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Mehr Geld für FCS

Das Land sponsert den FC Südtirol heuer mit 350.000 Euro anstelle des bisherigen Maximalbetrages von 300.000. „Weil der Verein zusätzliche Werbeleistungen angeboten hat“, sagt der Landeshauptmann.

von Heinrich Schwarz

Ohne Unterstützung durch die öffentliche Hand tun sich Sportvereine schwer. So stand etwa vor drei Jahren die Zukunft des Eishockeyclubs HCB Südtirol auf der Kippe. Präsident Dieter Knoll konnte letztendlich aber doch die Geldmittel für den Verbleib in der länderübergreifenden Liga EBEL auftreiben. Hilfe kam von der Gemeinde Bozen mit einem Schuldenschnitt und vom Land Südtirol mit einem Sponsoring-Vertrag über 300.000 Euro. Zuvor waren es stets etwas mehr als 200.000 Euro.

Das Sponsoring ist geknüpft an bestimmte Leistungen. Diese reichen von „Südtirol“ im Vereinsnamen über Trikot- und Bandenwerbung mit der Südtirol-Dachmarke bis hin zu Medienpräsenz und Veranstaltungen.

Einen Sponsoring-Vertrag über 300.000 Euro und ähnlichen Leistungskriterien gab es in den letzten Jahren immer auch für den Fußballverein FC Südtirol. Landeshauptmann Arno Kompatscher sprach bei den 300.000 Euro immer von einem Maximalbetrag.

Jetzt wurde die Zahlung an den FCS deutlich aufgestockt: Am Dienstag genehmigte die Landesregierung eine neue Sponsoring-Vereinbarung mit dem FC Südtirol, die einen neuen Maximalbetrag von 350.000 Euro vorsieht.

Warum die Erhöhung?

„Ganz einfach weil der FCS zusätzliche Werbeleistungen angeboten hat. Sponsoring ist immer Leistung für Gegenleistung“, sagt Arno Kompatscher.

Im zuständigen Landesamt erklärt man: „Es gibt nun mehr Werbestreifen im Stadion und im Trainingszentrum in Rungg, eine ganze Seite statt einer halben in der Spielezeitung sowie eine höhere TV-Präsenz.“

Der HCB Südtirol erhält laut Arno Kompatscher vom Land weiterhin 300.000 Euro jährlich. „Insgesamt erhält der HCB zwischen Land, Region und Alperia aber etwas mehr. Die Erhöhung ist ähnlich wie beim FCS“, so der Landeshauptmann.

Er betont: „Insgesamt lässt sich aber feststellen, dass unsere Sponsorings nach wie vor viel bescheidener sind als jene der Konkurrenten unserer Mannschaften.“

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