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Kajakfahrer ist tot

Das Kajak des Verunglückten

+++ UPDATE 15.44 Uhr +++

Der Kajakfahrer aus Deutschland, der seit Mittwoch im Ahrntal vermisst wurde, ist am Donnerstagnachmittag tot geborgen worden.

Die Einsatzkräfte konnte die Leiche des Mannes gegen 15.00 Uhr aus den Reinbach-Wasserfällen bergen.

Der leblose Körper wurde rund 100 Meter unterhalb der Fundstelle des Kajaks in einer Schlucht entdeckt.

Das Opfer war 22 Jahre alt und stammt aus Frankfurt.

DAS HABEN WIR BISLANG BERICHTET:

Die Suche geht weiter: Am Donnerstag um 12.00 Uhr mittags werden die Suchmannschaften ihre Arbeit wieder aufnehmen. Bis um 15.00 Uhr ist der Wasserstand an den Reinbach-Wasserfällen bei Sand in Taufers relativ niedrig, sodass man einen zweiten Anlauf wagen kann.

Im Einsatz stehen werden die Wasserrettung aus Bruneck, die Bergrettung und die Feuerwehren von Kematen, Sand, Mühlen und Ahornach gemeinsam mit der Canyoning-Gruppe.

Das Unterfangen ist kein leichtes: Die Suchmannschaften wollen sich am steinigen Ufer neben dem Reinbach – ausschließlich an der Wasseroberfläche – durch das Dickicht nach oben arbeiten.

Zur Erinnerung:

Am Mittwoch war ein Kajak-Sportler aus Deutschland, Philipp Ramm aus Frankfurt, mit Freunden in den Reinbach-Wasserfällen unterwegs, als er zwischen dem zweiten und dritten Wasserfall plötzlich kenterte und von den Wassermassen mitgerissen wurde. Einer der Kameraden machte sich auf die Suche nach dem Verunglückten, während die Frau, die der Gruppe angehörte, Alarm schlug.

Es wurde eine großangelegte Suchaktion von Feuerwehr, Bergrettung und Wasserrettung eingeleitet, die stundenlang nach dem Vermissten suchte. Auch ein Hubschrauber war im Einsatz.

Das Kajak des Vermissten konnte geborgen werden. Die Suchaktion nach Philipp Ramm musste am späten Mittwochabend abgebrochen.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (1)

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  • keinpolitiker

    Ganz ehrlich, nichts gegen Extremsportler, aber mit dem Kajak die Reinbach Wasserfälle runter zu fahren, braucht schon einen patzen Dummheit.

    Mir tun nur immer die Hinterbliebenen leid.

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