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Die Raika-Frage

Die neue Regierung könnte die Raiffeisen-Reform kippen. Derweil ist grünes Licht von der Bankenaufsicht gekommen, den Start der Landesgruppe einzuleiten. Verbandsobmann Herbert von Leon im Interview.

Tageszeitung: Herr von Leon, die Reform der Genossenschaftsbanken ist in der Schwebe, weil die neue Regierung Bedenken hat. Was hat sich in den letzten Wochen getan?

Herbert von Leon: Die Regierung hat gesagt, sie möchte eine Verlängerung der Fristen, ein sogenanntes Moratorium anstreben, um über die Modalitäten der Reform nochmal nachzudenken. Wir warten jetzt ab. Ich kann aber mitteilen, dass Mittwochabend die Genehmigung der Banca d’Italia eingetroffen ist. Das bedeutet, dass wir als Raiffeisenkassen und Landesbank die vorgeschriebenen Zeiten einhalten werden und nun die Vollversammlungen einberufen. Wenn in der Zwischenzeit das Moratorium kommt, um die Reform am Ende doch noch umzugestalten, werden wir darauf reagieren und bei der Regierung und den zuständigen Stellen darauf einwirken, dass wir Verbesserungen der heutigen Vorgaben erreichen.

Warum hat die Regierung überhaupt Bedenken?

Es werden ja Bankengruppen gebildet und man hat in den letzten Monaten gesehen, dass die gesetzlichen Vorschriften letztendlich von einer Genossenschaft sehr wenig übrig bleiben lassen. Die Einschränkungen sind schon sehr massiv.

DAS VOLLSTÄNDIGE INTERVIEW LESEN SIE IN DER FREITAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

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