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Der Countdown

Es fehlen nur noch wenige Wochen bis zum Anpfiff des nationalen Berufswettbewerbes WorldSkills Italy.

Knapp 200 Junghandwerker, Junggärtner, Sozialbetreuer, Köche und Servicefachkräfte werden ab 20. September die Messehalle in Bozen in ein riesiges Wettbewerbsgelände verwandeln. Zeitgleich findet die Bildungsmesse Futurum statt.

An die Werkzeuge, fertig, los! heißt es ab 20. September 2018 in Südtirol. Dann werden zahlreiche junge Talente um die Wette messen, mauern, schmieden, malen, frisieren, pflegen usw. Insgesamt sind es circa 200 Teilnehmer, die von 20. bis 22. September in 26 Berufen ihr Bestes geben, um eine Medaille zu ergattern. Derzeit trainieren sie noch fleißig mit ihren Ausbildern. lvh-Präsident Gert Lanz fiebert dem Wettbewerb bereits mit Vorfreude entgegen:

„Die nationale Berufsolympiade ist nicht nur eine Qualifikationsausscheidung für die Berufsweltmeisterschaft 2019, sondern eine wichtige Informationsplattform. Jugendliche und deren Eltern können sich vor Ort einen umfassenden Einblick über die vielseitigen praktischen Berufe verschaffen.“

Auch heuer wird die Landesmeisterschaft der Berufe WorldSkills Italy wieder zeitgleich mit der Bildungsmesse Futurum ausgetragen. Erstmals wird die Aktion JobInfo angeboten, bei der sich rund 60 Südtiroler Unternehmen den jungen Menschen vorstellen. Das gemeinsame Ziel: Jugendlichen und Erziehungsberechtigten die unterschiedlichsten Bildungswege und Berufsmöglichkeiten aufzeigen.

„Wir wollen nicht gegeneinander arbeiten. Es braucht sowohl Maturanten als auch Lehrlinge. Die Entwicklung darf nur nicht nur in die eine oder andere Richtung gehen. Einem Berufsschüler stehen mittlerweile dieselben Türen offen wie einem Oberschüler. Vielfach sind es nur veraltete Klischees, die sich in den Köpfen der Menschen festgesetzt haben und die die Ausbildung in einem kreativen praktischen Beruf ablehnen“, betont Lanz.

Neben den 26 Wettbewerbsberufen gibt es zehn Schauberufe, die sich einiges einfallen lassen, um ihre Tätigkeit zu veranschaulichen. Angekündigt zum Wettbewerb haben sich auch Teilnehmer aus Trient, dem Piemont und Ligurien, welche als Gäste Wettbewerbserfahrung sammeln möchten. Auch heuer wird die Landesmeisterschaft wieder international bestückt. Teilnehmen werden einige Gastkandidaten aus Liechtenstein und Deutschland sowie aus Russland.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (2)

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  • meinemeinung

    weil´s der Chef will ,wird mitgemacht ,ansonsten interessiert das keinem Menschen ,Geldverschwendung für die Katz und nicht für´s Handwerk ,Beamte haben Ihre Dienste gemacht dass es wieder Beiträge gibt

  • rota

    Ich finde diese Berufswettbewerbe gut und sozial- und wirtschaftspolitisch von größerem Wert als die rein sportlichen Wettbewerbe wie Fußball oder Alpinski.

    Wenn man sie auch politikfrei halten könnte, wäre noch besser.

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