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Sturz in den Tod

Die Grands Jorasses Nordwand des Mont Blanc (Foto: 123RF.com)

Ein 36-jähriger Bergführer aus Bozen ist am Montag auf der französischen Seite des Mont Blanc in den Tod gestürzt. 

Tragischer Bergunfall auf der französischen Seite des Mont Blanc.

Wie die Nachrichtenagentur ANSA berichtet, ist am Montag ein 36-jähriger Bergführer aus Bozen am Mont Blanc in den Tod gestürzt.

Beim Opfer handelt es sich um Philipp Angelo aus Bozen.

Wie ein Sprecher der Gendarmerie Chamonix gegenüber der ANSA mitteilt, war der Bozner auf der Nordwand des „Grandes Jorasses“ im Free-Solo-Aufstieg unterwegs, als er abstürzte.

Philipp Angelo (Foto: Facebook)

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (5)

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  • kurt

    Ich habe den Eindruck diesen Leuten ist einfach nicht zu helfen ,wenn man das Schicksal so herausfordert dann darf man sich nicht wundern und vom schlimmsten Überrascht sein !!!.

  • franz

    Was treibt den Menschen in den Abgrund ?
    Keine Berg ist zu hoch, keine Wand zu steil, keine Schlucht zu tief. Warum sucht der Mensch das extreme Erlebnis? Es ist nichts als Eigenliebe. Das Extreme ist das Futter seiner Seele.
    Sie springen aus Flugzeugen und Hubschraubern, von Türmen, Kränen und von Klippen. Sie durchqueren Täler und Cañons. Sie tauchen, schwimmen, paddeln und rudern. Sie besteigen Wände, Hochhäuser, Bäume, Berge und Massive
    Der Mensch ist als ein soziales Wesen in seinem Verhalten, Fühlen und Denken nie unabhängig von seiner Umwelt zu verstehen.
    Fragen wir uns nun: Was bringt das Extremerlebnis der Gemeinschaft?
    Eigentlich gar nichts. Es ist Eigenliebe – Narzissmus. Ein uraltes menschliches Phänomen greift um sich, bewegt und erregt die Gemüter. Selbstbezogen, abgewandt und fern der sozialen Realität versucht der Narzisst im Thrillerlebnis seine Sehnsucht nach grenzenloser Freiheit auszuleben. Der Alltag, das Gewöhnliche, das Mittelmaß reichen ihm nicht. Er strebt nach Höherem. Im Extremen, ja da hat er das Gefühl des Besonderen, da erhält er das Futter, welches seine gequälte Seele braucht.
    http://www.faz.net/aktuell/sport/extremsport-was-treibt-den-menschen-in-den-abgrund-112133.html

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