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Enz bei den Freiheitlichen

Der Ex-SVP-Arbeitnehmer Peter Enz ist zu den Freiheitlichen gewechselt. Am Freitag hat er mit der Parteispitze das freiheitliche Positionspapier zur Sozialpolitik vorgestellt.

Der Meraner Peter Enz ist zu den Freiheitlichen gewechselt. Der langjährige SVP-Arbeitnehmer, der 2015 Bürgermeister von Meran werden wollte, aber die Vorwahl gegen Gerhard Gruber verlor, trat nach den Gemeinderatswahlen aufgrund von Unstimmigkeiten aus der Partei aus. Seither ist er unabhängiger Gemeinderat in Meran.

Jetzt ist Peter Enz neuer Sozialsprecher der Freiheitlichen. Und er wird bei den Landtagswahlen auf der F-Liste als „Unabhängiger“ kandidieren – nach dem Vorbild von Karin Kneissl in Österreich, die als Unabhängige von den Freiheitlichen in die Regierung geholt wurde.

Am Freitag hatte Enz seinen ersten Auftritt mit den Freiheitlichen. Zusammen mit Obmann Andreas Leiter Reber und Generalsekretär Florian von Ach stellte er das freiheitliche Positionspapier zum Thema Sozialpolitik vor.

„Das Dokument enthält zum einen die Positionen, die unsere Landtagsabgeordneten im Landtag stets konsequent vertreten haben, und zum anderen die Anregungen unserer Basis, die wir in Arbeitsgruppentreffen ermittelt haben“, erklären die Freiheitlichen.

Im fünfseitigen Dokument heißt es unter anderem:

„Wir Freiheitliche stehen ein für eine sozialverträgliche Marktwirtschaft auf Grundlage der christlichen Soziallehre. Das soziale Gleichgewicht ist ein unverzichtbarer Wert, damit wir unsere Heimat gerecht und lebenswert erhalten.

Wir Freiheitliche stehen für eine faire Sozialpolitik die

• für eine Teilhabe möglichst breiter Schichten am Wohlstand sorgt;
• auf dem Prinzip der Solidarität gründet, indem dem Schwächeren geholfen wird, ohne dem Starken die Luft zum Atmen zu nehmen;
• für Beistand in Notsituationen als Hilfe zur Selbsthilfe sorgt;
• die Familie als Keimzelle des Volkes in den Mittelpunkt stellt;
• dafür sorgt, dass dem Bedürftigen geholfen wird;
• den Missbrauch von Sozialleistungen verhindert.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (31)

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  • andreas

    Das halte ich jetzt für ein ausgezeichnete Basis für die Wahl und vor allem sind das Anliegen, welche keine andere Partei in ihrem Programm hat…. 🙂

    • kurt

      @andreas
      Logo, für eine Lobby-Partei wie die SVP sind das auch keine Anliegen eventuell vor den Wahlen um noch ein paar unschlüssige zu bezirzen mehr nicht.

      • andreas

        Den Schmarrn verzapft doch jede Partei vor den Wahlen.
        Aber noch besser ist der Rentenpius, von sozialer Gerechtigkeit schwadronieren und die Mindestrentenbezieher bemitleiden und mit über 900.000 Euro, 2.800 Euro im Monat als Politiker und noch die Pension als Zöllner sich die Sonne aif den Bauch scheinen lassen….
        Diese Floskeln sind reine Wahlkampfparolen. Konkret umsetzen tun sie gar nichts, wie auch, wenn sie nicht mal eine Beate Uhse Rechnung richtig verbuchen können.
        Und wie erbärmlich ist die Mair in jungen Jahren über die Italiener hergezogen.
        Und der große EX-Macher der Österreicher Freiheitlichen hat z.B. das Land Kärnten in den theoretischen Konkurs geführt. Dies zur wirtschaftlichen Kompetenz.

        • kurt

          @andreas
          Geht´s dir wieder besser nachdem du den Dampf abgelassen hast ? ;Ist dir aber bewusst was du für einen Schmarrn und immer den gleichen abgelassen hast ,tut mir leid für dich aber das ist das gleiche wie beim tiroler ,schaut nach Gehirnwäsche aus wie beim Achammer.

  • stefan1

    Gehts bei den F noch ?
    Jeden Tag SVP, Grüne etc als Kommunisten, Sozialisten, linksgrüne Gutmenschen etc nennen und sich selbst dann als soziale Alternative anbieten, obwohl das Programm genau das Gegenteil von all dem beinhaltet.
    Das nennt man dann Fake Programm, um die Wähler hinters Licht zu führen, die auf so simple Slogans hereinfallen können.
    Wie üblich unterste Schublade, aber das ist man ja gewohnt von der Schreierpartei.

    • ostern

      @stefan1
      Bisch du olleweil in der untersten Schublode drin???
      Ha, ha, ha

    • kurt

      @stefan1
      Genau mir diesen Argumenten ist man von der SVP Jahrzehnte lang beschissen worden ,insofern nichts neues das stimmt

    • yannis

      @stefan1

      habe mal etwas in der „untersten“ Schublade nachgeschaut und folgendes gefunden:

      ich denke das meint ostern 18. Mai 2018 um 16:26 Uhr

      Und SVP-PD tian wos sie welln, weil sie die Mehrheit hobn.
      Mehr stealn als de gibts wol net.

      MIT FOLGENDER LISTE

      • reinhold

      Der Brennercom Skandal ist nicht vorbei und auch nicht vergessen.
      mit Infranet bahnt sich der nächste Skandal an, in bester Vetternwirtschaft Manier wurden Präsident und Co nominiert. bei über 83% Landesbesitz muß das Land die Stellen nicht auschreiben?
      Natürlich werden dann nur Parteifreunde nominiert.
      Es geht im neuen Jahr weiter, wie es im alten Jahr aufgehört hat

      – unwirksame Abkommen mit dem Staat (2011-2014 über 3200 Millionen)
      – jährliche Abgaben an den Staat (800 Millionen pro Jahr bis 2018)
      – jährliche Abgaben an den Staat (476 Millionen pro Jahr ab 2018)
      – der SEL Skandal (Millionengrab)
      – der Flughafen (Millionengrab)
      – der SafetyPark (Millionengrab)
      – das Milliardengrab BBT (MILLIARDENgrab)
      – die Wasserstoffanlage und –Busse (Millionengrab)
      – die Müllverbrennungsanlage (Millionengrab)
      – der Thermen Hotel Skandal (Millionengrab)
      – die Air Alps Beteiligung & Subventionen (Millionengrab)
      – Stiftung Vital (Millionengrab und Vetternwirtschaft)
      – die vielen Protzbauten überall (Millionengrab)
      – der Technologiepark (Millionengrab)
      – der Stein-an-Stein Skandal (Millionengrab)
      – die unnützen Landesgesellschaften (BLS, TIS, usw.) (Millionengräber)
      – die defacto Schenkung von Wohnungen ans Militär (Millionengrab)
      – Steuergeldverschwendung Kulturhauptstadt 2019 (Millionengrab)
      – Schadensersatzzahlungen der Therme Meran (Millionengrab)
      – E.ma.con Pleite (Millionengrab)
      – sinkende Renten und Verlust von Rentengeldern (300 Millionen im Jahr)
      – die Konzessionsvergabe der Ahrstufen
      – der SE Hydropower Skandal
      – der Unwählbarkeit von Kandidaten Skandal
      – die Verbandelung mit allen Verbänden und Vereinen
      – der Wanzen-Affären Skandal
      – der Turbo-Staatsbürgerschaft-für-SVP-treue-Ausländer Skandal
      – der Toponomastik Skandal
      – der Mussolini Relief und Siegesdenkmal Skandal
      – die vielen Bürgermeister-Skandale
      – der Treuhandgesellschaften Skandal
      – der Sonderfonds Skandal
      – die ungerechtfertigten Privilegien und Dienstwagen
      – die unverschämten Politikergehälter und -Pensionen
      – die weitverbreitete Vetternwirtschaft
      – die Behinderung der Direkten Demokratie
      – der Kuhhandel bei der Parteienfinanzierung
      – der WOBI Skandal
      – der Kaufleute-Aktiv Skandal
      – der Ausverkauf der Heimat
      – der allgegenwärtige Postenschacher
      – der verbilligte Immobilien für Durnwalder Skandal
      – der Egartner Skandal
      – der skandalöse SMG Vertrag zugunsten Christoph Engl
      – der Wahlkampf von mit Steuergeldern finanzierten Verbänden und Vereinen
      – der Zarenbrunn-Deal (Russen Kuhhandel des EX LH)
      – unerlaubte Wahlwerbung am Wahltag
      – Politikerrenten Skandal (ausgedacht und abgestimmt von der SVP) und Rekurse
      – Unverschämte Vorschußzahlungen auf Pensionen (und Versuch damit die SVP Parteikasse zu sanieren)
      – Arbeitslosengeld für Pensionsmillionäre und Systemprofiteure (Laimer, Rainer, Munter,…)
      – 5 Millionen Euro Schulden der Partei
      – Finanzierung von Wahlwerbung für Marie Ida Måwe aus der SVP Parteikasse
      – gebrochenes Wahlversprechen Mindestpension
      – ESF Gelder Skandal
      – Rekurse der Ex-Mandatare und immer noch SVP Mitglieder
      – gebrochenes Versprechen GIS
      – gebrochenes Wahlversprechen kleine Krankenhäuser
      – Wählertäuschung Doppelte Staatsbürgerschaft
      – Versagen bei Sicherheit und Einwanderung
      – Wahllüge „Vollautonomie“
      – Brennercom Skandal
      – Stiftung Vital Skandal
      – Forellen-Skandal (Millionengrab)
      – weitere Steuergeldverschwendung Flughafen (auch nach Referendum)
      – Schließung Geburtenabteilungen (gebrochenes Wahlversprechen)
      – Manipulationen beim Autonomiekonvent
      – SAD Skandal (Millionengrab)
      – Zustimmung zur Verfassungsreform
      – uvm.

      • mannik

        Yannis, ich schreibe es Ihnen auch: Diese Liste ist zu 95% für den Müll, weil die „Skandale“ keine solchen sind, weil sie nicht die SVP betreffen und weil der Grund für eventuelle Misswirtschaft mittlerweile behoben wurde. Lügen werden nicht wahr nur weil sie wiederholt werden. Sie fallen höchstens bei Dumpfbacken auf fruchtbaren Boden.
        Wenn Sie Kritik anbringen wollen, informieren Sie sich, es gibt genug womit man „Der Partei“ auf die Pelle rücken kann.
        Und um es gleich vorweg zu nehmen: ich habe mit der SVP nichts am Hut, nur bei der Wahrheit sollte man schon bleiben.

        • roadrunner

          Mannik, „ch habe mit der SVP nichts am Hut“, wird unbewust oder unbeswusst immer ausgeblendet. Für diese Typen gibt es nur die SVP und alle anderen Parteien. Die SVP ist deren Feindbild und wenn man nicht deren Meinung ist, dann ist man ganz einfach ein SVP’ler. Was denn sonst?

          • roadrunner

            errata corrige: Mannik, „Ich habe mit der SVP nichts am Hut“, wird bewusst oder unbewusst immer ausgeblendet.

        • yannis

          Wieviel oder wenig an der Liste zutreffend ist, werden Frau und Herr Südtiroler ( nach Deinen Vokabular “ Dumpfbacken“) im Herbst durchaus selbst entscheiden.
          Zunächst kann man sagen: „Der größte Lärm entsteht stets dort wo sich die Angesprochenen finden“

          • mannik

            Yannis, Dumpfbacken sind solche, die den entweder gezielt oder aus Dummheit gestreuten Falschmeldungen auf den Leim gehen.
            Herr und Frau Südtiroler werden im Herbst nicht selbst entscheiden, wie viel oder wie wenig von der Liste zutrifft, sondern wie vertrauenswürdig Leute/Parteien sind, die sich ihrer bedienen. Ein wenig kritischer Geist würde ausreichen, um die Liste zu durchschauen. Kritisch sind Sie ja, was bei Ihnen fehlt ist der Geist.

            Der größte Lärm entsteht übrigens dort, wo Hohlköpfe einen Resonanzkörper bilden. Aber das wissen Sie ja selbst.

      • kurt

        @yannis
        Jetzt hast du dem Andreas aber ganz schön den Tag versaut!!.

  • besserwisser

    was interessiert mich mein geschwätz von gestern …
    die sogenannten freiheitlichen sind auch nur normale parteien und pollitiker wie alle anderen …

  • tiroler

    Weg mit Mair und Leitner, liebe Freiheitlichen, sonst wird das nix

  • martasophia

    Mit der Svp hat der Sprung in den Landtag für Enz nicht geklappt. Jetzt neuer Versuch mit neuer Partei? Da ist Opportunismus wohl auch Teil des Programms

  • sepp

    martasophia manche sehen holt wos für sauhaufen in der SVP herrscht

  • rota

    Warum ist eine Ansammlung von Schweinen meistens weiblich?
    Könnte es nicht auch ein Eberhaufen sein, oder ein Borghaufen oder ein Borgeberhaufen?
    Immer wird nur auf die kleinen fetten Weiblein eingedroschen, obwohl bei der SVP sind mehr Männlein.

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