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Grobes Foul

Der SVP-Kandidat Dieter Pinggera hat auf der Internetseite der Gemeinde Schlanders in eigener Sache Wahlwerbung betrieben.

Der SVP-Landtagskandidat Dieter Pinggera hat in seiner amtlichen Funktion als Bürgermeister die Bevölkerung von Schlanders dazu aufgerufen, ihn bei der Landtagswahl am 21. Oktober zu wählen.

Laut den Vinschger Landtagskandidaten der Süd-Tiroler Freiheit, Benjamin Pixner, Natascha Santer Zöschg, Alfred Theiner und Esther Tappeiner stelle dies eine „grobe Missachtung der geltenden Bestimmungen“ und sei nicht tolerierbar.

Bürgermeister Dieter Pinggera habe die amtliche Internetseite der Gemeinde Schlanders und das Gemeindeblatt für persönliche und parteipolitische Wahlwerbung missbraucht.

Die Süd-Tiroler Freiheit wird deshalb eine Meldung bei den zuständigen Stellen einreichen.

Gemeinderat und Landesjugendsprecher Benjamin Pixner von der Süd-Tiroler Freiheit schreibt in einer Aussendung:

„Ich habe schon viel erlebt, aber eine persönliche, parteipolitische Wahlwerbung in der Funktion als Bürgermeister auf der Internetseite der Gemeinde und im Gemeindeblatt zu veröffentlichen und gleichzeitig schon so zu tun, als man gewählt sei, ist schon allerhand.“

„Die SVP-Exponenten schrecken anscheinend vor nichts zurück und kennen keine Regeln mehr. Ihnen ist jedes Mittel recht, um sich vor dem Abgrund zu retten,“ schließen die Vinschger Landtagskandidaten der Süd-Tiroler Freiheit ihre Aussendung.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (8)

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  • huwe

    Eigentlich kimts mir zum kotzn, wenn i so wo les, der Mon hot Ignoranz, stolz,Selblob mit Pakrschaufln gfressn. wie hotl olle deijenige de nix tien, obr olles getun hobn (wenn don lai für sich selber und dr Vätternwirdschoft) echt zach.
    don amol viel glück, oan Groasmaul mehr odr wianiger im Londhaus, isch a lei mehr gleich

  • ambedue

    Ich hoffe schon, dass Herr Pinggera von allein versteht, was sein nächster Schritt sein muss.

  • gurguk

    Das defizitäre Demokratie-Verständnis mancher SVP-Exponenten war bereits vor diesem Vorfall hinreichend bekannt. Mal sehen wann und wie die Propaganda-Walze der Verbände dieses Jahr losrollt. Wäre schön wenn auch mal Konsequenzen folgen würden.

  • leser

    Wenn die wahlschafe ihn trotzdem wählen hat er sein ziel ja erreicht
    Es ist doch so dass die mehrheit der südtirolet seinem charakter entsprechen, sonst würde er nicht da sein wo er ist

  • pingoballino1955

    Das ist unterste „SCHUBLADE“ und eine FRECHHEIT obendrauf,kann man nur von SVPlern erwarten! Denen ist nichts zu „BLÖD“

  • tiroler

    Sied i net tragisch. Entscheidn tut der Wähler

  • meinemeinung

    er hat sich Höflich vom Gemeindebürger verabschiedet und seine Sicht dem Bürger nahegebracht ,wo soll der Bürgermeister das sonst tun außer auf der Gemeindeplattform und daß er seine Bürger aufruft Ihm zu wählen ist normal ,oder ?? was ist schlimm daran ,nur weil ein anderer seinen Abschliedsartikel nicht auf der Gemeindeseite veröffentlichen kann ?

    • yannis

      >>>,nur weil ein anderer seinen Abschliedsartikel nicht auf der Gemeindeseite veröffentlichen kann ….
      genau darum geht es DOCH, dieser ANDERE hat eben nicht das Privileg auf Kosten der Allgemeinheit und Demokratie dies zu tun.

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