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Junge Hilfesuchende

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An die Caritas wenden sich immer mehr junge Menschen. Denn der Wirtschaftsaufschwung in Südtirol habe auch eine Kehrseite.

Südtirols Wirtschaft findet sich laut offiziellen Daten im Aufwind: Der Arbeitsmarkt entwickelt sich weiter positiv, der Tourismus boomt und auch das Baugewerbe floriert wieder.

Doch da gibt es noch dieses „andere Südtirol“, die Kehrseite dieses Wirtschaftsaufschwungs: Es sind jene Menschen, die einkommensschwach oder aufgrund besonderer Umstände benachteiligt sind, aus den verschiedensten Gründen aus der Bahn geworfen wurden und gerade mit diesem wirtschaftlichen Druck nicht Schritt halten können.

Sie haben sich im vergangenen Jahr vermehrt an die Caritas-Dienste gewandt, um Rat und Hilfe zu holen. Darauf hat die Caritas bereits im März im Rahmen einer Pressekonferenz hingewiesen, bei der sie ihren Wirkungsbericht vom Jahr 2017 vorgestellt hat.

Dabei hat sie Bilanz gezogen, über die Arbeit in ihren über 40 Einrichtungen und Anlaufstellen für Menschen in Not. Auffällig dabei: Nicht die Zahl der Hilfesuchenden hat zugenommen, sondern die Intensität der Beratungen und Begleitungen.

Ein relativ neues Phänomen ist außerdem, dass zunehmend mehr junge Menschen Einrichtungen der Caritas aufsuchen. Tausende weitere haben im In- und Ausland im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit und der Katastrophenhilfe Unterstützung erfahren.

Beispielhaft war auch im vergangenen Jahr die große Solidarität der Bevölkerung, die das Wirken der Caritas durch Freiwilligenarbeit und/oder Spenden unterstützt hat: 2017 haben 7.250 Spenderinnen und Spender die Arbeit der Caritas mit insgesamt 2,6 Millionen Euro (inklusive der Beiträge seitens der öffentlichen Hand) unterstützt.

Davon wurden 660.000 Euro für Not in Südtirol und 1,96 Millionen Euro für Hilfsprojekte außerhalb des Landes gespendet.

Der Wirkungsbericht 2017 ist nun online und kann von allen Interessierten unter www.caritas.bz.it (https://bit.ly/2FRnWP3) eingesehen werden.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (1)

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  • ahaa

    Die Frisòrin erzàhlte mir sie bekommt 1050 Euros.Zahlt 650 Euros Miete.Weil ihre Eltern Eigentum besitzen, wàren jetzt diese verplichtet sie finanziell zu unterstùtzen!Sie lebt unter dem Minimum,bzw,verdient!Den Tischlern gehts nicht anders ohne Ueberstunden!
    Sie arbeitet aber 40 Stunden.
    Liebe Gewerkschaften oder was ihr auch seit!
    Wozu verlangt ihr Geld?Fùr das versagen auf ganzer Lànge?
    Bezahlen sie euch dafùr das ihr still seit?Ich mòchte das Einkommen euern Vertetern sehen,wie z.B. Unterfrauner!Ich wette der ist fast 5 mal so hoch wie von der Frisòrin!Fùr welche Leistung?Bei meiner Frisòrin sehe ich die Leistung!Eine Wohnung ist ein Menschenrecht und sollte gesetzlich geregelt sein das sich jeder eine vermag, ohne auf Kosten der Gesundheit.z.B.Artzbesuche….verzichten zu mùssen.Geschweigeden wenn man einen Termin bekommt!

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