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Beiträge für Niedrigrentner

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Die Kriterien der Landesbeiträge für Niedrigrentner wurden verbessert. Was Sie wissen müssen.

Die Zugangskriterien zur Landesförderung für Niedrigrenten-Bezieher sind verbessert worden, heißt es vom Landespresseamt. Ansuchen für die Förderung können ab sofort jeden 21. des Monats eingereicht werden.

Wer mindestens 65 Jahre alt ist, eine Rente von maximal 9.000 Euro netto im Jahr bezieht – das sind höchstens 750 Euro im Monat – und eine Erstwohnung besitzt oder in Miete wohnt, kann beim Sozialsprengel um einen monatlichen Landesbeitrag bis zu 200 Euro für Miete und/oder Wohnnebenkosten ansuchen.

„Das Land Südtirol“, erklärt Landesrätin Martha Stocker, „unterstützt Rentnerinnen und Rentner, die sich schwertun, mit ihren Pensionsbezügen bis ans Monatsende zu kommen. Wir haben nun die seit 2014 geltenden Zugangskriterien geändert und den Zuschuss zu Miete und Wohnnebenkosten wie etwa Heizkosten, Strom- oder Wasserrechnung usw. angehoben.“

Diese Neuerung wird laut Abteilungsdirektor Luca Critelli mit Monatsbeginn umgesetzt. Die Gesuche können am 21. jeden Monats mit Wirkung für den Folgemonat beim zuständigen Sozialsprengel eingereicht werden.

Der niedrigere Beitrag

Alle Rentner, die die Voraussetzung für den erhöhten Beitrag nicht erfüllen, aber dennoch über ein niedriges Einkommen verfügen, können beim Sozialsprengel das Anrecht auf den „normalen“, etwas niedrigeren Beitrag auf die Wohnnebenkosten überprüfen lassen. Bei Einzelpersonen liegt die Einkommensgrenze hierfür bei etwa 1.090 Euro im Monat, bei Paaren bei etwa 1.420 Euro.

Außerdem können Rentner, die in einem privaten Mietverhältnis stehen und eine Rente bis etwa 1.330 Euro im Monat beziehen, um einen zusätzlichen Mietbeitrag ansuchen, für Paare wurde der Betrag auf etwa 1.740 Euro festgesetzt. Dieses Ansuchen kann im Rahmen des gleichen Gesuchs beim Sozialsprengel beantragt werden.

Die Kampagne

Um alle Rentner, die ein Anrecht auf diese Leistungen haben, zu erreichen und gut zu informieren, hat das Land die Informationskampagne „Mehr zum Leben, weniger Sorgen“ initiiert. Die Kampagne wird von den Sozialsprengeln des Landes und den Rentnergewerkschaften mitgetragen, die die betroffenen Menschen über die jeweiligen Patronate erreichen wollen.

Das gemeinsame Ziel sei, möglichst vielen Anspruchsberechtigen, die diese Möglichkeit bisher nicht nutzen, die Verbesserung ihrer monatlichen finanziellen Verfügbarkeit zu ermöglichen.

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