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Sinner im Finale

Nur einem Tag nach seinem 17. Geburtstag krönte sich Jannik Sinner endgültig zum „König von St. Christina“.

Der junge Sextner besiegte am Freitag beim 15.000-Dollar-ITF-Turnier „Val Gardena Südtirol Raiffeisen“ zuerst im Einzel-Halbfinale den Italiener Alessandro Ceppellini in drei Sätzen mit 6:7, 6:4, 6:4 und zog somit erstmals in seiner Karriere in ein ITF-Endspiel ein und holte sich anschließend mit Giacomo Dambrosi auch noch den Titel im Doppelbewerb.

Im Einzel-Halbfinale erwischte Sinner einen guten Start, ging mit 5:3 in Führung, musste sich dann aber im Tiebreak 4:7 geschlagen geben. Der Pusterer steckte nicht auf und machte im zweiten Spielabschnitt beim Stande von 5:4 das entscheidende Break zum 6:4.

Identisch verlief dann der dritte Satz, wo Sinner erneut beim 5:4 seinem Gegner den Aufschlag nahm und nach 2:10 Stunden Spielzeit mit 6:4 gewann. Mit diesem Sieg und dem Einzug ins Endspiel hat Sinner schon 10 ATP-Punkte sicher, mit denen er nächste Woche in die Top-900 der Weltrangliste klettern wird. Sollte er das Turnier gewinnen, würde er sogar einen Platz in den Top-800 erreichen.

Finale morgen um 11 Uhr

Im Finale trifft Sinner am morgigen Samstag um 11 Uhr auf den als Nummer 1 gesetzten Deutschen Peter Heller (ATP 393), der gegen den Bozner Alexander Weis heute mehr Mühe als erwartet hatte und sich nur knapp nach 2:29 Stunden Spielzeit mit 4:6, 6:3, 6:4 durchsetzen konnte.

Im dritten, entscheidenden Satz führte Weis 4:3, verlor dann aber drei Games in Folge. Somit verpasste der 21-jährige Bozner sein erstes ITF-Finale, das gleichzeitig auch das erste Endspiel zwischen zwei Südtirolern gewesen wäre. Trotz der Niederlage kann Weis mit seinem Turnier in Gröden durchaus zufrieden sein, denn er hat eine bärenstarke Leistung gezeigt.

Sinner/Dambrosi gewinnen Doppel

Am Nachmittag holte sich Jannik Sinner dann auch noch mit seinem Trainingspartnerin Bordighera, Giacomo Dambrosi das Doppel. Die beiden Nachwuchstalente – Sinner wurde gestern 17, Dambrosi am Montag – setzten sich gegen den Franzosen Maxime Mora und den Italiener Nicolò Turchetti nach 78 Minuten mit 6:2, 7:6(4) durch und feierten ihren ersten ITF-Sieg.

ITF-Turnier Südtirol Raiffeisen St. Christina – 15.000 Dollar Preisgeld

Einzel-Halbfinale

Peter Heller (GER/ATP 393/1) – Alexander Weis (ITA/Bozen/ATP 905/4) 4:6, 6:3, 6:4

Jannik Sinner (ITA/Sexten/ATP 1161) – Alessandro Ceppellini (ITA/ATP 1076) 6:7(4), 6:4, 6:4

Doppel-Finale

Jannik Sinner/Giacomo DambrosiMaxime Mora/Nicolò Turchetti 6:2, 7:6(4)

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