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Das Teilnehmerfeld wächst

Matthias Dippacher

Bei der Premiere des Südtirol Ultra Skyrace im Jahr 2013 belegte Matthias Dippacher den zweiten Platz. Nun, fünf Jahre später, greift der 41-Jährige aus Deutschland beim Extremberglauf entlang der Hufeisentour in den Sarntaler Alpen vom 27. bis 29. Juli neuerlich an.

Das Teilnehmerfeld beim Südtirol Ultra Skyrace 2018 wächst und wächst. So wurde rund drei Wochen vor dem Startschuss (27. Juli) die 600er-Marke geknackt. Unter den Extremsportlerinnen und -sportlern aus 33 verschiedenen Nationen befindet sich mit Matthias Dippacher ein Athlet, der auf der Originalstrecke (121 km/7554 Höhenmeter) um den Sieg mitlaufen kann. Auch, weil der 41-Jährige aus Oy-Mittelberg (Oberallgäu) das Südtirol Ultra Skyrace bereits kennt.

Denn bei der Premiere im Jahr 2013 war Dippacher mit von der Partie und wurde – trotz eines Umweges in der Gegend um das Latzfonser Kreuz – hervorragender Zweiter. Geschlagen nur von Rekordsieger Alexander Rabensteiner aus Klausen. „Damals habe ich einen kleinen Berg zusätzlich mitgenommen. Ich hoffe, dass mir das dieses Mal nicht passiert“, schmunzelt Dippacher, der sich schon vor fünf Jahren sehr begeistert zeigte ob „der schönen und teilweise anspruchsvollen Strecke, die atemberaubende Ausblicke und Tiefblicke bietet. Schon damals wusste ich, dass ich zurückkehren werde. Dieses Jahr hat es bei mir nun endlich geklappt und ich freue mich wieder die Hufeisentour zu machen. Wegen der Konkurrenz habe ich mir noch keine Gedanken gemacht, da ich in erster Linie mein Rennen laufen muss. Aber ich bin motiviert topfit anzutreten und ich freue mich. Ich hoffe auf gutes Wetter – am liebsten nicht zu heiß – und auf einige bekannte Gesichter“, so Dippacher weiter.

Dippacher heuer bereits mit Topergebnissen

Matthias Dippacher hat heuer bereits einige Top-Resultate zu Buche stehen. So belegte er beim Dolomiti Extreme Trail den zweiten Platz und wurde beim S1 Trail Corsa della Bora Dritter. Der Deutsche ist ein sehr erfahrener Trailsportler, der nicht nur den Ultra Trail du Mont Blanc erfolgreich hinter sich gebracht hat, sondern auch mit Spitzenergebnissen beim Eiger Ultra Trail (2.), dem Zugspitz Ultratrail (2.), dem Großglockner Ultra Trail (3.) oder dem Sieg beim Swiss Irontrail aufhorchen ließ. Außerdem nahm er an der Ultra-Trail-WM 2016 in Portugal teil.

„Wir freuen uns auf einen internationalen Topathleten wie Matthias Dippacher. Er zählt sicherlich zum engsten Favoritenkreis. Wir drücken ihm, genauso wie allen anderen Starterinnen und Startern, die Daumen und wünschen ein verletzungsfreies Rennen auf der Hufeisentour“, erklärt OK-Chef Josef Günther Mair.

Das ist das Südtirol Ultra Skyrace

121 Kilometer, 7554 Höhenmeter: Allein die harten Fakten des Südtirol Ultra Skyrace flößen allen Extremsportlern eine gehörige Portion Respekt ein. Auch, weil die Bergläufer in hochalpinem Gelände unterwegs sind. Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind absolute Grundvoraussetzungen, um diese Herausforderung zu bestehen. Der Startschuss fällt am Freitag, 27. Juli um 20 Uhr am Waltherplatz in Bozen.

Etwas mehr als halb so lang ist das Südtirol Skyrace (69 km/3930 hm), das am Samstag, 28. Juli fast zeitgleich mit dem Südtirol Sky Marathon (42 km/2863 hm) beginnt. Von Bozen geht es auf das Rittner Horn, weiter auf die Sarner Scharte und schließlich zum Totenkirchl, wo der Abstieg nach Sarnthein beginnt. Während sich die „Marathonis“ dort für ihre sportliche Leistung feiern lassen dürften, müssen die „Skyraceler“ wieder hinauf aufs Auener Jöchl, weiter zu den Stoanernen Mandlen, hinab zur Möltner Kaser und über den Salten bis nach Jenesien. Hier sind es noch rassige fünf Kilometer steiler Abstieg zum Zielbogen nach Bozen.

Neu ist in diesem Jahr der Südtirol Sky Trail (27 km/1027 hm). Der Start erfolgt in Sarnthein. Der Streckenverlauf ist identisch mit dem zweiten Abschnitt des Südtirol Skyrace und eignet sich bestens für alle, die sich an das Trail-Laufen herantasten möchten. „Selbst aktiv sein und Gutes tun“ – beim Südtirol Sky Trail ist das möglich: Denn pro Teilnehmer werden 10 Euro an die Südtiroler Sporthilfe gespendet.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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