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Sinn in Rente

25 Jahre lang stand Helmuth Sinn an der Spitze der Landesabteilung Arbeit. Am Tag der Arbeit hat er seinen Ruhestand angetreten.

Nach 43 Jahren in der Südtiroler Landesverwaltung – 25 davon an der Spitze der Abteilung Arbeit – ist Helmuth Sinn mit 1. Mai in den Ruhestand getreten. „Helmuth Sinn hat in der Abteilung Arbeit wichtige Aufbau- und Entwicklungsarbeit geleistet. Er kennt diesen Bereich wie kaum ein anderer. Für die Landesregierung war er daher immer eine kompetente Bezugsperson und eine Führungskraft, die ihre Verantwortung wahrgenommen hat“, sagte Landeshauptmann Arno Kompatscher, der den scheidenden Abteilungsleiter in der vergangenen Woche persönlich verabschiedet hat.

Bei der Abschiedsfeier am bisherigen Dienstsitz in der Bozner Kanonikus-Gamper-Straße dankte Arbeitslandesrätin Martha Stocker Helmuth Sinn für seinen „jahrzehntelangen vorbildhaften Einsatz als Führungskraft in der Landesverwaltung“. Dem Bereich Arbeit komme eine besondere gesellschafts- und wirtschaftspolitische Bedeutung zu, deshalb gelte es mit Um- und Weitsicht zu handeln, zumal sich kontinuierlich die Gegebenheiten, Notwendigkeiten und Spielregeln änderten, gab Landesrätin Stocker zu bedenken. Sinn sei es gelungen, mit Wissen, Fleiß und Spürsinn diesen Bereich solide zu verwalten und sich dabei stets für die autonomen Belange Südtirols stark zu machen.

Der 62-jährige Jurist aus Kaltern war ab 1983 Direktor im Amt für Arbeitsmarkt, bevor er 1993 die Leitung der Landesabteilung Arbeit übernahm. Von 2008 bis 2014 war Sinn Direktor der Dienststelle Koordinierung der Einwanderung, zudem stand er der grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt-Partnerschaft EURES TransTirolia von der Gründung im Jahr 1996 bis zu ihrer Auflösung 2015 als Präsident vor. Sinn war auch Mitglied zahlreicher Kommissionen und Beiräte. So saß er bis 2014 etwa im Rat und im Ausschuss­ des Arbeitsförderungsinstitut Afi, war Verwaltungsrat im Konsortium Brennerbasistunnel, in der Landesarbeitskommission, in der Landeskommission für Arbeitssicherheit, in der Landeskommission für Arbeitsverhältnisse und im Landeskomitee des Institutes für soziale Fürsorge NISF.

Die Aufgaben des Abteilungsdirektors übernimmt vorerst Sinns Stellvertreter Stefan Luther.

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