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„Haben immer dazugewonnen“

Die Süd-Tiroler Freiheit hat ihre Kandidaten für die Landtagswahlen im Herbst vorgestellt. Sven Knoll über die Liste und die Chancen bei der Landtagswahl.

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Kommentare (39)

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  • andreas

    Recht nett, der Landtag verträgt auch ein paar von denen.
    Zur Erheiterung und dass Politik nicht immer tierisch ernst sein muss, tragen Zimmerhofers oder Tammerles Meldungen jedenfalls bei.
    Knoll gehört schon zum Etablissement und wandelt auf den Spuren von der Klotz, ein Leben lang auf Italien schimpfen und sich gleichzeitig davon durchfüttern lassen.

    • watschi

      Andreas, Italien füttert weder die stfl-ler noch die südtiroler bevòlkerung durch. eher umgekehrt, wir st füttern sicher einen teil Italiens mit durch. für den rest deiner kritiken gebe ich dir recht

      • mannik

        Watschi, angesichts der Tatsache, dass ca. 90% der in Südtirol erhobenen Steuern nach Südtirol zurückfließen (Sie erinnern sich, Sonderautonomie), wird Südtirol Italien wohl kaum durchfüttern.

        • einereiner

          @mannik
          es sollte auch bis zu dir vorgedrungen sein, dass Südtirol mittlerweile weniger als 80% der gezahlten Steuern zurückbekommt.
          Über 20% fliessen ab. Dann noch die Arbeitslosenversicherung, bei der die Südtiroler viel einzahlen und die Süditaliener viel abholen.

          • andreas

            Ja und, ein klein wenig Solidarität hat noch nie geschadet.
            Die jetztige Regierung erwartet einen Schuldennachlass von Europa und wir plärren rum, wenn wir anderen, denen es schlechter als uns geht, etwas unter die Arme greifen sollen.

            Nicht alle Süditaliener sind Verbrecher und in Prinzip ist deine Meinung zu den Süditalienern genau dieselbe, wie die Meinung der Deutschen über die Italiener bzw. dich.

          • mannik

            Jeder Südtirol erhält vom Staat durchschnittlich ca. 9.000 Euro im Jahr, in der Lombardei ca. 2.200, italienweit liegt der Durchschnitt bei 3.600 euro.
            Merken Sie was?

          • mannik

            Jeder Südtiroler sollte es heißen…

          • einereiner

            @andreas und mannik
            meine Solidarität einem maroden Staat gegenüber hält sich in Grenzen
            KEIN Südtiroler erhält vom Staat 9000 Euro im Jahr…..seit einigen Jahren ist es nämlich so, dass wir das Geld nicht mehr dem Staat geben sondern es gleich in Südtirol bleibt. Aber wie gesagt, weniger als 80%
            Die Süditaliener sind nicht alle Verbrecher (so wie von dir angedeutet), aber sie sind sehr faul, bedingt durch die höhere Umgebungstemperatur. Dasselbe gilt für das Verhältnis Deutschland zu Italien. Südtirol gehört temperaturmäßig eher zu Deutschland und die Einwohner sind dementsprechend arbeitsam.
            Die Regierung von Italien erwartet eine Schuldenerlass…………..hahahahahahahahahahahahahah
            selten so gelacht………..Tsipras und Varofakis……..Maio und Salvini………..hahahahahahahahahahah

        • pe

          Das mit den 90% stimmt schon lange nicht mehr.

    • realist

      Wenn man als Südtiroler überzeugt ist, dass man von Italien durchgefüttert wird u. nicht im Stande ist, Vergangenheitsbewältigung zu betreiben, dann beleidigt und erniedrigt man die Generationen vor uns, die ohne viel davon profitiert zu haben, das geschaffen haben, was wir Heute in Südtirol leben dürfen.
      Aber das Allerletzte ist, wenn man nicht im Stande ist nach links u. rechts zu schauen , u. nur sich selber sieht u. selber am wenigsten dazu beigetragen hat, dass es unserem Land Heute so gut geht.
      Ist nur zu hoffen, dass das nur Ausnahmen sind.

  • andreas

    @einereiner
    Italien sitzt bei den Verhandlungen um Schuldenerlass am längerem Hebel.
    Steigt Italien aus, bricht der Euro wie ein Kartenhaus zusammen, da auch andere Südstaaten mitziehen.
    Deutschland müsste ca. 30% aufwerten und würde den innereuropäischen Markt für die Exporte größtenteils verlieren, da wir uns ihre Produkte ganz einfach nicht mehr leisten können.
    Nebenbei steht Deutschland massiv unter Druck von den USA und auch teilweise von China, da keiner die Handelsüberschüße in dieser Form akzeptiert.

    Die Target2 Salden der Deutschen von ca. 1 Billion könnten sie auch sofort auf der Schuldenseite gutschrieben, da diese Schulden kein Staat bedienen wird, auch Italien würde die ca. 400 Milliarden bei einem Zerfall des Euro wohl nicht zahlen.

    Die Rettung Griechenlands konnte Europa stemmen, Italien ist aber zu groß und Italien wird auch nicht sein Tafelsilber verscherbeln.

    Und wenn, führen Giovanni Tria, Conte und vielleicht Paolo Savona die Verhandlungen in Brüssel, gewiss nicht die beiden Dilletanten.

    • yannis

      Und was ist mit dem Tafelsilber wenn die EU deren Veräußerung Italien vorschreibt, so wie es mit Griechenland geschah ?
      Italiens Überleben in der EU gelang nur dank eines gewissen Herrn Draghi, hätte ein Xbeliebiger Grieche an den Schalthebeln des €uro gesessen wäre auch Griechenland viel glimpflicher davon gekommen.
      Außerdem, die EU mithin der Steuerzahler hat nicht Griechenland gerettet sondern die involvierten Banken !

    • einereiner

      @andreas
      du hast eine sehr einseitige Sichtweise…..
      wenn Italien aus dem Euro aussteigt, bricht er lange noch nicht zusammen. Dann ist halt einer weniger im Boot. Das wirkt sich langfristig positiv auf den Euro aus, er würde langsam aufwerten und Italien innerhalb eines Wochenendes um 30% abwerten! Verlierer sind die italienischen Bürger, denn die zahlen weiterhin ihre Schulden und das Heizöl in Euro/Fremdwährung.
      Italien, der Schuldner sitzt am längeren Hebel…..irreale Träumerei!
      Der Schuldner hat immer die Arschkarte….schau dir Griechenland an. Gross reden und dann klein beigeben müssen. Italien könnte halt Südtirol an D, Aosta an F und Sizilien an die Chinesen verkaufen, damit käme Geld rein.

      • andreas

        Üblicherweise ist der Schuldner natürlich nicht am längeren Hebel, in diesem Fall aber schon, da Italien, wenn es sich nicht mehr finanzieren kann und aus dem Euro aussteigt, alle mit in den Abgrund reißt.

        Wirtschaftlich könnten die anderen Staaten den Ausstieg Italiens verkraften, doch das Vertrauen in die Währung wäre dahin und weitere Südstaaten würden einen Ausstieg in Erwägung ziehen. Wer investiert, wenn es nicht sicher ist, dass es in 5 Jahren den Euro noch gibt?

        Italien wird es nicht zulassen, dass sich die Blutsauger von der Troika in Rom einnisten. Italien ist ein ganz anderes Kaliber als die Griechen, das sollte schon klar sein.

        • einereiner

          Nein Andreas, der Euro wird das überleben. Warum gehen Währungen unter? Weil die Bevölkerung kein Vertrauen mehr in eine Währung hat und sich eine andere Währung holt. Kleiner mittelamerikanische Staat, hohe Inflation, die Leute holen Dollars. Dann kommen noch ein paar Banken dazu und verschärfen alles-> Währung tot.
          F und D haben genug Reserven an Fremdwährungen im Tresor um dagegenzuhalten. Denn wo soll die Bevölkerung wohl hinrennen…..zum Dollar oder Yen…..das sind keine Alternativen.
          Investieren tut man nicht in eine Währung sondern in Firmen. Der Euro würde nach einigen Turbulenzen in einem Jahr stärker dastehen.
          Italiens Kaliber schwindet……58 Millionen Italiener warens mal…es geht Richtung 50 Millionen…..und viele davon werden Immigranten sein, deren Arbeitsleistung „überschaubar“ ist. Eine Staatsinsolvenz ist eine relativ normale Sache. Italien wird sie vielleicht in den nächsten Jahren auch mal durchmachen. Der Weg zu einem Staat auf nordafrikanischem Niveau ist vorgezeichnet.

    • leser

      ja andreas und genau deshalb wird italien nie austreten
      sie machen einfach das was sie schon immer gemacht haben, halten sich an keine vereinbarung und da hilft ihnen eine immerwieder neue regierung am besten, da kein ansprechpartner da ist
      letztendlich zahlen sowieso wir alle dieses scheisse, das beginnt schon damit wenn wir ein deutsches produkt kaufen, denn da steckt doch der aufschlag drinnen um die faulen südstaaten mitzuzerren
      sind wir doch froh, wenn der deutsche handelsüberschuss nir gross genug ist, denn dann ist der ofen sowieso aus

  • yannis

    Irgendwann wird die NULL-Zinspolitik ein Ende haben, dann werden die Südstaaten nicht zuletzt Italien Butter bei die Fische tun müssen.

    • rota

      Butter bei die Fische geben nur die Piefkes. Ich brate meinen Fisch in Olivenöl. Man muss nicht jede Redensart aus Piefkilandia oder von den Nordlichtern übernehmen, wir dürfen auch noch ein bisschen Südtiroler bleiben.

    • leser

      yannis
      aber du weisst schon dass von der nullzins politik staaten wie deutschland am meisten profitieren , den staatsanleihen von deutschland genisen negativzinsen dr schäuble hat nie etwas ohne einen vorteil gemacht
      dieses thema ist wohl zu komplex um hier einfach so etwas herauszuschreien meinst du nicht
      gewinner bei dr nullzinspolitik sind vor allem banken, die es dadurch geschafft haben, lange ihre greueltaten zu verdecken
      hoffentlich kommt auch für die einmal der jüngste tag

  • andreas

    @einereiner
    Es ist nicht relevant, ob die Bevölkerung Vertrauen in die Währung hat, sondern welches Vertrauen Banken, Hedgefonds, Pensionsfonds und sonstige Geldgeber haben und ob größere Fonds oder Sorros gegen den Euro spekulieren.
    Ich gehe davon aus, das jeder Eurostaat einen Plan B für den Zusammenbruch des Euros in der Schublade hat.

    Draghi hat die Turbulenzen um den Euro bei der Griechenlandkrise mit 2 Sätzen gestopt, doch wenn Italien wankt, kann er wohl auch nichts mehr machen, außer er hat eine geniale Idee, was ihm durchaus zuzutrauen ist.

    • rota

      Es ist wohl wichtig und bestimmend welches Vertrauen die Bevölkerung in die Währung hat. Es soll über 40% zu politischen Wahlausgängen beitragen.

      Kein €-Staat wird einen Plan B haben oder umsetzen dürfen, dafür hat der EZB vorgesorgt.

      Draghi, allein zuhause? Wohl kaum.

    • einereiner

      @andreas
      alle Banken, Hedgefonds und Pensionsfond dieser Welt kommen gegen die Europäische Zentralbank nicht an…..vor allem, weil diese politisch Druck machen kann. GB hilft mit, Leerverkäufe von einem Tag auf den anderen verboten und in Europa macht kein Hedgefond mehr einen Mucks. Du hast keine Ahnung von den Möglichkeiten der EZB.
      Wenn dann die Bevölkerung ruhig bleibt, ist alles okay.
      Wie gesagt….es gibt keine große gute Alternative zum Euro. Gegen die EU zu wetten ist wie gegen die Nato und Russland gleichzeitig Krieg zu spielen….frag den IS.

      • andreas

        Du hast anscheinend keine Ahnung vom Mandat der EZB.
        Sie ist mit der 0 Zinspolitik und dem massiven Ankauf von Staatsanleihen fast an ihrer Grenze und politischen Druck kann sie schon gar keinen machen.
        Draghi hat bei der letzten Eurokrise der Politik mit seinem Handeln unter die Arme gegriffen, da diese handlungsunfähig war. Es zweites Mal funktioniert dieses Spielchen aber nicht.

        Momentan sind die Papiere von Italien und Spanien wegen der Dummheiten der beiden Dilettanten schon unter Druck und jede weitere Unsicherheit verschärft diesen.

        • rota

          das ist die Version für die Dummys und wie schauts in Wirklichkeit aus?

        • einereiner

          @andreas
          was kratzt das Mandat, wenn es um den Fortbestand der Währung geht? Das hat Draghi schon einmal bewiesen.
          Und an der Grenze ist die EZB noch lange nicht. Der politische Druck kommt von allen beteiligten Regierungen: D,F, usw.
          Meinst du das sind alles Todels die nichts können und nichts machen?
          Besser ist es doch den Euro auch ohne Rom zu behalten als wieder zig neue Währungen einzuführen.
          Rom kann gerne den Euro verlassen, dann spaltet sich endlich Südtirol von Italien ab.

    • leser

      andreas
      bei deinem enormen wissen, was du hier immer selber von dir sagst wundert es mich schon, dass du meinst hedgefonds und pensionsfonds sind geldgeber, hedgefond ist eine erfindung der banken wie man geldwetten auf zeit verschiebt und mit luft die geldvernehrung inszeniert, pensionsfond sind einrichtungen , meist von versicherungen treuhandorganisatione, die das geld vom bürger mehr oder weniger mit gewalt einsammeln und damit zwiespöltige anlagegeschäfte in der grossfinaz tätigen
      banken verkaufen geld, wobei die währung eher unwichtig ist, da sich ohnehin schon das realgeld auf ein minimum reduziert hat, man spricht in dieser welt von buchgeld und das brauche ich dir fachspezialisten nicht zu sagen, dass das eigentlich noch weniger als luft ist
      eine andere frage wenn ein staat verschuldet ist, nehmen wir das beispiel italien, 2,3 billionen, wem schuldet er das eigentlich?

  • mannik

    @einereiner – Sie können mir glauben, ich weiß wie das System funktioniert. Aber wenn Südtirol das Geld dem Staat nicht zuführen muss, ist es als ob es das Geld vom Staat bekäme. Theoretisch würden die Steuern nämlich dem Staat zustehen, der es dann wieder nach Südtirol umleitet. Tatsache ist aber, dass der Steueranteil den Südtirol nach Rom überweist weit geringer ist als der anderer Regionen und damit hat jeder Südtiroler ca. 9.000 Euro jährlich aus dem Steuertopf zur Verfügung. Ich weiß aber nicht, ob Sie das wirklich verstehen…

    • einereiner

      @mannik
      ja lieber mannik, das weiß jedes Kind, dass die Provinz Südtirol mehr Geld bekommt als andere Provinzen/ Regionen.
      Aber ebenso weiß jedes Kind (eines fehlt vielleicht), dass Südtirol auch mehr Kompetenzen hat, Aufgaben übernimmt, die in anderen Provinzen der Staat zahlt.
      Informier dich mal ein wenig….
      Fakt ist, in Nordtirol bleibt den Bürgern mehr Geld in der Tasche, der Landtag hat weniger zum Rausschmeissen und der Staat hat mehr zu tun.

      • mannik

        Stimmt, die Kompetenzen, für die der Staat aber immer noch aufkommt, kosten auch Geld, von daher ist Südtirol in einer absolut vorteilhaften Position. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass ca. 90% zurückfließen.
        Aber Sie sind vom Thema abgewichen, es ging darum, dass ich Watschis Behauptung widerlegt habe, Südtirol würde einen Teil Italiens durchfüttern. Ist definitv nicht der Fall.
        Wo die Nordtiroler mehr Zuwendungen vom Staat erhalten sollen müssen Sie erklären.

        • einereiner

          @mannik
          vergiss die 90, es sind unter 80%
          Mit dem Sicherungspakt von 2014 werden die Länder bis 2022 netto per Saldo nur mehr maximal 8/10 statt der bisherigen 9/10 des Aufkommens der Staatssteuern auf Landesebene erhalten.

          informier dich mal:
          http://www.politis.it/157d466.html#.WxgWQ39SGh2

          • leser

            ja und wie wichtig ist das?

          • mannik

            Zitat: „Zuletzt wurde das Prinzip bestätigt, dass den autonomen Provinzen 9/10 des bei ihnen realisierten Steueraufkommens zustehen;“
            Dass die Zuführung auf ca. 80% sinkt hängt mit dem Stabilitätspakt zusammen, ist aber zeitlich begrenzt. Ind: Der Staat verpflichtet sich, ab 2019 die
            seitens der Provinzen zu viel gezahlten Beträge in Raten zurückzuzahlen.
            Nochmals, 90%, 80% 85%, alles egal, es geht nur um die Tatsache, dass nicht Südtirol den Staat finanziert wie behauptet.

  • andreas

    @einereiner
    Als Draghi versprach, alles notwendige zu tun, um den Euro zu retten, hat er sein Mandat durch die Anleihenkäufe zwar bis an die Grenze ausgereizt, wobei es manche immer noch als illegitim ansehen, doch damals kam der Angriff von außen. Recht viel mehr, kann er nicht machen, allein kann er Italien die Schulden nicht erlassen.
    Wenn jetzt ein großes Land wie Italien aussteigen will, ist dies eine komplett andere Situation.

    Welchen politischen Druck wollen Deutschland und Frankreich denn machen? Gerade diese beiden Länder haben komplett verschiedene Ansichten zu diesem Thema und Merkel hat Macron gerade auflaufen lassen.
    Eher stellt sich Macron auf die Seite Italiens.

    • leser

      nocheinmal , wenn draghi staatsanleihen aufkauft tut er das nicht um den euro zu retten, sondern es werden lediglich faule staatsanleihen wieder verlängert, die seid jahrzehnten von den staaten verbrannt wurden, das buchgeld der banken ist wertlos geworden
      hätte die EU die bananenstaaten nicht aufgenommen, dann hätten wir heute das dilemma nicht

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