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Der Diesel-Dieb

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Ein 49-jähriger Slowake stahl Dieseltreibstoff von Baufirmen – angeblich, um damit nach Hause zu fahren. Seine nunmehrige Verurteilung legt das nahe.

Besonders hatte es der Mann auf ein Betonwerk in Lana abgesehen. Er brach mehrmals auf deren Betriebsgelände ein, vermummte dabei sein Gesicht, und pumpte jeweils an die hundert Liter Dieseltreibstoff aus den geparkten LKWs in mitgebrachte Kanister.

Insgesamt neun derartiger Diesel-Diebstähle, begangen zwischen Herbst 2016 und Sommer 2017 wurden dem 49-jährigen S.D., einem in Algund ansässigen Slowaken in einem Hauptverfahren am Landesgericht Bozen zur Last gelegt. S

.D. hatte sich, nachdem ihn die Carabinieri als Täter identifiziert hatten, eine kuriose Erklärung für den Diesel-Diebstahl abgegeben: Er benötige den Treibstoff, um damit in sein Herkunftsland Slowakei zu fahren.

Dies legt das nun gegen ihn ergangene Urteil tatsächlich nahe, denn S.D. wurde zu einer Haftstrafe von zwei Jahren wegen wiederholten Diebstahls verurteilt. Die Strafe wurde nicht auf Bewährung ausgesetzt, was den Verurteilten dazu bewegen dürfte, in Zukunft – jedenfalls sobald das Urteil in Rechtskraft erwachsen ist – italienisches Staatsgebiet zu meiden.

 

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