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Kirchler im EM-Aufgebot

Vom Montag bis Sonntag findet die 24. Auflage der Leichtathletik-Europameisterschaft in Berlin statt. Insgesamt 91 „Azzurri“, 51 Herren und 40 Damen, stehen im italienischen Aufgebot. Unter ihnen auch ein Südtiroler, der Meraner Diskuswerfer Hannes Kirchler.

Kirchler befindet sich zurzeit in einer starken Verfassung und gewann erst vor einem Monat in Tarragona die Bronzemedaille bei den Mittelmeerspielen. „Vor 10 Tagen habe ich mir eine Zerrung am Oberschenkel zugezogen, es ist aber alles wieder in Ordnung. Ich werde bei der EM alles geben, die Freude ist riesengroß, ich kann es kaum beschreiben“, freut sich Kircher.

Das EM-Ticket hat der Südtiroler schon vor fast zwei Monaten in Tarquinia mit 63,55 m geholt, wo er fünf Zentimeter über der EM-Norm blieb. Für den 39-jährigen Meraner der Carabinieri-Sportgruppe ist Berlin die vierte Europameisterschaft nach Göteborg 2006 (18. Platz mit 56,57m), Zürich 2014 (22. mit 59.24 m) und Amsterdam 2016, wo er mit 60.18m erstmals in ein Finale einzog und 10. wurde. „Mit dem zehnten Platz wäre ich mehr als zufrieden. Da ich mich aber heuer öfters verletzt habe und eine nicht optimale Vorbereitung hatte, wird es sicher schwer. Doch ich lasse es auch mich zukommen, mal schauen, was am Ende dabei rauskommt“, erklärt Kirchler.

Kirchler wird in Deutschlands Hauptstadt am Dienstag, 7. August um 9.40 Uhr (Gruppe A) oder um 11.10 Uhr (Gruppe B) in der Qualifikation im Einsatz stehen. Das Finale der besten 12 Werfer findet einen Tag später, am Mittwoch, um 20.25 Uhr statt. Mit dem Meraner wurden noch zwei weitere italienische Diskuswerfer einberufen, Giovanni Faloci aus Umbrien und Nazzareno Di Marco aus den Marken. Zusammen mit den „Azzurri“ werden 24 weitere Diskuswerfer um den EM-Titel kämpfen. Zu den großen Favoriten gehören der Litauer Weltmeister Andrius Gudzius sowie der schwedische Vize-Weltmeister Daniel Stahl, die mit 69.59 m bzw. 69.11 m gemeldet sind. Auch der polnische Titelverteidiger Piotr Malachowski, der Österreicher Lukas Weißhaidinger (68.98m) und die deutschen Brüder Robert und Christoph Harting sind heiße Titel-Kandidaten.

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