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Die Spaltung

LH Arno Kompatscher und Michl Ebner

Die Reform des Wirtschaftsdienstleisters IDM steht fest: Einige Aufgaben gehen an den NOI Techpark, die Abteilungen werden neu aufgestellt und die Führungsaufträge neu ausgeschrieben.

IDM Südtirol schärft zwei Jahre nach der Gründung sein Profil und passt sich an neue Aufgabenstellungen an. In einer gemeinsamen Aussendung teilen Land und Handelskammer als Eigentümer des Wirtschaftsdienstleisters IDM mit, dass sie sich gemeinsam mit den Wirtschaftsverbänden auf eine Weiterentwicklung und eine Neuzuordnung von Aufgaben verständigt haben.

IDM bleibt die Marketingorganisation Südtirols und erhält dazu einen gezielten Auftrag als Dienstleister für Betriebsentwicklung, wofür die allgemeinen Beratungen von Export bis zu Innovation bei IDM verbleiben.

Hingegen wird die restliche Innovationsabteilung mit den spezifischen Leistungen in den NOI Techpark eingegliedert.

„Die Eröffnung des NOI Techpark in Bozen im Jahr 2017 und die Tourismusreform, mit Aufnahme dreier neuer Destinations-Management-Einheiten (DMEs) bei IDM im Jänner 2018 erfordern eine Neuorientierung der Tätigkeit und eine sinnvolle Aufgabenverteilung zwischen IDM und NOI Techpark, um die Dienste noch effizienter und wirtschaftsnah zu erbringen. Daher arbeiteten die Eigentümer von IDM in den letzten Monaten zusammen mit dem Verwaltungsrat und den Wirtschaftsverbänden intensiv an einer optimalen Verteilung der Aufgaben“, heißt es in der Aussendung.

Am Montag wurden die Ergebnisse dem Verwaltungsrat von IDM vorgestellt und die nächsten Schritte festgelegt. Die Umsetzung soll mit 1. Jänner 2019 abgeschlossen sein.

Die Neuzuordnung der Aufgaben

Die Veränderungen umfassen einerseits die Neuzuordnung der Aufgaben und andererseits die Neuausrichtung des Organigramms und der Führungsstruktur von IDM.

Die Neuzuordnung der Aufgaben betrifft den Bereich Innovation und Development: Während die allgemeine beratende Tätigkeit für die Südtiroler Unternehmen bei IDM bleibt, wird die spezifische Beratung mit der bisherigen Abteilung Development an den NOI übertragen, der dazu auch über die entsprechende Ausstattung und Infrastruktur verfügt.

Der Bereich Film bleibt in unveränderter Wichtigkeit und Eigenständigkeit bei IDM.

Weiterhin wird die Rolle des Verwaltungsrats von IDM gestärkt und umfasst wesentliche Verantwortungen und Kompetenzen in der Vorgabe von Strategien, Aufgaben und Maßnahmen im Rahmen der Leitvorgaben der Eigentümer. Auch verfügt der Verwaltungsrat über mehr Flexibilität und Autonomie beim Vorschlag des Tätigkeitsprogramms, des Rahmenbudgets und der Budgetverteilung.

Die Führung von IDM wird schlanker gestaltet und die Verantwortlichkeiten genauer aufgeteilt, mit einem Direktor und drei Hauptabteilungsleitern für die Bereiche Marketing, Betriebsentwicklung (Business Development) und Verwaltung.

Die Führungskräfte

Die Führungsaufträge verfallen und werden deshalb neu ausgeschrieben, beginnend von der Position des Direktors, vor allem um die Auswahl der Führungskräfte zu erleichtern.

IDM kümmert sich weiterhin um sämtliche Aktivitäten und Dienstleistungen rund um das Marketing und den Vertrieb von Südtirol und seiner Produkte sowie um die Vermarktung Südtirols und seiner regionalen Einheiten, der Agrarprodukte und Südtirols Exportprodukten durch die Internationalisierung der Betriebe. Ein Schwerpunkt der organisatorischen Maßnahmen wird die Synergien im Bereich Marketing betreffen.

„Eigentümer und Verwaltungsrat von IDM sind davon überzeugt, dass mit dieser organisatorischen Weiterentwicklung eine optimale Anpassung an die neuen Aufgabenstellungen ermöglicht wird“, sagt Landeshauptmann Arno Kompatscher.

„Durch die bewusste Fokussierung beider Organisationen können Prozesse und Strukturen vereinfacht und effizienter gestaltet werden, was im Interesse aller Kunden und Kundinnen und Stakeholder von IDM und NOI ist“, betont Handelskammerpräsident Michl Ebner.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (10)

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  • rota

    Manchmal sagen Bilder mehr als reinkopierte PM. Harte Arbeit die der Journalisten, pardon, -copy and paste Akrobaten-.

    • reinhold

      NOI, IDM und andere Projekte sind teuere und nutzlose Prestige Projekte der SVP!
      geschaffen um Freunde und Parteisoldaten zu versorgen.
      Bezahlen darf wie immer der Steuerzahler.

      – unwirksame Abkommen mit dem Staat (2011-2014 über 3200 Millionen)
      – jährliche Abgaben an den Staat (800 Millionen pro Jahr bis 2018)
      – jährliche Abgaben an den Staat (476 Millionen pro Jahr ab 2018)
      – der SEL Skandal (Millionengrab)
      – der Flughafen (Millionengrab)
      – der SafetyPark (Millionengrab)
      – das Milliardengrab BBT (MILLIARDENgrab)
      – die Wasserstoffanlage und –Busse (Millionengrab)
      – die Müllverbrennungsanlage (Millionengrab)
      – der Thermen Hotel Skandal (Millionengrab)
      – die Air Alps Beteiligung & Subventionen (Millionengrab)
      – Stiftung Vital (Millionengrab und Vetternwirtschaft)
      – die vielen Protzbauten überall (Millionengrab)
      – der Technologiepark (Millionengrab)
      – der Stein-an-Stein Skandal (Millionengrab)
      – die unnützen Landesgesellschaften (BLS, TIS, usw.) (Millionengräber)
      – die defacto Schenkung von Wohnungen ans Militär (Millionengrab)
      – Steuergeldverschwendung Kulturhauptstadt 2019 (Millionengrab)
      – Schadensersatzzahlungen der Therme Meran (Millionengrab)
      – E.ma.con Pleite (Millionengrab)
      – sinkende Renten und Verlust von Rentengeldern (300 Millionen im Jahr)
      – die Konzessionsvergabe der Ahrstufen
      – der SE Hydropower Skandal
      – der Unwählbarkeit von Kandidaten Skandal
      – die Verbandelung mit allen Verbänden und Vereinen
      – der Wanzen-Affären Skandal
      – der Turbo-Staatsbürgerschaft-für-SVP-treue-Ausländer Skandal
      – der Toponomastik Skandal
      – der Mussolini Relief und Siegesdenkmal Skandal
      – die vielen Bürgermeister-Skandale
      – der Treuhandgesellschaften Skandal
      – der Sonderfonds Skandal
      – die ungerechtfertigten Privilegien und Dienstwagen
      – die unverschämten Politikergehälter und -Pensionen
      – die weitverbreitete Vetternwirtschaft
      – die Behinderung der Direkten Demokratie
      – der Kuhhandel bei der Parteienfinanzierung
      – der WOBI Skandal
      – der Kaufleute-Aktiv Skandal
      – der Ausverkauf der Heimat
      – der allgegenwärtige Postenschacher
      – der verbilligte Immobilien für Durnwalder Skandal
      – der Egartner Skandal
      – der skandalöse SMG Vertrag zugunsten Christoph Engl
      – der Wahlkampf von mit Steuergeldern finanzierten Verbänden und Vereinen
      – der Zarenbrunn-Deal (Russen Kuhhandel des EX LH)
      – unerlaubte Wahlwerbung am Wahltag
      – Politikerrenten Skandal (ausgedacht & abgestimmt von SVP) und Rekurse
      – Unverschämte Vorschußzahlungen Pensionen (Versuch die SVP Kasse zu sanieren)
      – Arbeitslosengeld für Pensionsmillionäre & Systemprofiteure (Laimer, Rainer, Munter,…)
      – Millionen Euro Schulden der SVP
      – Finanzierung von Wahlwerbung für Marie Ida Måwe aus SVP Parteikasse
      – gebrochenes Wahlversprechen Mindestpension
      – ESF Gelder Skandal
      – Rekurse der Ex-Mandatare und immer noch SVP Mitglieder
      – gebrochenes Versprechen GIS
      – gebrochenes Wahlversprechen kleine Krankenhäuser
      – Wählertäuschung Doppelte Staatsbürgerschaft
      – Versagen bei Sicherheit und Einwanderung
      – Wahllüge „Vollautonomie“
      – Brennercom Skandal
      – Stiftung Vital Skandal
      – Forellen-Skandal (Millionengrab)
      – weitere Steuergeldverschwendung Flughafen (auch nach Referendum)
      – Schließung Geburtenabteilungen (gebrochenes Wahlversprechen)
      – Manipulationen beim Autonomiekonvent Skandal
      – Zustimmung zur Verfassungsreform
      – MEMC/Solland (Millionengrab)
      – SAD Skandal (Millionengrab)
      – SVP Basiswahl Farce
      – Unterstützung autonomiefeindlicher PD Kandidaten bei Parlamentswahlen
      – uvm.

  • wisoiundnetderfranz

    Ein Titel…
    Ein Bild…

    …und ein Artikel, der genau was mit Titel und Bild zu tun hat…?

  • besserwisser

    pfiati gott, do kennt sich bold koaner mehr aus.
    die führungskräfte werden sie do wohl bettln miassn dass sie bei der ausschreibung mitmochen ….

  • stefan28

    Die IDM ist gescheitert, der Rest ist nur schön reden. Das dürfte es wohl gewesen sein für den Direktor und Co. Waren nicht im Stande den Verwaltungsapparat in Griff zu bekommen. Dass jetzt auch noch der Touristiker Aichner gekündigt hat spricht Bände. Schade, dass man so spät reagiert hat, obwohl es von Anfang an nicht funktioniert hat. Es sind in der Zwischenzeit viele gute Führungskräfte und Mitarbeiter gegangen. Einer neuen Organisation Zeit und eine Chance zu geben war schon richtig, jedoch gab es schon lange Anzeichen, dass hier etwas schief läuft. Man muss nur ältere Presseberichte suchen. Hoffen wir dass man neue Führungskräfte findet die aus der Organisation wieder eine Einheit schaffen, denn wenn man mit den jetzigen weitermacht dann wird es sicher nicht besser. Leicht wird es nicht werden, denn wer hat schon den Mut und die Lust mit einer frustrierten Belegschaft neu anzufangen. Hoffen wir, für uns in der Touristik Branche tätigen, dass es ihnen gelingt. Das Auflösen der Tourismusverbände könnte sich noch rächen.

  • sepp

    in herbst sein Neuwahlen noa gibs genui neue Führungskräfte gescheiterte oder nicht gewählte parteisoldaten

  • iluap

    Man war mit guten Vorsätzen gestartet und man dachte alles schlanker effizienter und kostengünstiger zu machen. Es wurde viel zu wenig ans detail gedacht und alles musste schnell gehen. Viele Tourismusverbände haben im Vorfeld schon auf gewisse Problematiken hingewiesen. Aber von der IDM hat man nie genaue Auskünfte bekommen welche Aufgaben/Arbeiten schlussendlich Sie selber und welche die Tourismusvereine selber machen müssen. Etliche Tourismusverbände existieren in anderer Form und Größe trotzdem noch. Schlussendlich wird aber alles eher teuerer und ob es besser funkioniert ist erst zu sehen. Was auch sehr schlecht war und ist, ist ,dass viele Führungspositionen in diesen 2,5 Jahren schon ausgetauscht wurden und somit vom Aufbau keine Rede ist. Man hätte die IDM ein Jahr später starten lassen sollen und alles genauer definieren wer was macht. Irgendwie schade dass man was verändert hat was doch einigermaßen gut funktioniert hat.

    • stefan28

      Da hast du Recht, man hätte ein Jahr später starten sollen und einen neuen unabhängigen Direktor suchen, denn dann hätten sich die zusammengeführten Organisationen nicht gegenseitig ausspielen können. Ziel war es ja gemeinsam stärker zu werden und nicht der Stärkere übernimmt die anderen und bestimmt wo es lang geht. Das scheint bis heute so zu sein, denn sonst hätte der Touristiker Aichner, welcher als Helfer in der Not gekommen ist nicht schon wieder aufgegeben. So wie ich gehört habe soll da die Handelskammer eine zu große Rolle spielen und das ist kein Wunder wenn man weiß wer dort das Sagen hat. Das Land soll endlich seine 60 % zur Geltung kommen lassen und aufräumen, denn sonst wird es nie besser. Diese Spaltung wird noch kaum die Lösung sein. Da müssen schnellstens auch Köpfe ausgetauscht werden und nicht wie man in der Tageszeitung liest dieselben überbezahlten Führungskräfte bestätigt werden. Wenn schon neu anfangen dann richtig, ansonsten hat es keinen Sinn und Reinholds Liste wird dann zu Recht nur noch um ein Kapitel reicher.

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