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Kür mit Wermutstropfen

Der SVP-Obmannstellvertreter und ehemalige Parlamentarier Daniel Alfreider ist der SVP-Ladinerkandidat für die Landtagswahlen 2018.

Der offizielle Beschluss folgte am Mittwochabend auf einer Sitzung des Verbindungsausschusses der ladinischen Täler.

„Wir Ladiner schenken Daniel Alfreider das Vertrauen, diese wichtige Aufgabe für uns im Land zu übernehmen“, so der ladinische Landesrat Florian Mussner.

Die beiden SVP-Gremien von Gröden und Gadertal zeigten sich erfreut über die Kandidatur Alfreiders als Ladinerkandidat. „Die gute Zusammenarbeit zwischen den zwei Tälern ist weiterhin die Basis für eine erfolgreiche ladinische Politik. Die Erfahrung, die Alfreider als Fraktionssprecher im römischen Parlament sammeln konnte, wird ihm bei seiner zukünftigen Arbeit in Bozen sehr nützlich sein“, so Mussner weiter.

Der Verbindungsausschuss, durch den Vorsitzenden Daniel Alfreider, hat auch Manfred Vallazza für sein gutes Ergebnis im Pustertal gratuliert.

„Ich bin überzeugt, dass die Südtiroler Volkspartei die politische Bewegung unserer Heimat ist und mit politischer Stabilität und Pragmatismus stark dazu beigetragen hat, dass sich unser Land so positiv entwickelt hat. Ein Blick hinter die Landesgrenzen oder nach Rom zeigt, was unklare Mehrheiten bedeuten“, so Daniel Alfreider.

Auf Wunsch der Partei habe er sich vor einem halben Jahr gegen eine Wiederkandidatur für Rom entschieden um als Ladinerkandidat zur Verfügung zu stehen.

Der überraschende Sieg seines Gadertaler Landsmannes Manfred Vallazza bei den Vorwahlen im Pustertal hat Alfreider einen Strich durch die Rechnung gemacht. Seine Wiese ist nicht mehr so schön gemäht wie es anfangs schien, Vor diesem Hintergrund trat der Verbindungsausschuss demonstrativ geschlossen auf.

„Wir sind überzeugt, mit Daniel Alfreider einen jungen, hervorragend-qualifizierten und engagierten Kandidaten aufzustellen, der beide Volksgruppen unter dem Edelweiß bestens vertreten kann. Dazu brauche die ladinische Minderheit jedoch die Solidarität der gesamten SVP und ganz Südtirol“, so der Tenor im Verbindungsausschuss.

Daniel Alfreider erklärte: „Ich freue mich über die große Rückendeckung aus den ladinischen Tälern und gehe mit dieser Kraft motiviert und positiv gemeinam mit allen Kandidaten der SVP in die nächsten Monate“.

Der „Kampf der Ladiner“ ist am Donnerstag auch das große Thema in der Printausgabe der TAGESZEITUNG.

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