Du befindest dich hier: Home » Gesellschaft » Der Anruf des Vaters

Der Anruf des Vaters

Yasmine und Yassine

Der Kindesentführer Jamel Methenni hat sich telefonisch bei der Mutter gemeldet. Ihm dürfte es gelungen sein, sich nach Tunesien abzusetzen.

Die gute Nachricht:

Yassine, 4, und seine Schwester Yasmine, 2, sind wohlauf!

Die weniger gute Nachricht:

Dem 33-jährigen Vater der Kinder dürfte es tatsächlich gelungen sein, sich nach Tunesien abzusetzen – obwohl die Mutter die Identitätskarten der Kinder zurückbehalten hatte.

Der Kindesentführer Jamel Methenni hat sich nach Angaben der Carabinieri am Samstagmorgen telefonisch bei der Mutter, Rosa M., gemeldet.

Aus Tunesien!

Die Mutter konnte kurz mit den Kindern sprechen. Sie sind wohlauf, so berichten die Carabinieri.

Jamel Methenni hat der Mutter auch Fotos von Yassine und Yasmine geschickt.

Das große Problem:

Da Tunesien nicht das sogenannte Haager Übereinkommen unterzeichnet hat, das die zivilrechtlichen Aspekte im Falle von Kindesentführungen regelt und eine Rückführung von Kindern, die gegen den Willen eines Elternteils in ein anderes Land gebracht wurden, in kurzer Zeit möglich macht, könnte es im schlimmsten Fall Jahre dauern, bis die Mutter ihrer Kinder zurückbekommt.

Die Carabinieri hoffen, dass der Mann zur Vernunft kommt und der Fall zum Wohle der Kinder gelöst werden kann.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
Clip to Evernote

Kommentare (5)

Lesen Sie die Nutzerbedingungen

  • goggile

    unfassbar wie katastrophal die grenzen kontrolliert werden.

  • prof

    Wenn Tunesien das Haager-Abkommen schon nicht Unterzeichnet hat,also liebe Frauen,wenn ihr schon eine Beziehung mit einen Tunesier eingehen wollt,müsst ihr doch wissen,daß bei einer eventuellen Kindes-Geburt immer dieses Risiko besteht,daß der Vater samt Kinder abhaut und ihm nichts passiert.

  • franz

    ‚Nach islamischer Anschauung sind die Kinder eines muslimischen Mannes und einer christlichen Frau von Geburt an Muslime und es besteht die Pflicht, sie islamisch zu erziehen. Diese Pflicht, deren Erfüllung primär dem muslimischen Ehemann obliegt, ist mit der Verpflichtung der katholischen Ehefrau, ihre Kinder in ihrem eigenen Glauben zu erziehen, objektiv unvereinbar, was für eine solche Verbindung besonders schwerwiegende Probleme aufwirft. Deshalb ist dringend zu empfehlen, bei beabsichtigter Eheschließung mit einem Muslim die Frage der Religionszugehörigkeit und religiösen Erziehung gemeinsamer Kinder schon vor der Heirat möglichst verbindlich zu regeln bzw.
    an die möglichen Folgen zu denken [..].
    Der Islam passt nicht zu unserer Kultur.
    Wie Innenminister Seehofer kürzlich meint.
    Das zeigen auch die antisemitischen Vorfälle in Deutschland
    Dieses Problem hat sogar Staatspräsident Mattarella zum Tag der Befreiung angesprochen.
    https://www.agenpress.it/notizie/2018/04/24/25-aprile-mattarella-riaffiora-negazionismo-e-antisemitismo/
    Da es keine Grenzkontrollen gibt können hunderttausende Personen ohne Kontrolle in Italien einreisen und ausreisen. kriminelle -Delinquenten Jihadisten. +++

  • goldie

    Einfach schrecklich für die Mutter.
    So viel zu den Grenzkontrollen.
    Das erinnert mich stark an einen Fall in Deutschland. Ich glaube es war sogar auch ein Tunesier. Der Mutter blieb nichts anderes übrig als selbst nach Tunesien zu ziehen um ihre Kinder sehen zu können. Ich wünsche der Mutter viel Kraft!

  • franz

    Leider haben diese Herren, die KInder in ihre Heimat entführen nichts zu befürchten:
    Nichts zu befürchten haben kriminelle Immigranten auch in Italien, bei ihren kriminellen Handlungen
    Da es keine Grenzkontrollen gibt können hunderttausende Personen ohne Kontrolle in Italien einreisen und ausreisen. kriminelle -Delinquenten Jihadisten. +++
    Auf Grund von Gesetzen der Regierung Renzi, Gentiloni des PD -SVP & Grünen, wie das “svuota carceri “ & das DL-Depenalizzazione genießen kriminelle Immigranten Drogendealer Vergewaltiger Delinquenten welche Bürger, Polizei und Carabinieri attackieren, Bürger belästigen ausrauben und umbringen beinahe völlige Straffreiheit, während italienische Staatsbürger mit den selben DL-Depenalizzazione zivilrechtlich massakriert werden.
    Jeden Tag das selbe:.
    27.04.2018
    2 Nordafrikaner bereits vor 7 Tagen wegen eine Raubüberfall verhaftet und schon wieder auf freien Fuß ohne Aufenthaltsbewilligung haben in Mailand einen Mann umgebracht und 3 weitere Menschen ausgeraubt und verletzt.
    http://www.tgcom24.mediaset.it/cronaca/lombardia/notte-violenta-a-milano-due-stranieri-uccisi-in-diverse-aggressioni-fermati-due-nordafricani_3136620-201802a.shtmlHeute

Kommentar abgeben

Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

2018 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | DATENSCHUTZ & AGB | Cookie Hinweis

Nach oben scrollen