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Gesunkene Wahlbeteiligung

Fotos: Karl Oberleiter

Bis zur Schließung der Wahlurnen um 21 Uhr haben nicht ganz drei Viertel der 382.964 Wahlberechtigten in Südtirol ihre Stimme abgegeben.

Die Wahllokale in den 487 Wahlsektionen sind seit 21 Uhr geschlossen. Nun kann im Hinblick auf die Wahlbeteiligung Bilanz gezogen werden. Gewählt wurden die 35 Abgeordneten zum Südtiroler Landtag. Mit der heutigen Wahlbeteiligung setzt sich der fallende Trend der letzten Jahre weiter fort: Waren 1998 noch 85,7 Prozent der Wahlberechtigten zur Urne gegangen, waren es 2003 noch 82,4 Prozent und 2008 80,1 Prozent. 2013 sank die Wahlbeteiligung mit 77,7 Prozent unter die 80-Prozent-Marke.

In den 14 Stunden seit der Öffnung der Wahllokale heute früh um 7 Uhr haben 282.920 wahlberechtigte Südtirolerinnen und Südtiroler in den 116 Gemeinden von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht, das entspricht 73,9Prozent. Bei den Wahlen zum Südtiroler Landtag vor fünf Jahren waren es bis zur damaligen Schließung um 22 Uhr 77,7 Prozent gewesen. Bei der heutigen Wahlbeteiligung wird damit eine Abnahme um 3,8 Prozent registriert.

382.964 beträgt die Anzahl der Wahlberechtigten, die in Südtirol ihre Stimme abgeben konnten (2013 waren es 373.050). Zusammen mit den mittels Brief Wählenden ergibt dies 417.968 (vor fünf Jahren waren es 400.961). Von den 35.003 Wählerinnen und Wählern im Ausland, die in das Verzeichnis der im Ausland wohnhaften Italiener (Anagrafe degli Italiani Residenti all’Estero AIRE) eingetragen sind, haben bis zum letztmöglichen Termin vorgestern (19. Oktober) abends 10.442 von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht. Die Beteiligung errechnet sich derzeit auf die Zahl der in Südtirol Wahlberechtigten, die Zahl der Briefwahlberechtigten fließt nun doch nicht in diese Berechnung mit ein.

Die größte Wahlbeteiligung wurde in der Gemeinde Vöran mit 86,5 Prozent der Wählenden verzeichnet (2013 war die Gemeinde mit der größten Wahlbeteiligung Rodeneck mit 91,1 Prozent gewesen). Die geringste Wahlbeteiligung wurde aus Meran mit 62,1 Prozent gemeldet (vor fünf Jahren war es Bozen mit 64,4 Prozent); am niedrigsten unter den anderen Gemeinden war Salurn mit 67,7 Prozent.

In den Großgemeinden sah die Wahlbeteiligung heute folgendermaßen aus: In Bozen lag die Wahlbeteiligung bei 64,6 Prozent (2013: 64,6 Prozent), in Brixen waren es 73,0 Prozent (76,7), in Bruneck wurde mit 74,2 Prozent (79,2) die höchste Quote gezählt, in Leifers beteiligten sich 67,8 Prozent (65,4), und Meran weist mit 62,1 Prozent (65,6) die niedrigste Beteiligungsquote auf.

Bei den Bezirken ist der Bezirk mit der derzeit größten Wahlbeteiligung jener von Salten-Schlern mit 80,0 Prozent, die geringste wurde aus dem Bezirk Bozen mit 64,6 Prozent gemeldet.

Am heutigen Sonntag sind 424.184 Südtiroler zur Wahl eines neuen Landtags aufgerufen. Bis 17.00 Uhr haben 50 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. UPDATE

Die Südtiroler wählen einen neuen Landtag.

Bis 17.00 Uhr haben insgesamt 193.441 Wahlberechtigte ihre Stimme abgegeben. Das sind insgesamt 50,5 Prozent.

2013 haben bis 17.00 Uhr noch 203.164 Wahlberechtigte, also 56,6 Prozent, ihre Stimme abgegeben.

Die Beteiligung errechnet sich derzeit auf die Zahl der in Südtirol Wahlberechtigten, die Zahl der Briefwahlberechtigten fließt in diese Berechnung nicht mit ein: 382.964 beträgt die Anzahl der Wahlberechtigten in Südtirol. Die Briefwahlstimmen werden bei der Auszählung um 21 Uhr mitberücksichtigt.

Die größte Wahlbeteiligung wurde bis jetzt in der Gemeinde Mühlwald mit 62,6 Prozent der Wählenden verzeichnet – 2013 war die Gemeinde mit der größten Wahlbeteiligung um diese Zeit Waidbruck mit 75 Prozent gewesen. Die geringste Wahlbeteiligung wurde aus Bozen mit 43,5 Prozent gemeldet – vor fünf Jahren war es Pfatten mit 43,6 Prozent.

In den Großgemeinden ergab sich um 17 Uhr folgende Reihung bei der Wahlbeteiligung: In Bozen lag die Wahlbeteiligung um 17 Uhr bei 43,5 Prozent (2013: 45,3 Prozent), in Brixen 51,7 Prozent (57,1 Prozent), in Bruneck 53,4 Prozent (61,9), in Leifers 44,8 Prozent (43,7), in Meran bei 42,9 Prozent (48,8 Prozent). Bei den Bezirken ist jener mit der derzeit größten Wahlbeteiligung jener des Bezirkes Pustertal mit 55,4 Prozent, die geringste wurde aus dem Bezirk Bozen mit 43,5 Prozent gemeldet.

Die Wahllokale sind noch bis 21.00 Uhr geöffnet.

WAS WIR BISHER BERICHTET HABEN.

Am heutigen Sonntag wählen die Südtiroler einen neuen Landtag.

Insgesamt sind 424.184 Personen wahlberechtigt; 2013 waren es 400.961 Wahlberechtigte.

10.442 der 35.003 Briefwähler haben bereits fristgerecht ihre Stimme abgegeben.

Bis 11.00 Uhr haben südtirolweit insgesamt 75.125 Wähler ihre Stimme abgegeben. Das sind 19,6 Prozent der Wahlberichtigten.

Bei den Landtagswahlen im Jahr 2013 haben bis 11.00 Uhr noch 22,3 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben.

In den einzelnen Bezirken haben sich bisher die Wähler in den Bezirken Salten-Schlern mit 22 Prozent als die fleißigsten gezeigt. Am wenigsten Wähler sind mit 17,7 Prozent bis jetzt im Bezirk Bozen (2013: 19,6 Prozent) zur Urne gegangen.

Was die Gemeinden betrifft, so hat um 11.00 Uhr Prettau mit einer Wahlbeteiligung von über 26,7 Prozent das Feld angeführt. Vor fünf Jahren waren am Morgen die Waidbrucker mit 32,8 Prozent die fleißigsten Wähler. Am wenigsten Wahlberechtigte sind am Vormittag in Pfitsch zur Urne gegangen, und zwar 11,3 Prozent der Wahlberechtigten.

Ähnlich tief wie in Bozen lag die Wahlbeteiligung in den anderen Großgemeinden um 11.00 Uhr: in Meran bei 17,4 Prozent (2013: 20,2%), in Bruneck bei 19,1 Prozent (26,4%) und in Brixen 20,9 Prozent (23,2%). Am meisten Wähler haben ihre Stimme in Leifers bereits abgegeben, nämlich 21,9 Prozent (17,5%).

Die Wahllokale sind von 7 Uhr morgens bis 21 Uhr am Abend geöffnet. Zur Auswahl stehen 14 Listen mit insgesamt 420 Kandidaten (So wählen Sie „richtig“).

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (18)

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  • leser

    Andreaa
    Ich habe durnwalder gewählt
    Passt das?

    • reinhold

      vielleicht sind bisher wenig Leute wählen gegangen, weil sie sich noch die lange Liste der Skandale und Fehler der Volkspartei durchlesen:

      – unwirksame Abkommen mit dem Staat (2011-2014 über 3200 Millionen)
      – jährliche Abgaben an den Staat (800 Millionen pro Jahr bis 2018)
      – jährliche Abgaben an den Staat (476 Millionen pro Jahr ab 2018)
      – der SEL Skandal (Millionengrab)
      – der Flughafen (Millionengrab)
      – der SafetyPark (Millionengrab)
      – das Milliardengrab BBT (MILLIARDENgrab)
      – die Wasserstoffanlage und –Busse (Millionengrab)
      – die Müllverbrennungsanlage (Millionengrab)
      – der Thermen Hotel Skandal (Millionengrab)
      – die Air Alps Beteiligung & Subventionen (Millionengrab)
      – Stiftung Vital (Millionengrab und Vetternwirtschaft)
      – die vielen Protzbauten überall (Millionengrab)
      – der Technologiepark (Millionengrab)
      – der Stein-an-Stein Skandal (Millionengrab)
      – die unnützen Landesgesellschaften (BLS, TIS, NOI, IDM, usw.) (Millionengräber)
      – die defacto Schenkung von Wohnungen ans Militär (Millionengrab)
      – Steuergeldverschwendung Kulturhauptstadt 2019 (Millionengrab)
      – Schadensersatzzahlungen der Therme Meran (Millionengrab)
      – E.ma.con Pleite (Millionengrab)
      – sinkende Renten und Verlust von Rentengeldern (300 Millionen im Jahr)
      – die Konzessionsvergabe der Ahrstufen
      – der SE Hydropower Skandal
      – der Unwählbarkeit von Kandidaten Skandal
      – die Verbandelung mit allen Verbänden und Vereinen
      – der Wanzen-Affären Skandal
      – der Turbo-Staatsbürgerschaft-für-SVP-treue-Ausländer Skandal
      – der Toponomastik Skandal
      – der Mussolini Relief und Siegesdenkmal Skandal
      – die vielen Bürgermeister-Skandale
      – der Treuhandgesellschaften Skandal
      – der Sonderfonds Skandal
      – die ungerechtfertigten Privilegien und Dienstwagen
      – die unverschämten Politikergehälter und -Pensionen
      – die weitverbreitete Vetternwirtschaft
      – die Behinderung der Direkten Demokratie
      – der Kuhhandel bei der Parteienfinanzierung
      – der WOBI Skandal
      – der Kaufleute-Aktiv Skandal
      – der Ausverkauf der Heimat
      – der allgegenwärtige Postenschacher
      – der verbilligte Immobilien für Durnwalder Skandal
      – der Egartner Skandal
      – der skandalöse SMG Vertrag zugunsten Christoph Engl
      – der Wahlkampf von mit Steuergeldern finanzierten Verbänden und Vereinen
      – der Zarenbrunn-Deal (Russen Kuhhandel des EX LH)
      – unerlaubte Wahlwerbung am Wahltag
      – Politikerrenten Skandal (ausgedacht & abgestimmt von SVP) und Rekurse
      – Unverschämte Vorschußzahlungen Pensionen (Versuch die SVP Kasse zu sanieren)
      – Arbeitslosengeld für Pensionsmillionäre & Systemprofiteure (Laimer, Rainer, Munter,…)
      – Millionen Euro Schulden der SVP
      – Finanzierung von Wahlwerbung für Marie Ida Måwe aus SVP Parteikasse
      – gebrochenes Wahlversprechen Mindestpension
      – ESF Gelder Skandal
      – Rekurse der Ex-Mandatare und immer noch SVP Mitglieder
      – gebrochenes Versprechen GIS
      – gebrochenes Wahlversprechen kleine Krankenhäuser
      – Wählertäuschung Doppelte Staatsbürgerschaft
      – Versagen bei Sicherheit und Einwanderung
      – Wahllüge „Vollautonomie“
      – Brennercom Skandal
      – Forellen-Skandal (Millionengrab)
      – weitere Steuergeldverschwendung Flughafen (auch nach Referendum)
      – Schließung Geburtenabteilungen (gebrochenes Wahlversprechen)
      – Manipulationen beim Autonomiekonvent Skandal
      – Zustimmung zur Verfassungsreform
      – MEMC/Solland (Millionengrab)
      – SAD Skandal (Millionengrab)
      – SVP Basiswahl Farce
      – Unterstützung autonomiefeindlicher PD Kandidaten bei Parlamentswahlen
      – Skandal „Südtirol-Image-Beauftragte“ Puglisi (Freundin von PD Bressa)
      – Chaos in der Sanität (Proporz, Mehrsprachigkeit, Wartelisten, Bedingungen)
      – Arbeitsvertrag & Abfindung Schael
      – uvm.

    • hells_bells

      Ich habe Cicciolina gewähllt!

    • morgenstern

      Ich wollte den Pahl wählen, hab aber das Listenzeichen der Rentenmillionäre nicht gefunden.

    • martasophia

      Geringe Wahlbeteiligung ist ein klares Zeichen: weniger Menschen nehmen ihre Verantwortung als Bürger wahr. Die NIchtwähler und jene die absichtlich ungültige Stimmen abgeben, sind dann diejenigen, die in den nächsten 5 Jahren ihren Mund halten sollten und ihr Recht auf Kritik verwirkt haben.

  • rambo

    …und ich habe Freiheit für Südtirol gewählt.

  • rota

    andr gach mogsch dein Plärrhafile herichtn.

  • einwanderer

    Eine geringe Wahlbeteiligung, besser gesagt, nicht wählen zu gehen,
    nützt auch denen, die man am wenigsten im Parlarment sehen will.

    Ein paar halbwegs akzeptable Parteien gibts eignetlich schon, finde ich.

    Man schaue also wenigstens die Antworten der Parteien auf den beiden Online Wahlhilfen an:

    https://wahllokal.it
    https://parteivergleich.eu/index.php?Wahl=Suedtirol_Wahl_2018

  • goggile

    +++goggis news+++goggis news+++giggis news+++

  • leser

    Es werden voraussichtlich nur rentner wählen gehen und die wählen natürlich svp und man wird bei knapp 60% von einem wahlsieg reden
    Die alten müssen qegsterben , dass due svp auch einmal wegfällt

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