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Sicher aufwachsen 

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Eine neue Checkliste soll das Bewusstsein der Eltern für Gefahrenquellen und die Sicherheit ihrer Kinder schärfen. 

„Ein Sturz, ein Schnitt oder das Prellen gegen ein Hindernis sind häufiger als wir denken. Mit unseren Broschüren wollen wir dazu beitragen, Gefahrenquellen zu erkennen und sie gezielt zu vermeiden – denn jede Verletzung ist eine zu viel“, betont Livia Borsoi, Ärztin des Departments für Gesundheitsvorsorge des Südtiroler Sanitätsbetriebs und Mitglied der Arbeitsgruppe „Sicher aufwachsen“.

Kinder sollen in einer sicheren und risikofreien Umgebung aufwachsen. Um mögliche Unfälle im Haushalt und im Freien vorzubeugen, gibt es einige kleiner Vorkehrungen, die alle Eltern kennen sollten. Diese werden nun in einer neuen Broschüre festgehalten, die vom Diensten für Hygiene und öffentliche Gesundheit und den freien Kinderärzten ausgearbeitet wurde.

Im Rahmen des Projekts, das darauf abzielt, das Bewusstsein für die Betreuung der Kleinen zu schärfen, wurden verschiedene „Werkzeuge“ entwickelt. „Zum einen gibt es eine Checkliste, anhand derer Eltern verstehen können, ob ihr Kind in einem unfallgefährdeten Haushalt lebt“, erläutert Livia Borsoi. Dazu gibt es vier Broschüren für Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren, welche über die häufigsten Unfälle aufklären.

Ein erster Tipp: „Der Sommer gehört beispielsweise sicherlich zu jenen Zeiten des Jahres, in denen Eltern mehr auf die Sicherheit der Kinder achten müssen: das betrifft sowohl offene Fenster als auch Aktivitäten an der frischen Luft“, erklärt Lukas Waldner, Sanitätsassistent im Gesundheitsbezirk Meran.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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