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Das Kreuzverhör

Die Kandidaten nehmen sich gegenseitig in die Zange: Wie oft ist Brigitte Foppa mit dem Flugzeug in den Urlaub geflogen? Warum sind die Freiheitlichen so zerstritten? Und wann kehrt Paul Köllensperger zum M5S zurück?

Die BürgerUnion will von den Freiheitlichen wissen:

Warum hat der Mehrfach-Pensionist Pius Leitner, die Gallionsfigur der Blauen, eurer auf Knien erbettelten Kandidatur eine Absage erteilt? Und warum wurde Roland Tinkhauser, der beste Mann in euren Reihen, geopfert?

Tamara Oberhofer antwortet: Der Wunsch einer Wiederkandidatur von Pius Leitner ging, Medienberichten zufolge, primär vom Parteiobmann aus. Pius Leitner selbst hat zu Amtszeiten immer erklärt, dass es für ihn auch ein Leben nach der Politik gebe. Ich sage nur: Ama et fac quod vis! Roland Tinkhauser ist ein politisches Talent. Ihn nicht mehr auf die Liste zu setzen, war ein strategischer Fehlschuss, der komplett nach hinten losgegangen ist. Davor habe ich auch im Vorstand gewarnt. Insgesamt stelle ich fest, wenn es ums Geld und um Mandate geht, dann gibt es keine Grenzen, vor allem nicht in menschlicher Hinsicht, das ist traurig.

SVP-Wahlkampfleiter Thomas Widmann fragt das Team Köllensperger: Für wann gedenkt Paul Köllensperger wieder mit dem Movimento 5 Stelle zusammenzugehen?


Paul Köllenspergers Antwort ist klar: Ich werde in die 5-Sterne-Bewegung zurückkehren, sobald die Etsch aufwärts fließt. Sie hatten eine wunderbare Gelegenheit, mir eine gute Frage zu stellen und das ist bei Ihnen rausgekommen.

Und die Süd-Tiroler Freiheit stänkert: Aus welchem Grund hat der fleißige und politisch mit allen Wassern gewaschene Pöder trotzdem nicht den durchschlagenden Erfolg?

Andreas Pöder sagt hierzu: Wohl deshalb, weil es ihm darum geht, die Anliegen der Menschen zu vertreten, im Landtag Kontrollarbeit zu leisten und Vorschläge zu machen, anstatt mit Parolen durchs Land zu ziehen.

Alle Fragen und Antworten der Kandidaten lesen Sie am Freitag in der Print-Ausgabe!

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (20)

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  • steve

    Wenn die Freunde vom Kõllensberger demnächst Italien in den Bankrott schicken ist er wohl mitverantwortlich hat er doch diese inkompetente Bewegung mit aufgebaut!

  • andreas

    Köllensperger scheint nervös zu werden, aber als Steigbügelhalter der Dilettanten in der aktuellen Regierung, wäre mir auch nicht ganz wohl.
    Sie führen Italien in die Zahlungsunfähigkeit und glänzen mit Vorschlägen, wie den Bau des BBT einstellen, was noch dümmer ist als das, was der Transportminister zum BBT von sich gegeben hat.

  • yannis

    Die SVP hätte Südtirol wohl eher in den Bankrott geführt, wenn sie nicht sehr, sehr fleißige STUERzahler im Ländle hätte, als die momentane italienische Regierung es jamals in der Lage ist. (siehe Reinhold’s LISTE)
    Übrigens der italienische Schuldenberg von über 2,5 Billionen Euro stammt NICHT von di Maio ,oder Salvini.
    Immerhin hat Salvini dafür gesorgt dass nicht noch weitere SozialTouristen an italienischen Häfen von den NGO Sekundär-Schleppern abgeladen werden können.
    Schlecht für die Gewinner des Systems z.B. Winkeladvokaten die Asylverfahren auf Kosten des Steuerzahlers ins Endlose verschleppen, gut für den italienischen Steuerzahler.

    • ahaa

      Man muss frùh aufstehen um die Gegenseite zu kritisieren.Gel Steve andreas.Noch nichts im Magen?Trefft ihr euch heute zum Frùhstùck?Oder noch ùbrig von gestern?Schlaft ihr schlecht?Die Frage kònnt ihr stellen, wer im Flugzeug von Rom nach Bozen gezeugt worden ist. 🙂

    • leser

      Tiroler köllensperger kann man nicht schwächenyannis die sozialtouristen schädigen das land bestimmt da war der beitrag zur bankrottstrategie von christlich sozialpolitikern wie andreotti oder psilern craxi und vielen anderen um ein vielfacges effektuver
      Andreotti ist im übrigen ein freund südtirols und ehrenbürger von meran
      Wenn man in diesen zusammenhängen an die svp denkt dann ist cronisches brechreizgefühl fast schon angenehm

  • sepp25

    Köllenperger hat bis vor wenigen Monaten noch die Politik der 5stelle fest verteidigt. Bei seinem Ausstieg sagte er, er wolle deutsche Wähler ansprechen und 5stelle soll in den Städten Italiener ansprechen. Sein Wahlziel war mitregieren mit der Volkspartei und 5stelle.
    Von dieser Aussage ist er jetzt scheinbar abgerückt (eher fließt die Etsch aufwärts) seit ihm die SVP eine Absage erteilt hat und er seine Chancen auf die Landesregierung schwinden sieht.

    • tiroler

      Du willst kölle schwächen mit deinem kommentar, erreichst aber das genaue gegenteil

    • leser

      Sepp25
      Du verdrehst wieder etwas
      Ich kenne interviews von köllensperger in denen er sagt dass m5s politik in rom wenig bis nichts mit den verhältnissen in südtirol zu tun hat
      Nur due svp parlamentarier gaukeln dem strammen tiroler vor, dass sie unermüdlich in rom kämpfen, ja für was eigentlich?

      • sepp25

        auch ich höre gelegentlich Interviews und in jenem von Köllenspergers Austritt bei den 5stelle (Pressekonferenz) sagt er, dass er dies hauptsächlich macht um die deutsche Bevölkerung außerhalb der Städte anzusprechen.
        Er sagt dann auch, dass er mit 5stelle nicht die Konfrontation, sondern die Zusammenarbeit sucht. Was habe ich hier also verdreht? Eher hat Köllensperger seine Meinung verdreht als ihn Widmann auf die Zusammenarbeit mit 5stelle anspricht.

  • leser

    Oberhofer was machst du ab dem 22.10 beruflich?

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