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„Lächerliche Schael-Posse“

Der ASGB empfindet die erneute Bewerbung von Thomas Schael um den Posten des Sabes-Generaldirektors als Provokation.

„Trotz eklatanter Fehler des ehemaligen Generaldirektors des Südtiroler Sanitätsbetriebes, Thomas Schael, die in letzter Konsequenz zur einvernehmlichen, mit einer Abfindung von rund 180.000 Euro dotierten Auflösung des Arbeitsvertrages geführt haben, bewirbt sich dieser nun wieder für seinen alten Posten.“

Tony Tschenett, Vorsitzender des Autonomen Südtiroler Gewerkschaftsbundes (ASGB) kann aufgrund dieser dreisten Vorgehensweise nur den Kopf schütteln und ist davon überzeugt, „dass aufgrund des nachhaltig gestörten Vertrauensverhältnisses zwischen öffentlicher Verwaltung und Thomas Schäl unbedingt verhindert werden müsse, dass dieser erneut einen Schritt in den Südtiroler Sanitätsbetrieb setzt.“

Der ASGB-Chef erinnert in diesem Zusammenhang an diverse Versäumnisse, Aussagen und zweifelhafte Handlungen des Generaldirektors:

„Unsummen an Euros wurden für Aufträge außerhalb der Provinz vergeben, es wurde der Sager getätigt, älteren Menschen sollten nur Prothesen zweiter Klasse eingesetzt werden, die Verlängerung der Versicherung für Pfleger und Ärzte wurde verschlafen, die Digitalisierung im Gesundheitswesen stockt oder wird derart intransparent vorangetrieben, dass niemand Kenntnis über die Fortschritte des Projektes hat, das Arbeitsklima hat sich während der Führung Schäls signifikant verschlechtert. Dies um nur einige Punkte zu nennen.

Summa Summarum kann man Schäl also attestieren, dass seine Ägide als Generaldirektor nicht nur von Erfolg gekrönt war. Deshalb kann die neuerliche Absicht Schäls, wieder Generaldirektor des Südtiroler Sanitätsbetriebes zu werden, nur als lächerliche Posse abgetan werden, die aber dennoch zweifelsfrei beweist, mit welcher Arroganz und welchem Narzissmus Thomas Schäl agiert.

Ich – und vielen Bürgern geht es gleich – empfinde die Tatsache, dass Schäl effektiv damit spekuliert, wieder Generaldirektor zu werden als Provokation gegenüber der Südtiroler Bevölkerung.“

Laut Tschenett gelte es nun mit äußerster Entschiedenheit alle Register zu ziehen, um eine Periode Schäl 2.0 im Südtiroler Sanitätsbetrieb zu unterbinden.

Zu den „Spekulationen“ (so Tschenett), wonach der Wettbewerb für die Ausschreibung zur Position des Generaldirektors des Südtiroler Sanitätsbetriebes nicht rechtens wäre, sagt der ASGB-Chef:

„Das Landesgesetz 3/2017, welches die juristische Grundlage zur Ernennung des Generaldirektors bildet und das nationale Gesetz (sog. Madia-Gesetz) im Hinblick auf die Anforderungen unseres Autonomiestatutes ergänzt, wurde von Rom niemals angefochten und kann deshalb für den Wettbewerb als zulässig bezeichnet werden. Sofern also keine potentiellen Kandidaten oder die römische Regierung Beschwerde ob der Rechtsmäßigkeit einlegen, dienen solcherart Spekulationen nur zur Verunsicherung der Bevölkerung.“

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (15)

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  • goggile

    Tschenett werden Sie bitte Landeshauptmann!

    • reinhold

      Tschenett würde diese Arbeit sicher besser machen!
      Die Bilanz der SVPD und des LH Kompatscher schaut nämlich ernüchternd aus:

      – unwirksame Abkommen mit dem Staat (2011-2014 über 3200 Millionen)
      – jährliche Abgaben an den Staat (800 Millionen pro Jahr bis 2018)
      – jährliche Abgaben an den Staat (476 Millionen pro Jahr ab 2018)
      – der SEL Skandal (Millionengrab)
      – der Flughafen (Millionengrab)
      – der SafetyPark (Millionengrab)
      – das Milliardengrab BBT (MILLIARDENgrab)
      – die Wasserstoffanlage und –Busse (Millionengrab)
      – die Müllverbrennungsanlage (Millionengrab)
      – der Thermen Hotel Skandal (Millionengrab)
      – die Air Alps Beteiligung & Subventionen (Millionengrab)
      – Stiftung Vital (Millionengrab und Vetternwirtschaft)
      – die vielen Protzbauten überall (Millionengrab)
      – der Technologiepark (Millionengrab)
      – der Stein-an-Stein Skandal (Millionengrab)
      – die unnützen Landesgesellschaften (BLS, TIS, usw.) (Millionengräber)
      – die defacto Schenkung von Wohnungen ans Militär (Millionengrab)
      – Steuergeldverschwendung Kulturhauptstadt 2019 (Millionengrab)
      – Schadensersatzzahlungen der Therme Meran (Millionengrab)
      – E.ma.con Pleite (Millionengrab)
      – sinkende Renten und Verlust von Rentengeldern (300 Millionen im Jahr)
      – die Konzessionsvergabe der Ahrstufen
      – der SE Hydropower Skandal
      – der Unwählbarkeit von Kandidaten Skandal
      – die Verbandelung mit allen Verbänden und Vereinen
      – der Wanzen-Affären Skandal
      – der Turbo-Staatsbürgerschaft-für-SVP-treue-Ausländer Skandal
      – der Toponomastik Skandal
      – der Mussolini Relief und Siegesdenkmal Skandal
      – die vielen Bürgermeister-Skandale
      – der Treuhandgesellschaften Skandal
      – der Sonderfonds Skandal
      – die ungerechtfertigten Privilegien und Dienstwagen
      – die unverschämten Politikergehälter und -Pensionen
      – die weitverbreitete Vetternwirtschaft
      – die Behinderung der Direkten Demokratie
      – der Kuhhandel bei der Parteienfinanzierung
      – der WOBI Skandal
      – der Kaufleute-Aktiv Skandal
      – der Ausverkauf der Heimat
      – der allgegenwärtige Postenschacher
      – der verbilligte Immobilien für Durnwalder Skandal
      – der Egartner Skandal
      – der skandalöse SMG Vertrag zugunsten Christoph Engl
      – der Wahlkampf von mit Steuergeldern finanzierten Verbänden und Vereinen
      – der Zarenbrunn-Deal (Russen Kuhhandel des EX LH)
      – unerlaubte Wahlwerbung am Wahltag
      – Politikerrenten Skandal (ausgedacht & abgestimmt von SVP) und Rekurse
      – Unverschämte Vorschußzahlungen Pensionen (Versuch die SVP Kasse zu sanieren)
      – Arbeitslosengeld für Pensionsmillionäre & Systemprofiteure (Laimer, Rainer, Munter,…)
      – Millionen Euro Schulden der SVP
      – Finanzierung von Wahlwerbung für Marie Ida Måwe aus SVP Parteikasse
      – gebrochenes Wahlversprechen Mindestpension
      – ESF Gelder Skandal
      – Rekurse der Ex-Mandatare und immer noch SVP Mitglieder
      – gebrochenes Versprechen GIS
      – gebrochenes Wahlversprechen kleine Krankenhäuser
      – Wählertäuschung Doppelte Staatsbürgerschaft
      – Versagen bei Sicherheit und Einwanderung
      – Wahllüge „Vollautonomie“
      – Brennercom Skandal
      – Forellen-Skandal (Millionengrab)
      – weitere Steuergeldverschwendung Flughafen (auch nach Referendum)
      – Schließung Geburtenabteilungen (gebrochenes Wahlversprechen)
      – Manipulationen beim Autonomiekonvent Skandal
      – Zustimmung zur Verfassungsreform
      – MEMC/Solland (Millionengrab)
      – SAD Skandal (Millionengrab)
      – SVP Basiswahl Farce
      – Unterstützung autonomiefeindlicher PD Kandidaten bei Parlamentswahlen
      – Skandal „Südtirol-Image-Beauftragte“ Puglisi (Freundin von PD Bressa)
      – Chaos in der Sanität (Proporz, Mehrsprachigkeit, Wartelisten, Bedingungen)
      – Arbeitsvertrag, Abfindung, Wiederbewerbung von Schael
      – uvm.

  • ahaa

    Es spielt doch keine Rolle ob der wieder kommt.Die verarschen uns doch nur und wissen dass wir ihnen nichts kònnen. Meine Meinung.

    • yannis

      @ahaa,
      Im Oktober haben wir die Möglichkeit uns der Initiatoren dieser Posse zu entledigen.
      Sozusagen einen „SVP Abtrieb“ zu feiern

    • kurt

      @ahaa
      Da bin ich mir sicher das Schael in die Situation kommen will und auch kommt das die Landesregierung laut den Kriterien in nehmen oder mit einen Haufen Geld abfinden muss ,aber das ist ja kein Problem ,mit fremden Geld prassen ist keine Kunst .
      Die Wähler müssen aber das Problem werden.

  • wisoiundnetderfranz

    Es wird höchstwahrscheinlich keinen besseren als Schäl geben…

    • kurt

      Und das weiß Schael ganz genau ,ich frage mich nur was dann Kompatscher noch einfällt ,denn die Kommission muss nach Kriterien entscheiden und dann entscheiden die Herren Politiker ;MAL schauen was sie sich getrauen in Hinblick der Wahlen.

  • silberfuxx

    Das ist keine lächerliche Posse. Hier geht’s beinhart um die Erkämpfung einer zweiten happigen Abfindung.

  • criticus

    Gesetze und Regeln sind in Italien (und leider gehört auch Südtirol dazu) so gemacht, dass Schlaumeier immer wieder in Vorteil sind. Ob es ein Herr Schael, der Einbrecher oder der Einwanderer ist, diese Leute sind immer in Vorteil mit der ital. Gesetzgebung. Blöd dran ist immer nur der Arbeiter.

  • ostern

    1.Wer hat Schael zum Generaldirektor damals ernannt?
    2.Wie gut funktioniert deie Rechtsabteilung im Land.
    3. Wenn Schael nochmals den Antrag stellt, wird er auch wissen warum.
    4. Ist bis zur Zeit im famosen nationalen Register eingetragen welche ein solches
    Amt bekleiden können.
    5. Wollen wir etwa einen Generaldirektor der bisher die verschiedensten Ämter
    im Land bekleidet hat
    Usw. usw. usw.

  • politikverdrossener

    Kompatscher,Ich lach mich tot,so was schafft nicht jeder.Zurücktreten währe hier angebracht

  • sepp

    politikverdrossener @ in Südtirol tritt niemand zurück sell konnsch dir sicher sein in Deutschland und östereich war der herr längst schon vergangenheit

  • pingoballino1955

    Ja wer hat Herrn Schael denn eingestellt????die Mutter Theresa?????

  • montblanc

    Schael wird sich eines besseren besinnen und andere Ufer ansteuern. Danke

    • kurt

      @montblanc
      So blöd ist der Schael nicht ,dümmere Leute als in Südtirol findet er nirgends und denen ist zuzutrauen das sie einen neuen Sanität Direktor Schael haben und nicht einmal mitkommen und nicht es kommt nicht in Frage,die müssen noch eine schöne Stange von unserem Steuergeld in die Hand nehmen um ihn Loszuwerden .

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