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Sepp vs. Helmuth

Arbeitnehmerchef Helmuth Renzler bezeichnet eine Forderung seines bäuerlichen SVP-Kollegen Sepp Noggler als „Unverschämtheit“

Als „Unverschämtheit“ bezeichnet SVP-Arbeitnehmerchef Helmuth Renzler die Forderung seines SVP-Landtagskollegen Sepp Noggler, Selbstständige und Arbeitnehmer bei der EEVE gleich zu behandeln. Der staatliche Gesetzgeber habe 15.000 Euro als Mindesteinkommen festgelegt, weil er annehme, dass ein Unternehmer mindestens gleich viel verdiene wie sein Angestellter, erklärt Renzler. Wenn ein Arbeitnehmer dieselben Abschreibungsmöglichkeiten hätte wie ein Unternehmer, könnte man Noggler folgen. Aber das sei nicht gegeben. Zudem würden die Betriebsimmobilien bei der EEVE nicht mitberechnet, das Vermögen der Arbeitnehmer schon.

Anlass für die Kritik des Arbeitnehmerchefs war eine Tagesordnung zum Nachtragshaushalt, in der Noggler eine Folgenerhebung zur EEVE fordert. In den Prämissen zum Antrag hielt der Bauern-Vertreter fest, dass Selbständige und Arbeitnehmer ungleich behandelt würden. Selbständige würden mit fiktiven Annahmen konfrontiert, die Steuerhinterziehung einiger werde allen angelastet.

Der Noggler-Antrag wurde – zum Ärger Renzlers – samt Prämissen angenommen. (mat)

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (20)

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  • kurt

    Zeigt wieder einmal was Lobby-Politik bedeutet das können SVP Politiker am besten.

  • meinemeinung

    Betriebsimmobilie und Vermögen sind 2 paar Schuhe Herr Renzler
    Jeder der einen Berieb anmeldet wird meistens klein anfangen und deshalb die ersten Jahre die gleichen Probleme mit Einkommen haben wie ein Angestellter ,da gibt’s noch nicht viel zum abschreiben

    • besserwisser

      @meinemeinung:
      1. Es gibt Leute, und in unserem Landl sind es nicht so wenige, die ihre Betriebe und das dazugehörende Vermögen auch geerbt haben. Glück gehabt und sie müssen sich nicht wirklich ein Leben dafür rechtfertigen!
      2. Wenn man mit einem Betrieb klein anfängt dann hat man Investitionen und Bankverbindlichkeiten. Dementsprechend hoch sind die Kosten für Abschreibungen und Zinsen . Das heisst so viel und so leicht zum abschreiben was zu finden wie am Anfang hat man nie mehr!

  • ostern

    Wer kann heute noch SVP wählen?
    Nein, danke!!!

  • prof

    Wenn die Selbsständigen anscheinend nicht viel zum abschreiben haben,so können wir Angestellte demnächst wenigstens die SVP abschreiben.

    • pingoballino1955

      MIT SICHERHEIT ,wiedereinmal so ein gemeiner, hinterlistiger Schildbütgerstreich.

    • asterix

      @Prof, du hast recht. Die SVP ist ein reiner Lobby Haufen. Und die Arbeitnehmer – Verteter sind gar keine Arbeitnehmer. Die werden uns nur als solche verkauft und müssen in dem Bauern und Unternehmerverein immer brav die Hand aufhalten und den Mund zuhalten. Ich hoffe der Wähler vergisst im Oktober nicht.

  • leser

    Renzler vielleicht solltest ein antrag einbringen, wo man einen unternejmer, der weniger ala 30.000 euro einkommen erklärt, die eintragung als unternehmer streicht
    Es kann doch nicht sein, dass ein unternehmer sinen porsche fährt, einen fuhrpark haltet oder ein hotelier mit privatvilla und erklärt 10.000 euro einkommen
    Renzler wieso setzt ihr immer am arsch eure vorschläge an
    Noggler steht bis heute noch als lehrer im politischen wartestand das ist kein privileg
    Eure arbeitnehmervertreter und kandidaten sind keiner ein arbeitnehmer, wie wollt ihr da ehrliche vertreter sein?
    Spgar unterberger war aus der arbeitnehmervertretung
    Zum schreien
    Der pardeller schorschi war doch der allerbeste
    Renzler euer glück ist dass der wähler ein hasenhirn hat und alles vergisst
    Vielleicht wirds diesmal mit köllensperger zum ersten mal nicht reichen für euch was meinst. Du

  • rota

    Langsam stellen sich die Blauen Wunder der Freiheitlichen auch bei der SVP ein.

    Tiaz la nit streitn, mehr wie 12 werdns nit, vielleicht, wenns Wetter stimmt, 14.

  • unglaublich

    Eine Watschn nach der anderen. Die sog. Sammelpartei watscht die Arbeitnehmer ab, und was tun die. Nicht viel, nein besser gesagt nichts.
    Unglaublich!

  • kira2000

    Da muss ich Herrn Renzler ausnahmsweise recht geben, das IST eine Unverschämtheit! Ein Arbeitnehmer, der nur 15.000€ in der Steuererklärung aufscheinen hat, verdient für die Wihnbauförderung sowieso zu wenig – denn dann ist der Faktor FWL zu niedrig und er fliegt hinaus. Genauso Ist es eine Unverschämtheit , dass die Steuerrückvergütung, welche der Staat für Sanierungs- und Wiedergewinnungsarbeiten gewährt, in der EEVE nicht berücksichtigt und somit zum Einkommen dazugezählt werden!

  • kira2000

    ….Wohnbaufördeung…, sorry

  • sepp

    dei 2 Herrn isch besser wen sie die pappm holten die hoben jo kann sinn zur Realität die sollen a lei angeholt fa 1500 uro kriegen noa kemm sie drauf wiesem s leben ausschaug i hoff lei ds in hebst a Debakel gib zuerst in die arbeit nehmer ols versprochen wan er gewählt war hot er auch nur mehr aufen glaichen haufen gschi…. und ba der renten Vorauszahlung fescht die Hand auf kepp sowas sein Arbeitnehmer Vertreter

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