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„Herr Gatterer, das ist unerhört“

Die Grüne Brigitte Foppa findet es unerhört, dass die SAD-Leitung über bezahlte Radiowerbung die Forderungen der Angestellten niederbürste.

Brigitte Foppa ist entsetzt: „Man glaubt seinen Ohren nicht zu trauen.“

In bezahlten Radiospots, so die grüne Landtagsabgeordnete, reagiere SAD auf die Forderungen der Busfahrer und der Gewerkschaften nach humanen Arbeitsbedingungen und besseren Löhnen. „Die Darstellung prasselt nur so auf die Zuhörenden ein“, so Foppa.

Es werde in den Spots nicht nur die Meinung vertreten, dass die Forderungen völlig überzogen seien (Foppa: „ … wobei auch die genannten Zahlen doch manchen Zweifel offen lassen“), sondern auch der  Vorwurf erhoben, dass das alles auf die SteuerzahlerInnen zurückfalle.

Da es sich um einen bezahlten Spot handle, gebet es natürlich keine Widerrede.

Brigitte Foppas Fazit:

„Wir erleben den offensichtlichen Versuch, Meinung gezielt zu steuern – mit Geld. Die Zeiten, in denen sozialpartnerschaftliche Abstimmung  Vorrang hatten, scheinen vorbei.
Dieser Angriff auf Arbeitende und gewerkschaftliche Vertretungen ist, zumindest in meinen Augen, ein krasses Zeugnis schlechten Geschmacks. Als Steuerzahlerin würde ich mir Wertschätzung und Anerkennung für jene wünschen, die uns mit Bus und Zug jeden Tag sicher nach Hause bringen.“

 

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