Du befindest dich hier: Home » Chronik » Schael soll gehen

Schael soll gehen

Paukenschlag im Südtiroler Sanitätsbetrieb: Der Vertrag mit Generaldirektor Thomas Schael soll einvernehmlich aufgelöst werden.

Die Versicherungs-Panne im Südtiroler Sanitätsbetrieb bleibt nicht ohne Folgen. Wie Landeshauptmann Arno Kompatscher und Landesrätin Martha Stocker nach der Sitzung der Landesregierung am Dienstag bekannt gaben, soll der Vertrag mit Generaldirektor Thomas Schael einvernehmlich aufgelöst werden.

„Die Basis für eine weitere Zusammenarbeit ist zerrüttet. Wir streben eine einvernehmliche Lösung an“, begründete Martha Stocker.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
Clip to Evernote

Kommentare (33)

Lesen Sie die Nutzerbedingungen

  • goggile

    ihr Witzfiguren glaubt wohl dass die leute so dumm sind euch nochmals zu wählen`? ich hoffe es finden sich klagefreudige steuerbuggler!

  • cif

    Noch schnell einen Frühjahrsputz im Juli, aber immerhin noch vor den Wahlen…

  • andreas

    War klar, als der LH ihn auflaufen ließ, als Schael behauptete, dass das Versicherungsthema mit der Politik abgesprochen war.
    Ein aufgelegter Elfmeter für den LH vor den Wahlen, um seine Entschlossenheit und Handlungsfähigkeit zu demonstrieren, er sollte Schael danken.

    • kurt

      @andreas
      So engstirnig kann nur einer in diesem Forum denken und zwar einer der sich einbildet nicht so blöd zu sein wie alle anderen ,jetzt kannst du deiner Fantasie freien Lauf lassen.

  • cif

    andreas ein Elfmeter in der 91. Minute ohne Verlängerung? Es ist sechwer zu beruteilen wie gross der Schaden in der Sanität bereits ist, Schaels Nachfolger
    ist wahrlich nicht zu beneiden.

  • goggile

    pappn hebn mit die Elfmeter, DENN SCHWEIZ WIRD WELTMEISTER! HEUTE ACHTELFINALE 16h! FORCIERT ENDLICH DIE ANGLIEDERUNG AN DIE SCHWEIZ

    • besserwisser

      @goggile: bitte nicht so vulgär!

    • markp.

      Schweiz wird 2018 vielleicht Weltmeister im Jodeln oder im Käsemachen, aber bestimmt nicht im Fußball. Unabhängig davon, ob ich es denen durchaus gönnen würde.
      Ich wette, daß sie höchstens das Halbfinale erreichen, meine aber spätestens im Viertelfinale ist Schluß.

      Warum soll sich Südtirol an die Schweiz angliedern? Da fehlt mir der Durchblick.

  • guyfawkes

    @Redaktion
    Weshalb füllen die Kommentare von Pöder ca zwei Drittel des Artikels über den Abgang von Schael? Was soll das?

    Zum Thema:
    OK da hat sich im Laufe der Jahre einfach zu viel angesammelt – wird schon so sein dass es besser ist ihn von diesem Posten zu entfernen. Besser wäre es sowieso gewesen Dr. Fabi noch ein paar Jahre zu behalten (statt ihn auf schäbige Art und Weise zu entfernen).
    Aber dass Herrn Schael nun diese sogenannte Versicherungs-Panne zum Verhängnis werden soll ist wohl ein schlechter Witz. Kein Arbeitnehmer hat ein Recht auf eine Versicherung für grobe Fahrlässigkeit durch den Arbeitgeber. Und niemand darf damit drohen, die Arbeit einzustellen, falls er diese Versicherung durch den Arbeitgeber nicht erhält.

  • drago

    „Wir streben eine einvernehmliche Lösung an“, begründete Martha Stocker.“ Fragt sich nur wer das „wir“ ist und wieviel es kostet.
    Dass die Wahlen im Herbst etwas mit dieser Entscheidungsfreudigkeit des LH zu tun haben, ist natürlich böswillige Unterstellung. 🙂
    Die Kosten dafür werden erst nach den Wahlen bekannt werden.

  • anton76

    Das Freunde wird teuer, wir werden den Abfindungsbetrag leider nie erfahren…

  • unglaublich

    Der Moor hat seine Schuldigkeit getan. Kosten sind eingespart, Kompatscher braucht das Geld für die Unternehmer und Freiberufler und jetzt muss der „Manager“ noch für ein gutes Wahlergebnis herhalten.
    Der Rauswurf wird im „Einvernehmen“ (Kosten bitte auflisten) aufgelöst.

  • ahaa

    Marta und Kompatscher
    Das kostet euch doch nichts und die anderen haben keine Zeit zum nachdenken,die arbeiten. 🙂

  • keinpolitiker

    Alle 3 sollten sie den Hut nehmen und gehen, der Schael, die Frau Stocker und auch Herr Kompatscher, denn in diesen 4 1/2 Jahren habt ihr aus der Sanität einen richtigen Sauhaufen hinterlassen.
    Die Bürger sind total verärgert wegen der langen Wartezeiten und der Schließung der Geburtenstationen, den Krankenpfleger/innen wird alles gekürzt und die Ärzte hauen alle ab und die Zweisprachigkeit (vorallem Deutsch) wird in den Krankenhäusern total umgangen. Habe selbst erlebt, wie ein Patient von einem italienisch sprechenden Arzt angeschrieen worden ist, weil dieser ältere Herr sein Fachitalienisch nicht verstanden hat.

    Traurig, dass diese 3 Herr- bzw. Frauenschaften in so kurzer Zeit einen vorher gut funktionierenden Sanitätsdienst so in den Boden wirtschaften, ganz im Sinne des vorigen Arbeitgebers in Süditalien, denn auf diesem Niveau sind wir fast angelangt.

  • huggy

    Vielleicht sollte man diejenigen, die diesen Schäl hergezaubert haben , auch in die Verantwortung nehmen. SVP Politiker haben das wohl demokratisch wie immer erledigt.

  • europabuerger

    …und die Mega Abfertigung… zahlen wieder mal die Bürger und net die politisch Verantwortlichen…. Fabi… Schäl und dann…
    Studien werden gemacht ums warme Wasser bezüglich Personalschlüssel zu finden….
    Ja liebe Politiker glaubts wirllich dass die Nordtiroler oder Bayern die ganzen Pflegekräfte und Ärzte anstellen ohne dass es sie braucht???
    Innsbruck hat ein vergleichbares Territorium und auch Einzugsgebiet und Population wie Bozen….und???? Ca 10 Mal mehr Ambulatorien für die Akutversorgung!!!!!! Ja 10 Mal so viel!!!!!!
    Aber in Bozen sind wir ja so effizient, dass wir das alles mit einem zehntel Perosnal und Infrastruktur machen. Wir geben das Geld besser für goldene Abfertigungen von unfähigen Direktoren aus.

    • andreas

      So schlecht funktioniert das KH Bozen gar nicht. Es gibt ein paar schlechte Abteilungen, viele sind aber auch gut.
      Die Erste Hilfe ist z.B. bei schweren Fällen sehr gut.
      Und dass IBK die 10fache Kapazität in der Akutversorgung hat, liegt wohl an der Uniklinik, sofern es ūberhaupt stimmt.

      • europabuerger

        Hab net gsagt, dass die Abteilungen schlecht funktionieren. Sondern dass Bozen mit ca 100.000 Einwohnern genauso wie Innsbruck. Uniklinik hin oder her, Einwohner und Einzugsgebiet ändert sich unwesentlich.
        Bozen bietet für die Akutversorgung Trauma und Innere ca. 8 Ambulatorien und 2 Schockräume – und auch genau das Personal dafür – Innsbruck hat auch 2 Schockräume, aber für Trauma und Innere ca. 60 Ambulatorien und das dementsprechende Personal. Na gut nicht genau 10 mal so viel, aber ich finde doch wenn beide Tirols, Nord und Süd ca. 500.000 Einwohner haben klafft dieser Vergleich ordentlich.

  • yannis

    Vielleicht ein weiterer Punkt für Reinhold’s Liste.

    Könnte doch irgendwann verfilmt werden: „Reinhold’s-List“
    Hauptdarsteller: SVP
    Regie: M. Stocker

  • prof

    Vielleicht einen“Propeller“ am Hals.

  • gestiefelterkater

    Also eine Art Propella Cochlea, Propellerschnecke!

  • pingoballino1955

    Also was sich die Stocker und Kompatscher da geleistet haben,schlägt dem Fass den Boden aus.Und jetzt so tun als wäre der Schael alleine die Schuld,wenn sie alles verschlafen haben!!
    SVP Zitat: Nahe am Bürger sein,wann denn,wenn man nicht mehr anders kann als endlich die Konsequenzen ziehen.Und dann noch die PD verteufeln mit der man so lange Busenfreund als SVP war,eure Methoden sind fahrlässig zum KOTZEN!!!!!

  • rota

    Wie war das nochmal? es gibt einen Rücktritt vom Rücktritt, gibt es auch Rausschmiss vom Rausschmiess. Schael wird’s zeigen.

  • ollaweilleiselber

    Vor dem Verfassen eines Kommentars über den Rausschmiss des Herrn Schael bitte das Arbeitsrecht durchlesen und bedenken, in welche Richtung die Entscheidungen der Arbeitsrichter tendieren.
    Dass der „Verantwortliche für den Sanitätsbetrieb“ schlussendlich auch die Verantwortung zu tragen hat lässt sich schon aus seinem Titel ablesen.

Kommentar abgeben

Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

2018 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | DATENSCHUTZ & AGB | Cookie Hinweis

Nach oben scrollen