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„Zu niedrige Löhne“

Andreas Pöder

Die Irap-Steuersenkungen des Landes an die Betriebe hätten von der Landesregierung an die Bedingung von Lohnerhöhungen geknüpft werden müssen, sagt Andreas Pöder.

„Das Lohnniveau ist in Südtirol im Verhältnis zu den Lebenshaltungskosten immer noch zu niedrig, darüber kann auch die Beschäftigungslage nicht hinwegtäuschen“, so der Landtagsabgeordnete Andreas Pöder (BürgerUnion) anlässlich des Tages der Arbeit am 1. Mai.

„Die Arbeitnehmer tragen die Hauotsteuerlast und verdienen zu wenig“, so Pöder.
Das Lohnniveau in Südtirol steigt zwar leicht aber noch immer zu wenig an, die Kaufkraft der Löhne ist immer noch zu niedrig.

Die Irap-Steuersenkungen des Landes an die Betriebe hätten von der Landesregierung an die Bedingung von Lohnerhöhungen geknüpft werden müssen, bei weiteren Steuerentlastungen.
Zudem müsste das Land im öffentlichen Dienst höhere Löhne bezahlen, womit eine Signalwirkung für den privaten Sektor erreicht werden könnte, so Pöder.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (8)

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  • tiroler

    dafür hat pöder kräftig abgesahnt, zu blöd ist dem nichts

    • franz02

      Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Pöder hat recht, das Lohnniveau in Südtirol ist ein Skandal, sowohl in der Privatwirtschaft als auch im öffentlichen Dienst. Dabei ist das die Provinz mit der weitaus höchsten Inflationsrate, ausgehend von einem bereits höchsten Preisniveau. Aber wenn die braven Schafe sich nicht wehren und sich einlullen lassen, ist denen schwer zu helfen. Der soziale Frieden geht immer auf Kosten der Arbeiter und Angestellten, deshalb kann man ruhig darauf verzichten.

      • leser

        ja aber franz02
        warum beschwert sich pöder er kriegt auch die rentenvorauszahlung wahrscheinlich und seine lohnerhöhung für seinen sessel geht stillschweigend und in schritten eines monatslohnes eines normalsterblichen über die bühne warum faselt er dann solche floskeln, die ihm im prinzip komplettt egal sind

  • kira2000

    Der Kollektivvertrag der öffentlich Bediensteten ist 16 (!!!) Jahre alt, dazwischen hat es vielleicht zweimal Gehaltserhöhungen von unter 1% (!) brutto gegeben. Kann mich daran erinnern, wie Herr Durnwalder gesagt hat: 0,50% und keinen Cent mehr – nehmen oder lassen…..
    Wir dürfen nicht immer von jenen Bediensteten reden, die schon 30 Jahre arbeiten – die Grundgehälter in allen Einkommensstufen sind viel zu niedrig – wir brauchen uns nicht zu wundern, wenn in Zukunft kein Pfelgepersonal für die Altersheime zu finden ist – ein Knochenjob für jede Frau bei einem Anfangsgehalt von ca. 1.200€ netto – je nach Einkommensstufe.
    Öffentlich Bedienstete sind nicht nur Landesangestellte die im Büro sitzen (da gibt es hier schon öfters böse Kommentare zu lesen), denkt an die vielen Strassen- und Gemeindearbeiter, die Köche/Köchinnen in den Kindergärten, das Reinigungspersonal, Altenpfleger, usw. – die haben sich alle ein ordentliches Gehalt verdient!

    • leser

      weisst du wie ein öffentlich bediensteter in pension geht , mach mal den vergleich mit einem privatpensionär
      bewirb dich einmal bei einm job im öffentlichen dienst, dann wirsd du sehen, wie sich die ganzen kriecher regelrecht darum raufen, warum meinst du wohl , wohl eher weil die jobs in der privatwirtschaft der willkür der arbeitgeber ausgesetzt sind oder kannst du erkennen , dass sich für diese belange eine gewerkschaft einsetzt, ausser der allgemein bekannte schorsch brüllte damals alljährlich am 1. mai laut ins microfon, aber nur solange bis auch er am landtagssessel sein beruhigendes nickerchen machen konnte
      alles nur farcen der politikergenossen, denen auch du auf dem leim zu gehen scheinst

  • kira2000

    Ja Leser, ich weiss wie ein öffentl.Bediensteter in Pension geht – genau gleich wie ein Angestellter/Arbeiter in der Privatwirtschaft – DU bist nicht informiert! Das Pensionsgesetz ist mittlerweile für alle gleich – Beitragsbezogene Pension für alle.
    Erklärt mir bitte, was ein Politiker mit einem Angestellten zu tun hat?
    Franz02 hat recht, wenn er sagt, die Angestellten wehren sich nicht. Ja, wie denn? Sollen alles Altenpfleger, Krankenpfleger, Straßenarbeiter usw. gleichzeitig ihre Arbeit niederlegen und eine Woche streiken? Denn nur, wenn es alle tun würden, würde sich vielleicht etwas bewegen….
    Das Problem sind die Gewerkschaften, die keine Kraft mehr haben, sich durchzusetzen!

  • franz

    Die Gewerkschaften haben keine Macht mehr abgesehen davon, dass sie auch nicht wollen.
    Aufgabe der Gewerkschaften wäre schnellstens die Arbeitsreform der Regierung Renzi die Abzuschaffen dieser Reform zu fordern.
    Wie Landini ( Segretario generale della FIOM ) meint:
    http://comunicalo.it/2018/03/16/pensioni-e-lavoro-landini-cgil-rivedere-legge-fornero-e-jobs-act/
    Angestellt am Arbeitsplatz gemobbt werden, ist das auch eine Folge des JOBS ACT und der Streichung des Art 18, & der Einführung des VOUCHER System der Regierung Monti Fornero – Renzi PD mit Unterstützung von SVP.
    Demnach Menschen mit prekären Arbeitsverträgen -Voucher am Arbeitsplatz massakriert und als Sklaven behandelt werden :Wen es nicht passt wird fristlos entlassen.
    Gehalt und Pensione sind seit 10 Jahren gleich geblieben bzw. die Anpassung der Renten ab 1500 brutto von Monti Fornero 2011bzw. von Renzi mit den Dekret 65 del 2015 blockiert und mit Urteil des Verfassungsgerichts – 2017 endgültig versenkt.
    Prekäre Arbeit ohne Perspektive ohne. Sicherheit. und Unfalle bei der Arbeit durch Stress.
    Und dann will uns LH Kompatscher erklären“ wer Arbeit sucht findet sie :
    http://www.tageszeitung.it/2018/04/29/wer-arbeit-sucht-findet-sie/#comment-371771

  • hells_bells

    Dem Pöder ist sogar das Gehalt als Landtagsabgeordneter zu gering, also bessert er es sich kurzum mit zusätzlichen 17.000€ an „Spesenabrechnung“ auf. Ein schlag ins Gesicht für jeden einfachen Angestellten. Thumbs up Mr. Pöder!

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