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Dreiste „Badante“

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Ein Bozner Rentner-Ehepaar wird von seiner Hauspflegerin mit einer gefälschten Bankvollmacht um 21.000 Euro erleichtert. Die Pflegerin kommt vor Gericht, die Bank zahlt einstweilen den Betrag.

von Thomas Vikoler

Banken und Versicherungen geben eigene Fehler erfahrungsgemäß nicht gerne zu. Denn das ist nicht selten mit zusätzlichen Kosten verbunden. In diesem Fall war es anders: Die Bank zahlte einem Bozner Rentner-Ehepaar aus eigener Initiative 21.000 Euro. 21.000 Euro, die vom Konto der Pensionisten bei der Bank fehlten.

Warum?

Laut Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft Bozen hatte sie die Hauspflegerin des Paares in mehreren Etappen mit einer gefälschten Unterschrift auf Vollmachten abgehoben. Tatsächlich erhielt die Angestellte mehrmals den Auftrag, Geld vom Konto ihrer Arbeitgeber abzuheben. Bescheidene Beträge für Einkäufe.

Der Direktor der Bank-Filiale stellte irgendwann aber fest, dass das Konto des Rentner-Ehepaares so gut wie leergeräumt war und rief dessen Nichte an. Es stellte sich heraus, dass die Vollmachten für die 21.000 Euro nicht erteilt worden waren. Die „Badante“, eine Frau aus Osteuropa, hatte sich selbst welche ausgestellt – mit einer gefälschten Unterschrift.

 

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Kommentare (3)

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  • vogel

    Traue KEINER Badante!
    Sobald sie dein Vertrauen hat und du hilflos bist, wirst du ausgeraubt.

  • ollaweilleiselber

    @vogel
    vollkommen abstrus Ihre Aussage, Herr Vogel.
    Ich habe und hatte persönlich mit mehreren Familien zu tun, wo zwei „Pflegerinnen“ im Wechselturnus einen alten Menschen exzellent betreut haben, ohne auch nur einen Cent zu veruntreuen oder unrechtmäßig sich anzueignen.
    Ohne solche „Pflegerinnen“ würden alle alten Menschen, sobald sie in ihrer Selbständigkeit eingeschränkt sind, aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen und in einer Struktur landen.
    Die Idylle vom Bauernhof, an den drei oder vier Generationen miteinander friedlich leben, ist am Aussterben, leider.

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