond?

    • goggile

      hirsch. DIE AUSZÄHLUNG ERFOLGT ERST ABER DIREKT NACH URNENSCHLUSS: ALSO 21h.
      ES WIRD ÜBERALL ONLINE UND TEILWEISE DURCH DIE NACHT AUCH IM FERNSEHEN LIVE BERICHTET! DAS EINZIGE SIND WAHLBETEILIGUNGEN DIE UNTER TAGS VERÖFFENTLICHT WERDEN DIE PARTIELLEN

  • einwanderer

    Also, auch als Alternative zu obiger etwas einseitiger Liste,
    und für immer noch unentschlossende Wähler,
    es gibt 2 Wahlhilfen, beide zweisprachig:

    https://wahllokal.it
    https://parteivergleich.eu

  • sepp

    madoia ist honi gewählt und in Durnwalder aui gschrieben ba do lega

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