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Rösch & Bierbudel

Paul Rösch

Die Süd-Tiroler Freiheit giftet gegen den Meraner Bürgermeister: „Rösch soll Bürgermeister und nicht Bürgergegner sein!“

Anlässlich der Straßenarbeiten auf der Romstraße in Meran kam es zu etlichen Beschwerden von Seiten der Bürger, da der Verkehr durch die enge Hagengasse umgeleitet wird.

Zusätzlich befindet sich Südtirol in der Haupterntezeit und zudem ist auch der Tourismus voll im Gange.

Der Meraner Bürgermeister Paul Rösch äußerte sich dazu in der Tagesschau: „Die Techniker und Experten verstehen, wann der beste Zeitpunkt ist und nicht irgendwo jemand am Bierbudel“.

Für Myriam Atz Tammerle, Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, ist diese Aussage bürgerfeindlich und respektlos.

Für die Abgeordnete sind die Argumente der Anrainer völlig nachvollziehbar. Die Straße, über welche umgeleitet wird, sei viel zu eng für den Hauptdurchzugsverkehr, zumal dort auch Busse und Fahrräder verkehren. Der Zeitpunkt sei auch nicht der günstigste, da wir uns in der Haupterntezeit befänden und deshalb Traktoren diese Straße bewältigen müssen.

„Seit längerer Zeit ist die Romstraße schon sanierungsbedürftig und erst jetzt fällt dem Bürgermeister ein, diese Straße sanieren zu müssen?“ fragt sich Atz Tammerle. Sie ist der Meinung: „Rösch hat in punkto Verkehr völlig versagt“

Sie zeigt sich solidarisch mit den Anrainern. Diese sollen sich von Bürgermeister Rösch nicht als „Bierbudelschwätzer“ abstempeln lassen. Rösch sei dazu aufgefordert, die Sorgen seiner Meraner Bürger ernst zu nehmen und seiner Rolle als Bürgermeister und nicht als Bürgergegner nachkommen.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (18)

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  • robby

    Mit dem Meraner Bürgermeister diskutiert man am besten beim Schuheputzen. Da wirst du geholfen.

    • george

      ‚robby‘, was soll das aussagen: „Da wirst du geholfen“? Wolltest du etwa schreiben, „da wird dir geholfen? Aber auch das hat keinen Sinn. Also, lerne zuerst Sinnhaftes zu schreiben und dann kannst du andere kritisieren oder eventuell beurteilen.

      • andreas

        Wenn du den Spruch nicht kennst, liegt das Problem wohl eher bei dir.
        Google mal Verena Pooth – Feldbusch bzw. die Werbung für Telegate, bei Google werden sogar george geholfen.

        Ist natürlich unter deinem Niveau, gehört aber zum deutschen Kulturgut. 🙂

        Wenn Rösch nochmals bei den Wahlen antritt, wird er wohl 2 Stimmen bekommen, seine und die von der Rohrer, welche auch so eine eigenartige Auffassung von Verkehrspolitik hat.

  • michih

    Die STF wird wohl nie in die peinliche Situazion kommen, Verantwortung übernehmen zu müssen, so können sie Hirngespinsten wie Freistaat und Doppelpass nachhächeln! Grow up!

    • andreas

      Verantwortung übernehmen heißt aber nicht Unfug treiben.
      Als Mensch mag den Rösch eigentlich jeder Meraner den ich kenne, als Bürgermeister …., kennst du ev. jemanden?

    • asterix

      Ich find sie hat in dem Fall Recht. Wenn Bürger eine Meinung haben dann sollen sie die auch sagen können ohne gleich abwertend mit Bierpudelmeinung bezeichnet zu werden. Diese von Rösch zitierten Experten sind oft das eigentliche Problem. Praxisfremd und ohne Hausverstand. Zum Kopfschütteln. Aber die Meraner haben ihn ja gewählt und jeder kriegt das was er sich verdient.

    • rambo

      @michih
      …des wert bei deinen Grianen nia passiern, gele?

    • wollpertinger

      Die STF ist nicht für einen Freistaat (der Begriff wird ja von den meisten Südtirolern vollkommen missverstanden, er bedeutet in der deutschen Sprache lediglich, dass man keine Monarchie hat, aber das wissen die Freiheitlichen wohl nicht). Der Doppelpass ist kein Hirngespinst, sondern eine alte Forderung der SVP und wird von der derzeitigen österreichischen Regierung (mit wenig Überzeugung) vorangetrieben, nachdem sie die Mehrheit der Südtiroler Landtagsabgeordneten darum gebeten hat.

  • criticus

    Persönlich finde ich Herrn Rösch sympathisch, doch wenn über Verkehrskonzepte in der Passerstadt gesprochen wird, dann ist die Lage katastrophal. Geschlafen haben auch die Stadtregierungen der vorherigen Regierungsjahre. Wie kann man auf einem Kilometer Straße (Ausfahrt Mebo-Sinich bis Kreuzung Sinich-Schenna fünf Ampeln aufstellen?
    Eine vorprogrammierte Staustraße. Da hätten längst schon Unterführungen und Kreisverkehre hingehört. Ich kann mich noch erinnern wie sich die damalige Stadträtin Traudl Götsch (die hat noch Schneid gehabt und den Grünen die Stirn geboten) für die Neugestaltung der Thermenstraße mit Tunnel eingesetzt und durchgesetzt hat. Die Grünen haben dieses Projekt, wie viele andere Projekte einfach verhindern wollen. Und heute? Eine Mustergestaltung mit unterirdischen Parkplatz. Ja diese Grünen waren auch immer schon gegen den Küchelbergtunnel. Idiotisch! Wann wird er weitergebaut? Wo bleiben bei längeren Staus die Stadtpolizisten? Da könnte man das Lied singen „wo sind sie geblieben?“. In Bars oder suchen sie Parksünder? Der Freitagmarkt sollte auf dem rennfreien Gelände des Pferderennplatzes verlegt werden und nicht in der Stadt an wichtigen Verkehrspunkten abgehalten werden. In Meran gibt es Kreuzungen, die verbreitet werden sollten, um den Verkehr nicht noch mehr zu bremsen. Manchmal frage ich mich schon, sehen die Stadtpolizisten die Probleme nicht, oder hört man nicht auf ihre Vorschläge. Zum Schluss Herr Rösch muss ich ihnen sagen, leider kann nicht jeder mit dem Fahrrad in die Stadt!

    • george

      ‚criticus‘, Bürgermeister Rösch und seine Techniker sind aber nicht Angehörige der Grünen. Sie sind nur in Koalition damit, aber das ist die SVP auch.

    • yannis

      >>>>Der Freitagmarkt sollte auf dem rennfreien Gelände des Pferderennplatzes verlegt werden…-.

      wer braucht eigentlich noch diesen Markt um seinen alltäglichen Lebensbedarf zu decken ?
      oder was haben die Meraner und die Bürger der Umgebung davon ?

  • sougeatsnet

    IIch bin kein Freund der Süd-Tiroler Freiheit, aber was derzeit im Meran bezüglich Verkehr und Umbauarbeiten abgeht, erinnert mich an Schilda. Die Experten und Techniker lassen grüßen; ich sage nur Tiefgarageneinfahrten, von den Verkehrsplanern besser gar nicht reden. So geht es, wenn man über Jahrzehnte nichts, aber auch gar nichts für den Verkehr macht. Ich denke da besonders an Radfahrer, Richtung Untermais. Dieses Versagen kann man sicherlich nicht dem derzeitigen Bürgermeister anlasten, hat aber eine gewisse Tradition. Wenn es geht, sollten es die umliegenden Gemeinden richten. Mein Eindruck ist, da sind Leute am Werk, welche nie mit einem Bus (Öffis) mitgefahren sind oder die Verkehrsprobleme am eigenen Leib

  • goggile

    ich frage mich welche leute rösch gewählt haben. ich frage mich wieso nach so einer aussage er nicht zum Rücktritt gezwungen wird. ich frage mich wieso das irreguläre 30er farhdrangsalierung die wieder aufgehoben wurde auf der durchzugsromstrasse ins passeiertal nicht geahndet wird. ich frage mich wieso die geschädigten die strafen bezahlen mussten. ich frage mich wie eine rohrer auch mitschuldig an diesem 30erle weitermachen kann. ich frage mich was mit den sequestrierten weihnachtsbäumchen eines fleissigen arbeitenden Bauern geschehen ist. gross in Zeitung aufmacher und dann mal wieder keine weiteren Berichterstattungen.

  • criticus

    @george
    das wusste ich und habe es auch in meinem Schreiben nie behauptet. Tatsache ist, dass die Grünenvertreter bis heute in Sachen Verkehrspolitik „Die Bremser“ waren. Und was ist herausgekommen?

    • george

      @criticus
      Stimmt nicht! Wer hat vorher regiert, wohl nicht die Grünen? Die SVP hat alles vertan um verträgliche Lösungen vorzulegen und diese auch durch zu ziehen. sie hätte mit ihrem Koalitionspartner ja die Mehrheit gehabt. Rösch muss nun das ausbügeln und das geht halt nicht in ein paar Jahren, was andere Jahrzehnte lang verbockt haben. Bleib bei den Tatsachen und erfinde keine Sündenböcke auf andere Seite!

  • montblanc

    Das war der coolste Spruch von Rösch ever. Die Protestierenden in der Hagengasse wurden hingegen ganz schön durch den Kakao gezogen in dem Tagesschau Bericht, wenn man zwischen den Zeilen lesen, sehen und hören kann. HaHa! Sonst keine Sorgen? Als ob ein Rad und ein Auto nicht in der engen Gassen Platz hätten. Muss man halt absteigen und ein bisschen langsamer tun, wenn man nicht Radfahren kann. Jeder sollte auf jeden etwas mehr Rücksicht nehmen im Straßenverkehr und nicht groß reden hinterm Bierbudl.

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