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10.442 Briefstimmen

Am Freitag ist die Frist für das Eintreffen der Briefwahlumschläge im Wahlzentrum abgelaufen. Bis abends hatten 10.442 Briefwähler ihre Stimme abgegeben.

Am Sonntag sind Südtirols Bürger aufgerufen, mit ihrer Stimme die 35 Landtagsabgeordneten der neuen Legislaturperiode zu bestimmen. Insgesamt gibt es 417.968 Wahlberechtigte, davon 211.705 Frauen und 206.263 Männer. In den Ziffern enthalten sind auch 35.004 Briefwähler.

Dazu zählen jene Wahlberechtigten, die sich momentan außerhalb des Landes Südtirol aufhalten, sowie jene, die im Ausland ansässig und folglich im Verzeichnis AIRE (für italienische Staatsbürger im Ausland) eingetragen sind.

Am gestrigen Freitag ist die Frist für das Eintreffen der Briefwahlumschläge im Wahlzentrum abgelaufen. Bis abends hatten 10.442 Briefwähler ihre Stimme abgegeben. Das sind deutlich mehr als bei den Landtagswahlen vor fünf Jahren, als es 7.993 waren. Die Briefwahlzettel werden wie alle anderen Wahlzettel erst nach der Schließung der Wahllokale ausgewertet.

In 495 Wahlsektionen sind am Sonntag 2.549 Wahlhelfer von 7 Uhr früh bis 21 Uhr abends tätig. Die Wahlsektionen betreuen unterschiedlich viele Wahlberechtigte: Die kleinste, die Nr. 1 in Waidbruck, erwartet gerade mal 31 Wahlberechtigte, die Nr. 4 in Lana muss sich auf 1511 Wahlvorgänge einstellen.

Die Bürger sind dazu angehalten, sich mit einem gültigen Personalausweis und dem persönlichen Wahlausweis in der darin angeführten Wahlsektion einzufinden. Wer keinen Wahlausweis besitzt, kann sich einen im Wahlbüro seiner Gemeinde ausstellen lassen; sämtliche Wahlbüros stehen den Bürgern am Wahlsonntag offen.

Die Wahlberechtigten können unter 14 Listenzeichen auswählen, indem sie jenes der eigenen Wahl ankreuzen. Aus der dementsprechenden Kandidatenliste können sie bis zu vier Kandidaten ihren Vorzug geben, indem sie den korrekten Nachnamen und Vornamen hinschreiben. Nur die Angabe des Nachnamens könnte nämlich in manchen Fällen zu einer nicht eindeutigen Zuordnung führen. Insgesamt stellen sich 420 Kandidaten zur Wahl.

TAGESZEITUNG Online berichtet am Sonntag ab 21.00 Uhr durchgehend im LIVE-TICKER über die Landtagswahlen.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (5)

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  • goggile

    Grossbritanien wird ein zweites mal waehlen und es wird zu keinem brexit kommen. Italien muss zurueck zur lira. Italien fliegt aus der waehrungsunion.

  • ahaa

    Das sind mind 8.000 Stimmen fùr die SVP.Wette ich! 😉

    • yannis

      Damit dürftest richtig liegen, die Auslands-Südtiroler verhalten sich wie die Deutsch-Türken, leben komfortabel z.B. in DE, AT oder CH und wählen den Landsleuten in der Heimat immer wieder dieselbe Diktatur.
      Diese Zeitgenossen haben wohl längst vergessen weswegen sie ins Ausland abgewandert sind, sicherlich nicht weil sie in Südtirol eine auskömmliche Perspektive hatten.

      • leser

        Yannis so ist es
        Aber dueses verhalten ist nicht zum schaden der tiroler, denn so können sie ihren dornröschenschlaf geniesen
        Übrigens ist der anteil der bruefwähker nicht einmal ein drittel, man könnte auch deuten, dass sie diese alleinherrschaftsform aufgegeben haben

        • yannis

          sicher, sicher @Leser, so mancher der Auslandssüdtiroler interessiert sich für den „Stoll“ nicht, 1.) weil ihnen die sog Heimat fremd geworden ist (Heimat ist da wo man den Lebensmittelpunkt hat) 2.) zählen zu den Auslandssüdtirolern auch die Nachkommen eines SüdtirolerIn der z.B. mir einen BRD StaatsbürgerIn verheiratet ist und somit auch Wahlrecht in Italien hat.(AIRE-Liste)
          Für diese Wahlberechtigen ist die Südtirol-Politik volle Nebensache, weil sie vom System nicht tangiert werden.
          Nicht wenige davon reisen in alle Welt herum und haben zu Südtirol nahe alle Brücken abgerissen.
          Manche haben auch keine Lust darauf in der vermeintlichen Heimat sich wie ein „Piefke“ behandeln zu lassen.
          Außerdem warum sollten sich diejenigen für den „Stoll“ interessieren, der ihnen
          keine Lebensgrundlage bot und sie somit ins Ausland trieb ?

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