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War es Brandstiftung?

Fotos: FF Klausen

Nach dem verheerenden Großbrand in der Wäscherei Bolognini in Brixen rätseln die Experten weiterhin über die Brandursache.

Es war der größte Brand im Bezirk Eisacktal seit 15 Jahren!

Der verheerende Großbrand in der Wäscherei Bolognini in Brixen gibt den Experten weiterhin Rätsel auf. Die Brandursache konnte noch nicht geklärt werden. Und möglicherweise kann die Frage, wie es zu diesem Brand kam, auch nie geklärt werden.

Laut den Experten der Berufsfeuerwehr hätten die Flammen alle Spuren zerstört. Es sei nicht einmal klar, wo genau der Brand ausgebrochen ist. Brandstiftung könne ebensowenig ausgeschlossen werden wie ein Kurzschluss oder dergleichen.

Bei dem Großbrand ist ein Schaden von zehn Millionen Euro entstanden.

Für die Feuerwehren war der Einsatz eine große Herausforderung.In Summe wurden an die 100 Atemschutzträger eingesetzt und zeitweise mit 13 Pumpen parallel Wasser vom Eisack zum Einsatzort gefördert.

Anfangs hatte es geheißen, es habe eine Dreiviertelstunde gedauert, bis die Wehren am Brandort waren. In Wirklichkeit waren es 13 Minuten.

50 Mitarbeiter werden in die Lohnausgleichskasse überstellt.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (5)

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  • wollpertinger

    „Anfangs hatte es geheißen, es habe eine Dreiviertelstunde gedauert, bis die Wehren am Einsatzort waren“. Darf man erfahren, wer diesen Unsinn verbreitet hat? „Hatte es geheißen“ ist keine Information, sondern eine infame Unterstellung im Schutz der Anonymität. Da ich in der Nähe des Brandortes wohne, kann ich bestätigen, dass die Feuerwehr Brixen innerhalb weniger Minuten – auf jeden Fall weniger als zehn – am Brandort war. Die Berufsfeuerwehr Bozen dürfte etwa 45 Minuten gebraucht haben, das ist aber keine Schande, sondern eine Glanzleistung angesichts der zu bewältigenden Strecke.

    • franz

      @wollpertinger
      Darf man erfahren, wer diesen Unsinn verbreitet hat ?
      auf rai südtirol – Tagesschau – 11.05.2018 Video ab 05:05
      – Mitinhaber Aaseeb Afzal….

    • johnny_

      RTTR hat ein Video auf Facebook geteilt, in dem ein Mitarbeiter der Wäscherei zu sehen ist. Er schildert den Ablauf des Geschehens. Er ist der italienischen Sprache jedoch nicht zu 100% mächtig. Meiner Meinung nach, meinte er mit seiner Aussage, dass die Besitzerin (und ich glaube auch er, das hab ich nicht mehr ganz in Erinnerung) wohl versucht hätten, den Brand selber in den Griff zu bekommen. Erst als sie sahen, dass das Ausmaß zu groß war, alarmierten sie die Feuerwehr. Vom Bemerken des Brandes bis Eintreffen der ersten Wehrleute vergingen dann wohl 45 Minuten. Das ganze war ein Missverständnis, das viele auf Facebook aber genutzt haben, um ihren Frust in ihrem Leben wieder einmal Luft zu machhen.

  • franz

    @wollpertinger
    Darf man erfahren, wer diesen Unsinn verbreitet hat ?
    “auf rai südtirol“ Tagesschau 11.05.2018 Video ab 05:05
    Mitinhaber Aaseeb Afzal….

  • wollpertinger

    Es stimmt also, dass vom Alarm bis zum Eintreffen der Feuerwehr knapp zehn Minuten vergangen sind, eine Spitzenleistung der Brixner Feuerwehr, deren Leistung ich voll anerkenne, obwohl sie schändlicherweise den schönen Spruch „Gott zur Ehr‘, dem Nächsten zur Wehr'“, ein vom Klausner Heiner Gschwendt gestaltetes Kunstwerk, von ihrer Halle entfernt hat. Die vielen tüchtigen Feuerwehrleute kann man für diese schwachsinnige Idee ihrer damaligen Anführer nicht verantwortlich machen.

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