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„Klarer Handlungsbedarf“

Lawinenschutz für Martell: Für Transport und Montage wird auch ein Hubschrauber eingesetzt.

Das Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung West ist seit kurzem wieder im Anrissgebiet der Windlahn Eberhöfer oberhalb des Dorfes Martell im Einsatz.

„Eine Studie zum Lawinenrisiko für das Dorf Martell zeigt ein hohes Schadenspotential und damit klaren Handlungsbedarf auf“, erklärt Mauro Spagnolo, Direktor im Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung West der Agentur für Bevölkerungsschutz.

Seit Jahrhunderten bedroht die Windlahn Eberhöfer das Dorf Martell, zuletzt im Jahr 2001 eine Nassschneelawine. Aufgrund der ausgedehnten Anrissgebiete und der komplexen Gefahrensituation wurden der Bau eines 220 Meter langen Auffangdammes und die Verbauung des Anrissgebietes mit Schneenetzen geplant. Bisher wurden der Auffangdamm und zehn Reihen Anrissverbauungen verwirklicht. Derzeit geht es an den Bau der elften Reihe. Für die Errichtung der Schneenetze und den Transport der Baustoffe zur Baustelle wird eine Materialseilbahn verwendet. Für die Montage der Schneenetze kommt auch ein Hubschrauber zum Einsatz.

Insgesamt 250.000 Euro werden heuer in den Schutz vor der Windlahn Eberhöfer im Martelltal investiert. Um die Sicherheit im Dorfbereich weiter zu verbessern, ist der Bau eines weiteren Lawinendammes oberhalb der Ortschaft Meiern geplant.

Für das Projekt ist Roland Schweitzer, für die Ausführung Vorarbeiter Hansjörg Stricker und sein Bautrupp verantwortlich.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (1)

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  • drago

    Wahrscheinlich liegt es an mir, aber erschöpft sich der heutige Journalismus wirklich im Veröffentlichen von Pressemitteilungen?
    Interessiert es wirklich so viele Menschen, dass – ich zitiere – „Für die Montage der Schneenetze kommt auch ein Hubschrauber zum Einsatz.“ oder „Für das Projekt zeichnet Roland Schweitzer, für die Ausführung Vorarbeiter Hansjörg Stricker und sein Bautrupp verantwortlich.“
    Opfert man für die paar Clicks mehr in der Statistik (und damit dem werbungsrelevanten Interessenachweis) wirklich jedes eigenen journalistische Wirken oder hat man keines mehr?
    Aber ich weiß: früher in den Zeiten der Schreibmaschine ersparte eine eigene Zusammenfassung den Aufwand die gesamte Aussendung abzuschreiben (und man brachte ein Minimum an eigenen Wirken ein); heute im Zeitalter des Kopierens und Einfügens ist das gedankenlose Abschreiben weitaus weniger aufwendig. Das geht dann soweit, dass man auch die Fehler mit abkupfert. 🙁

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