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Schiefers Kür

Mit einem einstimmigen Vertrauensvorschuss bestimmte der SVP-Bezirksausschuss Unterland am Montagabend Oswald Schiefer zu seinem Landtagskandidaten.

Mit dieser Wahl schließt sich der Reigen der Bestimmung der SVP-Kandidat/innen auf Bezirksebene. Am kommenden Herz-Jesu-Sonntag wird die SVP-interne Kandidatenkür im Rahmen eines Treffens des Parteiausschusses, der Ortsobleute und SVP-Bürgermeister/innen auf der Plose abgeschlossen.

Am Montagabend fand in der Kellerei Tramin der letzte der sieben Bezirksausschüsse zur Bestimmung der SVP-Bezirkskandidat/innen statt – Oswald Schiefer wurde dabei von den Ortsgruppen des Unterlands mit 37 von 37 möglichen Stimmen zum SVP-Kandidaten des Unterlands bestimmt.

Die Absicherung der BBT-Zulaufstrecken, die Einhaltung des Flughafenreferendums, die Sicherung von Arbeitsplätzen und öffentlichen Diensten im Unterland wie auch die Verteidigung unserer Minderheitenrechte: dies  waren nur einige politische Anliegen, die die Unterlandler SVP-Vertreter/innen ihrem Bezirksobmann und Landtagskandidaten Schiefer mit auf den bevorstehenden Landtagswahlkampf gaben. „Mein voller Einsatz wird auch weiterhin den kleinen und großen Anliegen der Menschen in unserem Land, insbesondere im Unterland gelten“, versprach Oswald Schiefer den anwesenden Ortsobleuten.

Im Rahmen des Bezirksausschusses stellte auch der SVP-Wahlkampfleiter Thomas Widmann die Schwerpunkte und zentralen Botschaften des anlaufenden Wahlkampfes vor:

„Es gilt mit Begeisterung und Überzeugung deutlich zu machen, dass die Südtiroler Volkspartei DIE Südtirol-Partei ist, die gestern, heute und morgen für einen selbständigen Weg mitten in Europa verantwortlich zeichnet.“ Parteiobmann Philipp Achammer nahm in seiner Rede Bezug auf die vielen Herausforderungen, denen sich die Südtiroler Volkspartei seit vielen Jahrzehnten mit großem Verantwortungsbewusstsein stellt.

„Wir wollen auch weiterhin das erhalten, was Südtirol auszeichnet und gleichzeitig ein Mehr an Selbständigkeit und Autonomie erzielen, um selbst über das entscheiden zu können, was uns wichtig ist“, so der Parteiobmann.

Am Sonntag wird die Südtiroler Volkspartei an einem besonderen Ort und in einem besonderen Rahmen ihre Kandidat/innenkür beschließen. Hierzu sind die Mitglieder des Parteiausschusses, die Ortsobleute und die SVP-Bürgermeister/innen auf die Plose bei Brixen eingeladen. Neben der Beschlussfassung der Kandidat/innenliste steht vor allem auch das gemeinsame Entzünden eines Herz-Jesu-Feuers im Mittelpunkt des Treffens.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (22)

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  • kurt

    Der Parteiobmann Achammer spricht von Autonomie und Selbständigkeit ,für wen ,für die Lobbys ??.

    • besserwisser

      am wahltag wird abgerechnet herr schiefer! wir werden uns an die letzten 5 jahre, vor allem an die nichtposition beim flughafen erinnern!
      und noch etwas: lai net amol an ondern zulossn!

  • tiroler

    Wird ja spannend im Überetsch und Unterland. Mal schauen ob sich Zublasing und Schiefer zusammentun.
    Wäre ratsam, weil sei es Schiefer beim Bauernbund als auch Zublasing beim LVH(wg. LANZ) nicht erste Wahl si.d.

  • iceman

    Mit dem Entzünden des Herz Jesu Feuers sollen doch wohl nicht etwa den Bindestrich Tirolern ein paar Stimmen abgeluchst werden?
    Ist das die Südtiroler Variante von Söders Kreuz?

  • iceman

    mein Vorschlag wäre gewesen, auf dem Grundstück welches für die Verlängerung der Landepiste am Bozner Fliegerplätzchen vorgesehen ist, einige Bäume zu pflanzen. Diese Message brächte viele Stimmen.

    • yannis

      Richtig, und wenn man konsequent den mehrheitlichen Bürgerwillen der Abwickelung des Flugplätzchen gefolgt wäre anstatt mit dem „Aussitzen“ endgültig die Glaubwürdigkeit zu verspielen noch einen Sack voller Stimmen mehr.

  • sepp

    man konn lei hoffen die unterlandler vergessen nett wie er sich zum Thema flughafen verholten hot

  • thefirestarter

    Es ist nicht einfach zu wissen wann genug ist!
    Die Gier ist groß…
    … auch das Wissen, dass man dann sonst ein Niemand ist…
    … nicht mehr gebraucht wird…
    … schlimm.
    Aber bedenken sie Herr Schiefer welch einen Schaden sie dem Unterland zufügen wenn sie noch länger auf ihren Sessel kleben.
    Lassen sie es gut sein, hören sie auf, sie haben ihren Namen schon untrennbar mit dem Flughafen-Debakel verbunden, reicht das den nicht?

  • goggile

    gut so. schiefer wär längst schon pensionsreif und vor allem keine Erneuerung. noch dazu passt er nicht zur svp so wie noggler kompatscher vom brenner usw. alles nur Mitläufer aus finanziellen praktischen gründen. die svp ist dem sicheren untergang geweiht endlich. freiheitliche werden über 20prozent bekommen grillini um kölllensberger 13 und mit einigen anderen können sie 50plus 1e stimme alles neu regieren. svp ist dann Opposition und es wird dann erstmals endlich gegn die Schandtaten der vergangnen und dieser jahre ermittelt

    • meintag

      Dann könnte der Bürger sicher einige Löcher entdecken welche von der SVP gestopft wurden und meinten dass Gras darüber gewachsen ist. Eine Veränderung würde tatsächlich Einiges bewegen.

      • leser

        welche läöcher sind da noch zu entdecken, die man nicht kennt, jeder weiss welche sauerein gemacht wurden und steht einer auf und tut etwas, kein einziger nicht einmal die opposition, denn sie haben offenbar die meisten sachen mit abgesegnet
        eine herde hat nur zwei alternativen den leithammel und die herde das gibt es nicht viel auswahl

        • kurt

          @leser
          Genau ,das wirkliche Problem sind die Front Frauen und Männer der Opposition,die machen es der Mehrheit einfach zu leicht obwohl die Mehrheit eine Scheiße nach der anderen baut und die Südtiroler immer der gleichen Leier folgen oder gar nicht zu wählen gehen,weil man im Grunde auch sieht was zuguter Letzt eine Wählerstimme noch Wert ist ,nämlich null ,denn nach den Wahlen wird ja sowieso umher geschoben und der eigentliche Sinn einer Wahl also die Stimme des Volkes nicht berücksichtigt wird .Beispiel SVP-PD .
          Ich glaube das damals die wenigsten SVP Wahler zufrieden waren mit der PD Allianz,was herausgekommen ist hat man ja gesehen.

    • leser

      aber grinsen kann er am besten und die witze erzählt er auch am besten

  • goggile

    meine prognose svp maximal 35prozent

    • leser

      goggile das ist reines wunschdenken, die dummheit und der krichinstinkt der südtiroler ist zu gross
      übrigens, 35% reichen für 16 sitze und 2 sitze kriegen sie von der Pd und somit ist die mehrheit wieder komplett, das kennen wir ja, mehr braucht die partei nicht
      übrigens so rechnen auch die oppositionsparteien , denn dass die nicht regieren wollen sondern nur ihr gehalt einstecken ist auch hinsichtlich bekannt
      die einmalige chance von der opposition in die regierungspartei aufzusteigen war vor den letzten wahlen, aber da haben sie lieber im hinterkämmerlein den rentenvorschussvertrag unterschrieben
      alle versuche jetzt dem wähler noch einmal als kontrollparteien aufzuschwatzen ist an niederträchtigkeit nicht zu überbieten
      zum weinen ist nur das , dass diese fakten nur der SVP helfen, aber unsere saubermänner aus der opposition sind womöglich in ihrem sicheren plätzchen im landtag und fressen munter weiter
      köllensperger und co sind da leider auch nicht mehr als ein herausragender halm im teich

      • goggile

        das versteh ich jetzt nicht. wensich die anderen zusammentun und mehr als 50prozent der stimmen haben werden wohl die anderen regieren. oder haben wir schon mafiöse Strukturen in unserer wahlergebnissumsetzung

  • meintag

    Man sollte bei den Wahlen im Herbst bei der Auswahl der Stimmenzähler vorsichtig sein.

  • hells_bells

    Der Schiefer gehört ins Altersheim!

  • pingoballino1955

    Liebste S V P ,eigentlich wäre die Bozner Landebahn am Flughafen eine geeignete Stelle eure Wahllügen und Skandale aufzuzeigen,natürlich würde der Widmann sagen:bitte nicht,würde eine Katastrophe!hahahahaha

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