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Der Bauern-Sonntag

Einige Eindrücke vom Bauernhof-Sonntag (Fotos: Tiberio Sorvillo)

Tausende Besucher haben die 4. Ausgabe des Bauernhof-Sonntags genutzt, um hinter die Kulissen eines Bauernhofes zu blicken und die Landwirtschaft aus der Nähe kennenzulernen.

Besonders gefragt waren die Hof- und Wiesenführungen.

Mit dem Bauernhof-Sonntag wollen der Südtiroler Bauernbund und die bäuerlichen Organisationen den Bürgern die Landwirtschaft näherbringen und die Leistungen der Bäuerinnen und Bauern sichtbar machen.

Den ganzen Tag über herrschte auf den insgesamt neun Höfen reges Treiben. Tausende Besucher haben beim Bauernhof-Sonntag einen Einblick in die Arbeit auf einem Bauernhof erhalten. Für Bauernbund-Obmann Leo Tiefenthaler zeige der Erfolg des Bauernhof-Sonntags, dass die Menschen interessiere, wo ihre Lebensmittel herkommen und wie sie produziert werden.

„Die vielen Besucher sind gleichzeitig ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber den bäuerlichen Familien, die jeden Tag auf ihren Höfen auch einen Dienst für die Allgemeinheit leisten, indem sie Lebensmittel produzieren und die Landschaft pflegen.“ Sehr gut nachgefragt waren die Hof- und Wiesenführungen. Dabei konnten die Teilnehmer die Bäuerinnen und Bauern all das fragen, was sie schon immer wissen wollten. Zudem konnten auf vielen Höfen heimische Qualitätslebensmittel verkostet werden.

Besuchergruppe bunt gemischt
Die Besuchergruppe war bunt gemischt. Auffallend viele junge Familien mit kleinen Kindern aller Sprachgruppen haben sich den Bauernhof-Sonntag 2018 nicht entgehen lassen. Besonders gefragt waren die Höfe mit Tieren. „Die große Mehrheit der Besucher waren Einheimische, die nicht aus der Landwirtschaft stammen. Aber natürlich waren auch interessierte Bauern dabei, die gekommen sind, um einen anderen Hof kennenzulernen und sich auszutauschen.“

Zudem waren auch Touristen unter den Besuchern. „Wir wollen mit allen Konsumenten noch mehr in Kontakt treten. Der Bauernhof-Sonntag ist sicherlich eine sehr gute Gelegenheit dazu.“

Viel Lob gab es erneut für die Bauernküche der bäuerlichen Organisationen mit ihren lokalen Gerichten aus einheimischen Rohstoffen. Besonders beliebt waren der Südtirol Burger und der Käseteller mit ausschließlich einheimischen Käsespezialitäten. Sehr gut angekommen ist auch die Kinderbetreuung durch die Tagesmütter der Sozialgenossenschaft „Mit Bäuerinnen lernen – wachsen – leben“.

Dank an Organisationen und Familien
Neun bäuerliche Familien haben anlässlich des 4. Bauernhof-Sonntag die Tore zu den Höfen Bioreiterhof Vill und Bachguthof in Schlanders, Wieserhof in Vöran, Biohof St. Quirinus in Kaltern, Ansitz Barthenau in Mazon/Neumarkt, Stampferhof in Völser Aicha, Grafhof und Schiestlhof in Natz sowie Enzhof in Steinhaus/Ahrntal geöffnet. Diesen bäuerlichen Familien und den bäuerlichen Organisationen vor Ort dankte Tiefenthaler für ihren Einsatz: „Sie haben diese einmalige Veranstaltung erst ermöglicht.“

Den Kontakt mit den Konsumenten will der Südtiroler Bauernbund fortsetzen – mit weiteren Veranstaltungen und verschiedenen Initiativen.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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