Du befindest dich hier: Home » News » „Kurz hat es versprochen“

„Kurz hat es versprochen“

Sebastian Kurz mit Arno Kompatscher

Bundeskanzler Sebastian Kurz hat dem Landeshauptmann zugesichert, sich persönlich um die Wiederanerkennung der Facharztausbildung zu kümmern.

(hsc) Der Ärztemangel ist wohl das größte Problem im Südtiroler Sanitätswesen. Ein Grund für den Ärztemangel ist der Umstand, dass die Facharztausbildung in Südtirol nach dem österreichischen Modell seit 2013 nicht mehr von Italien anerkannt wird. Jungärzte, die in Österreich studierten, machen ihre Ausbildung deshalb im Ausland und bleiben dann zumeist auch dort.

Seit Jahren gibt es auf der Achse Rom-Bozen-Wien Verhandlungen, um die Voraussetzungen für die Wiederanerkennung der Facharztausbildung in Südtirol zu schaffen. Aufgrund unterschiedlicher Forderungen von Italien und der österreichischen Ärztekammer war immer wieder die Abstimmung von Details nötig. Wann die Facharztausbildung nach österreichischem Modell wieder möglich ist, ist weiter unklar.

Am Dienstag erklärte Landeshauptmann Arno Kompatscher, dass er kürzlich mit Bundeskanzler Sebastian Kurz über das Thema gesprochen hat: „Kurz hat mir zugesichert, dass er sich jetzt persönlich um die Anerkennung der Facharztausbildung kümmert.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
Clip to Evernote

Kommentare (9)

Lesen Sie die Nutzerbedingungen

  • rambo

    …und wieso ist es überhaubt soweit gekommen?
    Denkt mal nach ihr SVPD-Heinis.

  • ahaa

    Kompatscher ist zu schwach!Gut das es den Kurz gibt,gel Arno.

  • sepp

    na na do kompatscher isch schun stork hot a nieder scmettende Niederlage ban flughafen Referendum kriegt und isch immer noch der Meinung er isch do beschte Millionen nach Rom schicken und was erreichen die Heinis nix Österreich muss helfen

  • herrbergsteiger

    Schon etwas komisch:
    wenn die Italiener sich demonstrativ quer stellen und der Kompatscher in Folge nichts mehr auf die Reihe bringt, rennt er zum Kurz und bitte Österreich um Hilfe.
    Aber den Doppelpass lehnt er nach wie vor ab, weil möglicherweise die Italiener verärgert sein könnten …
    ………. Ein solches Verhalten nennt man wie???
    LG

  • asterix

    Jaja, und sonst bei jeder Gelegenheit von Europa fantasieren. Wenn es um den Doppelpass geht dann bevorzugt er einen Europäischen Pass. Ja wenn nicht einmal solche, eigentlich selbstverständlichen, Sachen europaweit Problem und formlos gleichgeschaltet werden. Einfach nur ein politisches Armutszeugnis.

    • herrbergsteiger

      Wenn der EU-Fanatiker Kompatscher statt dem Doppelpass einen „Europäischen Pass“ haben möchte wie er bei jeder Gelegenheit betont, dann soll er gefälligst auch mit diesem Problemchen nach Brüssel gehen und nicht zum Kurz nach Wien!

      „Es kann nur eine Europäische Lösung geben!“

      Dieses Sprücherl haben wir vom Kompatscher und Co schon tausend mal gehört, vor allem dann, wenn Problemchen anstehen und Kompatscher und Co keine Lösungen haben.
      Also, Herr Kompatscher, ab nach Brüssel mit Deinem Anliegen!

Kommentar abgeben

Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

2018 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | DATENSCHUTZ & AGB | Cookie Hinweis

Nach oben scrollen