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„Gefährliche Entwicklung“

Italian dictactor Benito Mussolini (1883 – 1945) saluting during a public address. (Photo by Keystone/Getty Images)

SVP-Senatorin Julia Unterberger über ihren Gesetzentwurf gegen die Verherrlichung des Faschismus – und über die gefährlichen Töne der Ausländerfeinde.

Tageszeitung: Frau Senatorin, warum haben Sie den Fiano-Gesetzentwurf gegen die Verherrlichung des Faschismus im Parlament wiedereingereicht?

Julia Unterberger: In Italien gibt es zwei Gesetze gegen die faschistische Wiederbetätigung und die Verherrlichung des Faschismus, die „Legge Scelba“ und die „Legge Mancino“. Allerdings werden Vergehen und rassistische Anfeindungen nur dann bestraft, wenn sie im Kollektiv, also in einer Gruppe, verübt werden. Beispielsweise ist es strafbar, einen faschistischen Verein zu gründen oder in einer Gruppe den „Saluto Romano“ auszuführen. Wenn man den „Saluto Romano“ hingegen als Einzelperson macht, dann ist das nicht strafbar.

Sie wollen auch die Taten der Einzelnen unter Strafe stellen?

Genau! Unser Entwurf sieht bei Vergehen Haftstrafen von sechs Monaten bis zwei Jahren vor. Zudem wollen wir den Verkauf von Gegenständen mit faschistischen Symbolen, wie Weinflaschen, auf denen Hitler oder Mussolini abgebildet ist, verbieten. Auch das ist eine unzulässige Propaganda. Mit solchen vermeintlichen Kleinigkeiten wird der Faschismus wieder salonfähig gemacht. In Italien häufen sich die rassistischen Übergriffe, der öffentliche Diskurs wird von den Tönen der Ausländerfeinde dominiert. Es ist unzumutbar, dass der Lega-Familienminister und Salvini-Kumpel Fontana nun angekündigt hat, das Mancino-Gesetz abschaffen zu wollen, weil es die Gedankenfreiheit einschränke. Dieser Minister ist eine einzige Provokation.

Das Fiano-Gesetz ist in der vergangenen Legislatur im parlamentarischen Betrieb versandet. Wie schätzen Sie die Chancen ein, dass es dieses Mal eine Mehrheit findet?

Die Chancen sind mit dieser Regierung sicher geringer geworden. Wir wollen aber ein Zeichen gegen faschistisches Gedankengut setzen. Die Freiheit des einzelnen hört da auf, wo sie die Freiheit der anderen einschränkt.

Inwieweit gibt es auch in Südtirol Nachholbedarf, was die Bekämpfung der faschistischen Wiederbetätigung betrifft?

Zur Zeit sprießt leider das rassistische Gedankengut und ist der Nährboden für Parteien, die auf einen starken Führer setzen. Das ist eine gefährliche Entwicklung. Die Menschen haben das Gefühl, dass all das, was anders ist, Schuld an ihren Problemen hat. In Südtirol besteht ein weiteres Problem darin, dass die Italiener oft ihre „Italianità“ mit faschistischen Symbolen wie dem Siegesdenkmal oder dem Relief vor dem Finanzgebäude verbinden. Dabei hätte Italien so viele andere kulturelle Denkmäler, mit denen man sich identifizieren könnte. Wir Südtiroler haben sehr unter dem Faschismus gelitten, daher sind wir besonders sensibel, was diese Problematik anbelangt. Umso wichtiger ist es, dass wir eine klare Gesetzeslage haben.

Interview: Matthias Kofler

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (75)

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  • leser

    Unterberger gerade deshalb könntest du dich schon trauen, klar und entschieden gegen die jetzige regierungspartei aufzustehen, den offensichtlicher wie diese herren für das aufleben der faschistischen vergangenheit einstehen, war es wohl nie
    Da musst du nicht abwarten und zu verlieren habt ihr in rom auch nichts es sei denn ihr wollt doch einen bündnispartner in bozen im herbst, ja dann wiederum habt ihr auch keine skrupel dem verkauf eurer seele für alleinherrschaft stattzugeben

  • erich

    Es ist eine gefährliche Entwicklung für Südtirol solche Senatoren nach Rom zu schicken.

  • andreas

    Wenn man die Kommentare hier im Forum oder auf Südtirol News der rechten Schreier liest, welche in Salvini den Erlöser von allen ihrer Probleme sehen, könnte man annehmen, dass viele deutschsprachige Südtiroler sich nach einer „starken Hand“ sehnen und gar nicht so weit vom Faschismus entfernt sind.

    Strohdumme und ausländerfeindliche Parolen sind salonfähig geworden mit der Argumentation „das wird man wohl noch sagen dürfen“ und die Zustimmung bei ausländerfeindlichen Parolen auf z.B. SN zeigt, dass doch ein paar rechte Kameraden in Südtirol rumlaufen.

    • yannis

      Hast Du schon. Mal nachgeforscht was Deine Vorfahren in der Zeit 33 bis 45 für die Dinge die damals in Südtirol liefen für eine Rolle spielten ?
      Ehe dass Du hier das Maul wieder soweit aufreißt mit Deiner latenten und pauschalen difframierung der Leute die sich über die Entwickelung der jetzigen Zeit Gedanken /. Sorgen machen.
      Hast Du schon mal Dir angesehen was mit dem armen Schweinen von illegalen Immigranten in Apulien abläuft ?
      Wenn Salvini einen einzigen Immigrant an der Einreise verhindert bekommt, dann hat er disen vor den Sklaventreibern in Süditalien gerettet, nur um einen Punkt zu nennen, bist etwa ein Profiteur dieser Schweineren ?

      • andreas

        Abenteuerliche Geschichte Salvini als Menschenfreund zu sehen, da er die Migranten vor der Ausbeutung schützt.
        Hast du sie dir ausgedacht oder ist das jetzt die Argumentation unter den Kameraden?

        „Leute die sich um die Zukunft Sorgen machen“ finde ich aber eine amüsante Bezeichnung für Leute, welche sich anscheinend um das Wohl der Migranten sorgen und deshalb auch die Zigeuner zählen wollen.

        • kurt

          Ja typisch für den Andreas wie ein Fähnchen im Wind ,hast nicht die Schneid einmal Klartext zu reden statt immer andere Leute zu diffamieren und beleidigen ,wenn du schon so von überlegener Intelligenz begütet bist, zeig einmal Kante oder bist du zu feige .

          • yannis

            Weißt Du @kurt, der findet nur dies was ihn für seine Propaganda in den Kram passt, der hat auch nicht mitbekommen das heute Mittwoch die dunkelhäutigen Sklaven der Apulischen Tomaten-Barone einen Generalstreik durchziehen wollen, habe ich natürlich auch erfunden indem ich mir den Bericht von RAI-News selbst gemacht habe.
            Aber zum Thema der Vorfahren von so manchen Südiroler hat er keine Polemik auf. Lager.
            Es macht letztlich wenig Sinn, Zitat von Jürgen Klopp, sich mit so einen „Seuchenvogel“ derjenigen die bei der nächsten Wahl ihre Felle jetzt schon davon schwimmen sehen weiter zu diskutieren, dafür ist der Tag trotz des Wetters viel zu schön.

        • robby

          Leute die Zigeuner zählen wollen sind also eine Gefahr für die Demokratie? Auf sowas muss erst jemand kommen. Chapeau andreas.

  • watschi

    wer hat denn eier auf die schwarze discuswerferin Daisy geworfen? richtig, verwòhnte, dumme sòhne von PD politikern. wem wollten sie die schuld geben? richtig, der politik von Salvini. hatten sie anfangs noch von rassistischer tat gesprochen und mit antifaschsitischen demos gedroht, wurde nach der aufdeckung die tat nur mehr als dummer jugendstreich dargestellt.
    der wirkliche grund für diese antilega hysterie liegt doch klar auf der hand. die PD versager und ihre freunde versuchen mit aller macht Salvini zu enthronen und stellen ihn zu unrecht als faschist dar. Nur, so wird es nicht gelingen, denn die meisten italiener verehren den Duce immer noch.. man muss sich nur an das referendum für oder gegen die benennung des sogenennten siegesdenkmales erinnern oder letzthin die renovierung der ròmischen wòlfin.
    Meine Meinung

    • yannis

      @watschi,

      Auch meine Meinung ! Besonders die Beschreibung der PD Heuchler, die Unterberger könnte sich al darum kümmern das die kleinen Leute die von den Banken um den Dunstkreis der Renzi Clans um ihr Erspartes gebracht haben.
      Außerdem kommt exakt die Person auf dies Thema, die sonst keine Skrupel kannte in Scheidungsverfahren die Männer bis auf die Unterhose auszuziehen um nicht zu sagen für den Rest des Lebens zu ruinieren.

      Vorweg: bin Gott sei Dank kein Betroffener davon, habe mit dem heutigen Tage seit genau 43 Jahren ein und dieselbe Frau an meiner Seite.

  • markp.

    Theoretisch mag schon was an Unterbergers Worten dran sein, ABER warum hat sie und vor allem ihre Partei nie etwas konkretes unternommen um das Finanzgebäude/Siegesdenkmal zu entschärfen? Stattdessen gibt es nur Alibiaktionen. Wo hat die SVP denn mal den Aufschrei gewagt, als der Bozner Bürgermeister Löwen und Statuen faschistischer Denkmäler zur Restauration freizugeben?

  • franz

    Wenn linksgrüne Postkommunisten naive Gutmenschen Politik welche in 5 Jahren Regierung PD &SVP das ganze Land durch liberalen Gesetzen wie das “svuota carceri “ & DL-Depanlizzazione bzw. Justizreform 2017 den Zerfall preisgegeben habe , zu Chaos politischen Stillstand und exponentiellen Anstieg von Kriminalität in Zusammenhang der unkontrollierten illegalen Massen-Immigration geführt hat und dann ein paar linksgrüne naive Gutmenschen und Realitätsverweigerer auf den Portal der Südtiroler Tageszeitung all jene die nicht ihrer Scheintoleranz zustimmen, als rechte strohdumme und ausländerfeindliche Nazi bezeichnen, dann ist das nur eine Bestätigung dass die rechten Parteien recht haben, schließlich vertreten sie mit deren Politik das einfache Volk und gehen auf die Bedürfnisse und Ängste der Bürger ein, im Gegensatz zu den Linke Postkommunisten des PD&SVP.
    Übrigens die Schlimmsten sind linke Kommunisten – Antifaschisten des PD welche bei Antifaschismus Antirassismus Demonstrationen gemeinsam mit feigen vermummten Black Block, Sozial Zentren ganze Stadtteile verwüsten ( Mailand, Brenner Hamburg ++ ) Autos und Geschäfte in Brand setzen, Carabinieri und Polizei mit Molotowcocktail Brandbomben gefüllt mit Benzin , Nägel und Glasscherben, Pflastersteinen, Eisenstangen usw. attackieren
    Wobei weit und breit keine Faschisten zu sehen sind.

  • ostern

    Ein Zeichen gegen das faschistische Gedankengut setzen?
    Das haben eben SVP Politiker in den vorhergehenden Regierungen
    versäumt.
    SVP Politiker schlaft nur weiter. In Rom lässt es sich gut auszuruhen!!!
    (und abzukassieren).

  • rota

    Es sind gerade mal 73 Jahre nach Kriegsende. Unsere Südtiroler Politiker der Nachkriegszeit waren nicht mit einem Tag sauber und entnazifiziert. Schaut euch alle mal in der Landesregierung genau um. Wer waren die Väter und Mütter und die engsten Verwandten dieser Leute vor 70-100 Jahren. Ihr würdet mit dem Staunen nicht mehr aufhören. Wo kam damals der plötzliche „glänzende“ Reichtum einiger einflussreicher Leute her. Irgendwie klingt es nicht glaubwürdig, wenn, auch nach drei Generationen, die Profiteure aus der damaligen Zeit der Gesellschaft von Heute die Gesetze machen.

  • goggile

    Wie dumm doch die menscheit ist. Fast alle verherrlichen einen gott oder ein system. Ich glaube an goggile. Ihr armen unterwerfende wuerstchen.

  • mannik

    Die Kommentare der Immergleichen sind wirklich amüsant in ihrem verqueren Gedankengang…

    Für die Minderbemittelten sei an Karl Poppers Toleranz-Paradoyon erinnert: „Im Namen der Toleranz sollten wir uns das Recht vorbehalten, die Intoleranz nicht zu tolerieren.“

  • rota

    Es sind gerade mal 73 Jahre nach Kriegsende. Unsere Südtiroler Politiker der Nachkriegszeit waren nicht mit einem Tag sauber und entna..fiziert. Schaut euch alle mal in der Landesregierung genau um. Wer waren die Väter und Mütter und die engsten Verwandten dieser Leute vor 70-100 Jahren. Ihr würdet mit dem Staunen nicht mehr aufhören. Wo kam damals der plötzliche „glänzende“ Reichtum einiger einflussreicher Leute her. Irgendwie klingt es nicht glaubwürdig, wenn, auch nach drei Generationen, die Profiteure aus der damaligen Zeit der Gesellschaft von Heute die Gesetze machen.

  • franz

    mannik
    Karl Poppers Toleranz-Paradoxon
    “Die Offenheit der Gesellschaft ist in Gefahr. „Gesellschaft muss nicht jedem seine Meinung gönnen“, für Intoleranz darf man keine Toleranz zeigen, so oder so ähnlich fabulieren diejenigen, die im ideologischen Kampf gegen Meinungen, die Ihnen nicht passen, moralische Überlegenheit beanspruchen, die für sich selbst in Anspruch nehmen, sie seien echte Demokraten, gute Menschen, ganz im Gegensatz zu denen, in denen sie Rechte, Rechtsextreme oder Mitglieder der AfD, Hasskommentierer und sonstige Menschen sehen, denen sie das Recht, öffentlich ihre Meinung zu äußern, streitig machen wollen.“[..]
    Typische grüne naive Gutmenschen,
    die im ideologischen Kampf gegen Meinungen, die Ihnen nicht passen, moralische Überlegenheit beanspruchen, die für sich selbst in Anspruch nehmen, sie seien echte Demokraten, gute Menschen, In Wahrheit sind sie eben naive Gutmenschen. ( mannik )
    Leider artet dieses Bestreben in einen regelrechten Toleranzfaschismus aus, wodurch man hierzulande mit Androhung der Nazikeule geradezu dazu gezwungen wird, jeden noch so nutzlosen Blödsinn und unnötigen Scheiß als toll zu empfinden
    Typisch für Gutmenschen ist es, dass sie sich selbst für intellektuell halten, während sie all diejenigen, die ihnen nicht in der oben genannten Scheintoleranz zustimmen, gleich als primitiv, von Medien manipuliert (bevorzugt der Springerpresse), rechtsradikal, voreingenommen, inkonsequent etc. diffamieren, nur um behaupten zu können, dass eine sachliche Diskussion mit jenen nicht möglich ist. Ein weiteres Kriterium des Gutmenschentumes ist, dass keine anderen Meinungen auch nur ansatzweise toleriert, geschweige denn akzeptiert werden. Denn nur sie allein wissen, was wirklich richtig und falsch ist, und jeder Andersdenkende wird im Namen von Toleranz und Respekt niedergemacht, da es auch ein unermesslich großes Grundbedürfnis jener Personengattung ist, sich in der eigenen moralischen Überlegenheit zu suhlen wie das Schwein im Dreck.
    Leider führte jahrelanges Gutmenschentum und falsche Toleranz zu einem politischen Stillstand und dem Anstieg der Kriminalität.

  • thefirestarter

    Guten Morgen Frau Unterberger, auch schon aufgewacht.
    Klingelt es beim Begriff „CasaPound“?
    Kleine Nachhilfe: Seit den letzten Wahlen ist diese Rechtsextreme Gruppierung im Bozner Stadtrat präsent. Mit Aktionen nach bester Faschisten-Mannier (Krankenhaus, Flüchtlingszentren usw.) sähen sie Hass und stiften Unruhe.
    Der Bozner Bürgermeister, der von der SVPD unterstützt wird, lässt sie gewähren.
    Was hat SVPD gegen diese OFFEN faschistische (und gewaltbereite) Gruppierung getan?
    NIX!

  • tiroler

    wir brauchen weder faschisten noch underberger.
    beide sind unerträglich

  • herrbergsteiger

    Mussolini —> auch von der SVP geduldet!
    Tolomei —-> wäre von der SVP- Touristikern begeistert!

    Vor 95 Jahren wurden mit einem faschistischen Dekret die Bezeichnungen „Südtirol“ (und auch alle andern dt. Namen) verboten.
    Verboten ist „Südtirol“ freilich heute nicht mehr, dafür sind alle faschistischen Ortsnamen von den Italienern lediglich geduldet.
    Mussolinis „Alto Adige“ ist auch heute noch nicht nur überall gegenwärtig, Alto Adige steht meistens an erster Stelle und ist somit demonstrativ dem „Südtirol“ übergeordnet.

    Und das duldet nicht nur die SVP … die SVP findet das auch noch cool. Vor allem die Touristiker in der SVP sind geradezu begeistert von Mussolinis Alto Adige!
    Oder wie ist es sonst zu erklären, dass Südtirols Touristiker für jede noch so kleine Almhütte einen ital. Fantasienamen erfinden, die selbst der Oberfaschist Tolomei unberücksichtigt (oder vergessen) hat?
    Heute hat wie selbstverständlich jeder noch so kleine Skihügel in Südtirol einen von den Touristikern verpassten Tolomeischen Fantasienamen. Und wenn Tolomei irgendwo einen vergessen, dann wird das von Südtirols Touristikern begeistert nachgeholt.

    Kein Zweifel:
    ■ Tolomei wäre heute begeistert von Südtirols SVP-Touristikern!
    ■ Frau SVP-Senatorin Julia Unterberger, AUCH das ist eine „Gefährliche Entwicklung“

    • yannis

      @herrbergsteiger,
      So wie ich meinen Vater u. meine Grosseltern erlebt habe würden diese Deinen Beitrag zu 100% als korrekt einstufen.

    • herrbergsteiger

      Wenn heute jemand an Stelle von Mussolinis/Tolomeis „Alto Adige“ den alleinigen Namen Südtirol (oder zumindest Sudtiolo) fordert, dann ist man in den Augen der SVP bereits ein ewiggestriger Rechter.
      In den Augen der linksliberalen Weltbürger*innen (das sind bekanntlich besonders die Grünen) gar schon ein waschechter Nazi, obwohl es die Nazis waren, die Südtirol den Faschisten gnadenlos ausgeliefert haben …

      ■■■■■■■■■■■■ Liebe SVP-Senatorin Julia Unterberger!
      Traurige Tatsache ist, dass der Faschismus in Südtirol von der SVP geduldet – und der ital. Nationalismus sogar gefördert – wird, wenn nur irgendwie der Tourismus davon profitiert!!
      Und das ist nicht nur eine überaus „Gefährliche Entwicklung“, Frau Unterberger!!

    • herrbergsteiger

      Verboten ist „Südtirol“ freilich heute nicht mehr, dafür sind alle faschistischen Ortsnamen von den Italienern lediglich geduldet.

      Das sollte natürlich heißen: “ … dafür sind alle DEUTSCHEN Ortsnamen von den Italienern lediglich geduldet.“

  • mannik

    Hier sind wirklich ein paar Idioten unterwegs…

  • andreas

    @yannis + rota
    Nennt doch mal Namen anstatt die Landesregierung mit dubiosem Geschwafel und Andeutungen unter Generalverdacht zu stellen.

    • kurt

      @andreas
      Deine Kollegen von der Mehrheit in der Landesregierung musst du ja schützen nicht da braucht es ja den andreas als Geleitschutz nicht wahr du armseliger Schleimscheißer.

    • yannis

      Quelle Wikipedia:

      der Nachkriegszeit stand die Partei auch Optanten offen, weshalb sich unter den gewichtigen SVP-Politikern der ersten Jahrzehnte Wehrmachtsangehörige (etwa Alfons Benedikter, Peter Brugger, Silvius Magnago) und sogar ehemalige Funktionäre der Operationszone Alpenvorland zwischen 1943 und 1945 finden (etwa Hans Dietl, Karl Erckert, Karl Tinzl).[5][7

  • herrbergsteiger

    Frage: Wenn ital. Nationalisten/Neofaschisten sich ungehindert vor Beinhäusern und anderen nationalistischen/ faschistischen Denkmäler mit Faschistengruß fotografieren lassen, in welchem Land befinden sie sich?
    Richtig, in Südtirol.
    Nur dort ist das auch heute noch möglich. In ST werden solche Gedenkstätten auch mit viel Geld saniert.

  • thefirestarter

    Es ist nun mal so, dass die Italiener es geschafft haben ihr Vergangenheit zu begraben anstatt sie aufzuarbeiten, so gab es am Ende des 2WK keine Kriegsverbrecher bzw. zumindest wurde keiner verurteilt.
    Noch immer ist die Mehrheit der Italiener überzeugt, den Äthiopiern „die“ Kultur gebracht zu haben und Yekatit 12 kein Begriff und die meisten halten die Alpini für ein lustigen, jungfräulich unschuldigen Saufverein.

    • mannik

      Mit dem leichtfertigen Umgang mit der eigenen Vergangenheit in Italien haben Sie absolut recht.

    • herrbergsteiger

      Im Gegensatz zu D und Ö ist in Italien die Vergangenheit vollkommen Spurenlos vorübergegangenen, obwohl auch die Italiener an Angriffskriegen, am Holocaust und div. Kriegsverbrechen beteiligt waren. Alles vergessen und begraben.
      Fast möchte man meinen, die Italiener wurden nur von Hitler gezwungen, in Frankreich, Russland, Afrika und am Balkan einzufallen. In Wirklichkeit haben die Italiener geradezu darauf bestanden, z.B. am Russlandfeldzug teilnehmen zu dürfen.

      Wie aus dem 1.WK, so sind die Italiener auch aus dem 2.WK (den sie mitzuverantworten haben) gestärkt hervorgegangen, während D und Ö zerstückelt, ausgeblutet und aufgeteilt wurde.
      Kein Wunder, dass sich die Italiener wie Weltmeister fühlen … und das eroberte Alto Adige wie eine Trophäe behandeln und nie wieder hergeben wollen.
      Südtirol beweist doch, dass sie immer auf der richtigen (das ist die gute) Seite waren. WER will schon so eine Beweisstück freiwillig hergeben?

      • leser

        herrbergsteiger
        nicht nur in italien ist die vergangenheit spurlos vorbeigegangen, da kann man getrost sagen, dass die südtiroler diesbezüglich musterknaben sind und das bis zur heutigen zeit, das in der zwischenkriegszeit und in der kriegszeit tieftirolerische helfer für beide seiten gearbeitet haben, namen deren nachkommen bis heute noch als ehrenwewrte bürger in besten stellen und kreisen in wirtschaft und politik einfluss nehmen, das ist allseits bekannt und nicht schwer herauszuforschen
        nicht zu vergessen, dass ein beträchtlicher teil unserer geistlichkeit sich nicht besonders hervorgetan hat farbe und rückgrad zu bekennen
        südtirol hat viel von italien gelernt, auch die liesen zum ende des krieges die partisanen als die retter des staates auferstehen, wobei auch hier sehr gut nachweisbar ist, dass viele ehemalige mitstreiter sich der sache angeschlossen haben

  • rota

    Einige üble Rotznasen mit großem Mundwerk und Wortschatz versuchen immer wieder unsachlich und verleumderisch auf Forumsteilnehmer einzudreschen. Ist es Unwissenheit, ist es orchestriert um dieses Forum und die Tageszeitung schlechtzureden oder ist es krankhafte Sucht nach fragwürdiger Genugtuung anderwärtiger Mitmenschen.
    Vielleicht wollen aber trotzdem einige nachschauen was man zur Biographie des ersten Parteisekretärs der SVP, späteren Senators Josef Raffeiner und erklärter Gegner Magnagos alles findet. Seine Grundhaltung und sein Handeln gegen die Mächte seiner Zeit sollte jedem Südtiroler bekannt sein.

  • herrbergsteiger

    Liebe SVP-Senatorin Unterberger!
    Traurige Tatsache ist, dass der Faschismus in Südtirol von der SVP geduldet- und der ital. Nationalismus sogar gefördert wird, wenn nur irgendwie der Tourismus davon profitiert!!
    Und das ist in der Tat eine überaus „Gefährliche Entwicklung“, Frau Unterberger von der SVP!!

  • andreas

    @rota
    Du unterstellst der derzeitigen Landesregierung also, dass ihre Väter, Mütter und Verwandten eine zweifelhafte Vergangenheit haben und wenn man dich nach Ross und Reiter fragt, sorgst du dich um das Image der Tageszeitung?

    Sag mal, tut dir die Hitze nicht gut oder verstehst du die Texte nicht, welche du schreibst?

    Nebenbei habe ich dir schon mal geschriebe, die Geister die ich rief, werd ich nicht mehr los… hättest dir halt früher überlegen müssen, mir weiß ich was zu unterstellen.

    • yannis

      komm hör auf, fang lieber schon mal mit dem Manuskript für Deine „Wählerbeschimpfung“ an, nach dem 21 Oktober wird’s Du es brauchen..
      ich freue mich schon auf Deine freundlichen Schuldzuweisungen

    • leser

      andreas
      du wirsd deinem namen als trottel einmal mehr gerecht
      lies dir die geschichte nach und zwar richtig, dann wirsd du sehen dass es so ist
      mitläufer und überläufer sind ein praktibables instrument von kriechtieren, die auf brechen und gedeihen obenauf schwimmen wohlen , denn durch rückgrad , intelligenz und anstand geht ja nicht, weil es nicht vorhanden ist

  • andreas

    @rota
    Noch was, ich hoffe dir ist klar, dass du für solche Anschuldigungen Schwierigkeiten bekommen kannst. Das Image der TZ wäre dann wohl dein kleinstes Problem…

    „Unsere Südtiroler Politiker der Nachkriegszeit waren nicht mit einem Tag sauber und entna..fiziert. Schaut euch alle mal in der Landesregierung genau um. Wer waren die Väter und Mütter und die engsten Verwandten dieser Leute vor 70-100 Jahren. Ihr würdet mit dem Staunen nicht mehr aufhören.“

  • rota

    Mühlkoppe, lat Cottus gobio, keulenförmiger Körper mit breitem Kopf, weit hervorstehenden, großen Augen und die tiefe Maulspalte, ähnlich einem kleinen Drachen. Hierzulande auch Tolm genannt.

    Lassen wir diesem unschuldigen Lebewesen seinen Namen und unterlassen Vergleiche mit uns Menschen.

  • ronvale

    @HerrBergsteiger
    „Wie aus dem 1.WK, so sind die Italiener auch aus dem 2.WK (den sie mitzuverantworten haben) gestärkt hervorgegangen“

    Koennten Sie uns zu dieser bemerkenswerten Hypothese ihre Quellen nennen? Meiner Kenntnis nach verlor Italien als direkte Folge des Kriegs Lybien, Aethiopien, Istrien, und Teile des heutigen Kroatiens. Ausserdem wurden viel Staedte zu ueber 80% zerstoert, wie Rimini ,Livorno Foggia und Civitavecchia. Italien spielte nach dem zweiten Weltkrieg im Mittelmeerraum keine Rolle mehr.

    • herrbergsteiger

      das ital. Militär hat sich überall in der Fremde eine blutige Nase eingehandelt. Wie Rotzbuben hat man sie am Balkan und Nordafrika verdroschen und davongejagt. Nur in Südtirol sind sie nach wie vor Helden, die der Tiroler Bevölkerung bis zum Brenner Sprache, Kultur und wasweisichnochalles gebracht haben.
      Im Gegensatz zu anderen Völkern, haben viel Südtiroler den Charakter und die Mentalität der Italiener gerne angenommen. Und wenn der Südtiroler Speck auch weiter recht fett bleibt, wird sich daran auch in Zukunft auch nichts ändern.

  • richard

    Jetzt wird’s für die SVP gefährlich, wo man nicht mehr am Machthebel kurbelt. Zum lachen diese Gruppe, sie interessiert sowieso nicht die nationalen Anliegen, ihnen geht’s nur um ihr Machtpotenzial.

  • herrbergsteiger

    Die gute Frau SVP-Senatorin Julia Unterberger, kritisiert die scharfen Töne der STF, wie z.B die hier:

    —–> Nach der brutalen Messer-Attacke in der Reschenstraße fordert die STF die sofortige Abschiebung von kriminellen Ausländern.
    https://www.tageszeitung.it/2018/08/09/sofort-abschieben/

    Das geht natürlich nicht, die sofortige Abschiebung von solchen kriminellen Ausländer zu fordern!!
    Vielmehr sollten wir uns in Toleranz üben, und die Ursachen für solche Taten suchen, und mit Hilfe von Sozialtherapeuten beseitigen, damit sich islamische Zuwanderer schneller und erfolgreicher bei uns integrieren können!

    • mannik

      Bergsteiger, fordern kann man die sofortige Abschiebung schon, aber bestehende Gesetze muss man halt befolgen. Die Forderung Knolls ist also reiner Wahlkampf. Wenn er nicht weiß wie die Gesetzeslage ist, dann ist er als Landtagsabgeordneter untauglich (weil er sich wenigstens informieren müsste), wenn er es weiß und es dennoch fordert, ist er als Landtagsabgeordneter untauglich, weil er die Menschen für dumm verkauft.

      • herrbergsteiger

        was immer die von der STF oder Freiheitlichen tun, es ist für die selbsternannten Guten und Anständigen immer nur populistisch oder einfach nur falsch.

        Es gehören nicht nur kriminelle Zuwanderer abgeschoben, sondern auch solche, die keine Chance haben, sich zu integrieren.
        Integration kann sich nur durch Partnerschaften, Bildung und Arbeit geschehen.
        Eine Kopftuchtragende Frau z.B. kann sich niemals bei uns integrieren, denn es ist absolut undenkbar, dass sie mit einem einheimischen Mann eine Partnerschaft eingehen könnte. Und sie wird bei uns auch keine Arbeit finden.

        • herrbergsteiger

          und die Folge ist, dass all die Menschen die nicht integrierbar sind, Parallelgesellschaften bilden, wo der größte Teil arbeitslos ist und von Sozialtransfers lebt. Die weitere Folge ist Kriminalität und Radikalisierung …

        • mannik

          Ihr Kommentar ist ein Sammelsurium von Blödsinn. Aussagen und Aktionen von STF und FH sind nicht grundsätzlich falsch aber mit Sicherheit dann, wenn sie nicht der Wahrheit entsprechen.

          Es geht nicht darum was sich gehört, sondern darum, was das Gesetz erlaubt. Und damit sind wir wieder bei den Aussagen und Aktionen der STF und FH.
          Menschen anderen Glaubens können sich sehr wohl integrieren, wenn man sie auch lässt. Deshalb muss eine Frau nicht das Koptuch ablegen. Aber gerade STF und FH sind gegen jede Form von Integration obwohl sie sie dauernd fordern. Womit wir schon wieder beim ersten Punkt sind.

          • herrbergsteiger

            Das Kopftuch ist ein Symbol von Patriarchat, Unterwerfung und Unterdrückung. Das Kopftuch ist und bleibt ein Symbol der Unfreiheit, und damit mit unseren westlichen bzw. freiheitlichen Werten absolut nicht vereinbar.

            Wie schön Herr @mannnik, dass Sie als Vertreter der Guten und Anständigen so ganz anderer Meinung sind, und auch eine Kopftuchtragende Frau zu einer netten Tanzveranstaltung oder einem Abendessen (auch solche ohne Frühstück), oder ganz einfach nur zu einem Kurzurlaub auf der Alm (diesmal aber mit Frühstück) einladen würden!
            Das tun übrigens alle Guten und Anständigen, denn sie wissen ganz genau, das Kopftuch-Muslimas eine solche Einladung niemals annehmen würden (und dürfen). Absolut undenkbar.

            https://www.nzz.ch/feuilleton/islamisches-kopftuch-kein-symbol-fuer-selbstbestimmung-ld.1321150
            https://www.welt.de/debatte/kommentare/article138677243/Das-Kreuz-mit-dem-muslimischen-Kopftuch.html

          • herrbergsteiger

            Das Kopftuch ist ein Symbol von Patriarchat, Unterwerfung und Unterdrückung. Das Kopftuch ist und bleibt ein Symbol der Unfreiheit, und damit mit unseren westlichen bzw. freiheitlichen Werten absolut nicht vereinbar.

            Wie schön Herr @mannnik, dass Sie als Vertreter der Guten und Anständigen so ganz anderer Meinung sind, und auch eine Kopftuchtragende Frau zu einer netten Tanzveranstaltung oder einem Abendessen (auch solche ohne Frühstück), oder ganz einfach nur zu einem Kurzurlaub auf der Alm (diesmal aber mit Frühstück) einladen würden!
            Das tun übrigens alle Guten und Anständigen, denn sie wissen ganz genau, das Kopftuch-Muslimas eine solche Einladung niemals annehmen würden (und dürfen). Absolut undenkbar.

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