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Veith bleibt in Mals

Ulrich Veith (Archivbild)

Der Bürgermeister von Mals, Ulrich Veith, bleibt in Mals. Er kandidiert nicht bei den Landtagswahlen.

Die Entscheidung ist gefallen:

Ulrich Veith kandidiert nicht bei den Landtagswahlen. Er wolle Bürgermeister in Mals bleiben, erklärte er.

Veith selbst erklärte, er sei mit drei Parteien im Gespräch gewesen, darunter mit der SVP und den Grünen.

Die Wahrheit ist:

Eine Kandidatur des Malser Bürgermeisters auf der SVP-Liste stand nie zur Debatte, weil insbesondere der Bauernbund gegen eine Kandidatur Veiths auf der Edelweiß-Liste Sturm gelaufen wäre.

Nach Informationen der TAGESZEITUNG gingen in der SVP-Zentrale Drohungen aus Ortsgruppen ein, die Partei zu verlassen, wenn Veith auf die Liste komme.

Ulrich Veith war zuletzt wegen seiner Aussagen im Magazin „Geo“, man solle Südtirols Apfelanlagen als Spazierwege tunlichst meiden, in die Kritik geraten.

In der Vergangenheit hatte Ulrich Veith sogar wegen einer Betrugsgeschichte vor Gericht gestanden.

Veith hatte sich in der Firma seines Bruders anstellen lassen, so dass die Gemeinde Mals die Sozialabgaben für ihn bezahlen musste. Für die Staatsanwaltschaft handelte es sich um ein fingiertes Arbeitsverhältnis. Veith musste Sozialdienst ableisten.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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