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Fehlende Versorgung

Krankenhaus Bruneck

Wird die Neurologie am Krankenhaus Bruneck aufgelassen? Der Primar geht in Rente und die Patienten fürchten, dass die beste neurologische Ambulanz im Land dann Geschichte sein könnte.

von Silke Hinterwaldner

Christoph Graf Mamming nimmt sich kein Blatt vor den Mund: „Man spart zurzeit alles zugrunde. Deshalb muss man ernsthaft befürchten, dass die Abteilung für Neurologie am Brunecker Krankenhaus aufgelassen wird. Für uns Patienten wäre das eine Katastrophe.“

Graf Mamming ist Präsident der Vereinigung für Multiple Sklerose in Südtirol, und als Patient fühlt er sich in der Ambulanz in Bruneck bisher gut betreut. Nur: Mit Ende des Jahres soll Primar Arno Gasperi in Rente gehen. Und noch weiß niemand, wie es nach seiner Pensionierung weitergehen soll.

Dabei ist die Situation in der Südtiroler Sanität heute schon alles andere als vorbildlich. In den Abteilungen in Bozen und Meran fehlt nach wie vor ein Primar. Das bedeutet auch, dass die Strukturen nicht optimal geführt werden können. Weil mit Gasperi in Bruneck der letzte Primar für Neurologie im Amt ist und weil die Ambulanz dort einen ausgezeichneten Ruf hat, pilgern immer mehr Patienten dorthin, um sich versorgen zu lassen.

Mittlerweile kommen Patienten aus dem Vinschgau, aus Meran und aus Bozen in das Pustertal – nicht nur jene, die unter MS leiden. Die Neurologie umfasst ein weites Feld: Schlaganfälle, Hirnblutungen, Parkinson, Epilepsien.

„Und jetzt“, bedauert Graf Mamming, „schaut es so aus, als würde man Bruneck fallen lassen. Damit würde man auf einen Schlag ein gut eingespieltes Team und viele hervorragende Fachkräfte verlieren.“

EINEN AUSFÜHRLICHEN ARTIKEL DAZU LESEN SIE IN DER FREITAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (6)

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  • goggile

    ich denke wenn man steuerbuggler bei jeder Gelegenheit mit stalkingspeedcheckboxen geldzuzzelnd verfolgt, andere durchfüttert auf kosten der unbefragften Bevölkerung und für steuerbuggler, durch dessen Geld erst alles geschaffen wurde – die Grundbedürfnisse in der Sanität nich mehr gegeben sind und diese durch niemanden wiederhergestellt werden, der Gesellschaft immensen schaden zugefügt wird. Mit Gerechtigkeit hat dies wenig zu tun, wenn solch fundamentale Grundbedürfnisse eines Landes im Jahr 2018 nicht gestillt werden. Noch schlimmer ist, dass dagegen nichts getan wird, noch schlimmer dass es anstatt besser immer schlimmer wird, so wie mit der gewaltsamen Bevölkerungsumsturkturierung über den Köpfen der unbefragten Bevölkerung, und am schlimmsten dass all diese Handlungen nicht sofort strafrechtlich Verfolgt werden. Vielleicht finden sich ja wenigstens einzelne Bürger die beginnen zu klagen, wenn schon nicht Organisationen vorhanden sind die die Steurerbuggler schützen und dafür sorgen, dass deren Grundbedürfnisse gestillt werden.Die Frage ist, ob das System überhaupt noch angreifbar ist, oder der einzelne Steuerbuggler immer mehr zum ausgezuzzelten Subjekt wird (Pflegegeld, Rente, Sanität – schon bei diesen 3 müsste sollte jeder einzelne zusätzlich einzahlen) dem Sklaventum nahe, siehe bei den Beiträgen mit immer restriktiveren Reglen von Oben… die Liste könnte sehr weit noch erweitert werde-leider….
    Wir sind alle Sklaven der Neuzeit, der Mensch vernichtet sich selbs. Die Kriegsformen in der heutigen Situation sind genau diese.

  • goggile

    schafft alle beiträge ab und erhöht staatlich deutlich alle gehälter. die Degradierung von steurbuggler zum beitragsbittsteller schafft immer mehr sesselklebende berufe die selbst neue Gesetze schaffen um ihren eigenen hintern zu retten und breiten sich wie ein Krebsgeschwür in die harmonie einer Gesellschaft aus. die Vernichtung dessen, sprich harmonischer geselschaft ist momentan von aussen betrachtet kaum mehr aufzuhalten.

  • kira2000

    Goggile – es ist schwer deinen Gedanken zu folgen! Was sind „Steuerbuggler“?

    • yannis

      Steuerbuggler sind alle jene die die Steuern erwirtschaften die von unseren Politiktern zum Fenster hinausgeworfen werden.
      Zum Beispiel für einen überflüssigen Flughafen Bozen, oder die Durchfütterung aller möglichen Sozial-Touristen die die oben genannten Politiker zu uns in Europa eingeladen haben bzw. immerhin noch einladen

      Dies sind NUR zwei Beispiele, die Liste ließe sich noch lange fortsetzen, der User „Reinhold“ hat da eine zusammen gestellt.

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