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„Non capisco il tedesco“

Myriam Atz Tammerle ist empört: „Und schon wieder wird im Südtiroler Sanitätsbetrieb das Recht auf Gebrauch der Muttersprache verletzt.“

Eine Krebspatientin, welche auf Nahrungsergänzungsmittel angewiesen ist, bestellt diese monatlich telefonisch beim Dienst für Diätetik und Klinische Ernährung. Nun ist es ihr zum wiederholten Male passiert, dass sie zur Antwort bekam: „non capisco il tedesco.“

Aufgrund dessen hat Myriam Atz Tammerle, Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, eine Anfrage im Landtag eingereicht. Sie will wissen, warum im Südtiroler Sanitätsbetrieb bzw. beim Dienst für Diätetik und Klinische Ernährung Personen angestellt werden, welche nicht der deutschen Sprache mächtig sind.

Zudem möchte die Landtagsabgeordnete herausfinden, was die Landesregierung unternehmen will, damit in Zukunft im Südtiroler Sanitätsbetrieb das Recht der Patienten auf Gebrauch der Muttersprache nicht mehr verletzt wird.

Die Einhaltung der Zweisprachigkeitspflicht wird immer häufiger missachtet und Besserung ist nicht in Sicht. Allem voran liegt die Schuld bei der Landesregierung, die zukünftig in Süd-Tirol auch Ärzte ohne Zweisprachigkeitskenntnisse anstellt.

„Die Landesregierung leistet dadurch gezielt Sterbehilfe beim Sterben des Rechtes auf Gebrauch der deutschen Muttersprache. Es grenzt teilweise an Diskriminierung, dass man als deutschsprachiger Süd-Tiroler immer weniger in seiner Muttersprache kommunizieren kann, sei es beim Sanitätsbetrieb oder auch bei anderen öffentlichen Ämtern. Wie lange lässt sich das die Süd-Tiroler Bevölkerung noch gefallen?“, äußert Atz Tammerle besorgt.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (27)

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  • thefirestarter

    Danke, Frau Stocker.
    Dafür das sie Deutschlehrerin waren(sind?) haben sie volle Arebitet geleistet.

    • einereiner

      Für jeden nur italienisch Sprechenden sollte 3 deutschsprachigen Südtirolern ohne Zweisprachigkeitsprüfung oder andere nur deutsch sprechende eingestellt werden müssen.

    • mannik

      Ihre Deutschlehrerin war sie aber offensichtlich nicht, oder sie hat bei Ihnen versagt.

      • thefirestarter

        War sie, aber in dem Fall hat wohl eher die Maschinenschreiblehrerin Schuld…
        … oder ich weil ich nicht genug geübt habe.

      • yannis

        Um welches Thema ging es ? Deutsuntericht oder den Sausstall den sie nicht gemanagt bekommt.

        • mannik

          Yannis, Ich habe eine Anleitung zum Kommentieren für Sie:
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    • franz

      Frau Stocker hat besseres zu tun, wie sich um solch Lappalien wie das Personal bei der Sanität bzw. deren Sprachfähigkeit zu kümmern.
      Um ihre afrikanischen Gäste zu verwöhnen sich zu kümmern, ihnen Deutschunterricht zu erteilen, verzichtet Frau Stocker sogar auf einer neuen Kandidatur bei den nächsten Wahlen.( Oder war es die Angst vor der Wahlniederlage )

  • andreas

    Ein gutes Rezept für Tiramisu
    4 frische Eigelb
    4 EL Zucker
    500 g Mascarpone
    abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
    150 g Löffelbiskuits
    200 ml kalter Espresso
    4 EL Marsala oder Weinbrand (ital. Dessertwein)
    2 EL Kakaopulver

    Zubereitung
    35 Minuten
    leicht

    1. Eigelb und Zucker mit den Schneebesen des Handrührgerätes mind. 5 Minuten dickcremig schlagen. Mascarpone löffelweise unterrühren. Zitronenschale zufügen.

    2. Hälfte der Löffelbiskuits nebeneinander in eine flache Form (ca. 25×18 cm) legen. Espresso und Marsala mischen und die Hälfte über die Biskuits träufeln.

    3. Hälfte Mascarponecreme auf die Biskuits streichen. Übrige Kekse nebeneinander darauf verteilen und mit Rest Espresso beträufeln. Übrige Creme daraufstreichen.

    • einereiner

      @andreas
      Wie man sieht fällt da dem besten EsseVuPi Senfomaten nichts mehr ein. Die EsseVuPi ist mit Geldscheffeln für sich und ihre Vettern so beschäftigt, dass sie doch glatt die Probleme des einfachen Südtirolers übersehen.

    • mannik

      :))))))))))))))))))))))))))))))))

    • epflkiachl

      Das ist hier mit Abstand der beste Kommentar. Gratulation!

    • finele

      Sehr nicht geehrter andreas,
      so überheblich kann nur einer reagieren, der nie in einer vergleichbaren Situation wie der von Frau Tammerle geschilderten war. Du musst nicht alle für dumm verkaufen, die nicht derselben Ansicht sind wie du. Oder hast du die Seite verwechselt? Denn dein Beitrag gehört eigentlich auf ichkoche.at oder chefkoch.de oder Ähnliches.
      Ich wünsche dir wirklich, dass du noch lange bei bester Gesundheit bleibst, aber versuch trotzdem mal dir vorzustellen, wie es ist, wenn man 1 – 2 Tage nach einer schweren Operation in der Nacht Schmerzen hat, um Hilfe klingelt, und es kommt ein Pfleger, der kann oder will nicht deutsch sprechen. Toll, wenn man in einer solchen Situation erst seine Italienischkenntnisse zusammenkratzen muss. Oder man kommt nicht ohne Hilfe ins WC, weil der Kreislauf spinnt, der Rest siehe oben.
      Also, andreas, steig mit deinen Beiträgen mal endlich von deinem hohen Ross herunter – du wirst sicher intelligent sein, aber das ist auch schon alles.
      Herzliche Grüße!

  • super

    Täglich grüßt die STF…
    Vorgestern Zelger zum Flughafen, gestern zum HCB, heute Tammerle zu Bruneck und noch eine Aussendung zum Siegesdenkmal.
    Schreibt die Tageszeitung auch noch selbst oder wird sie zum Portal wo jeder seines posten kann?

  • vogelweider

    Wunderbares Rezept, missgünstige Kommentatoren! ;))

  • vogelweider

    Ja, was soll die Landesregierung wohl unternehmen, wenn sie keine Ärzte findet? Mit ist’s jedenfalls recht, wenn mich im Bedarfs- bzw. Notfall ein Arzt ansieht, der meine Sprache nicht gut versteht als gar keiner …
    Diese nutz- und phantasielosen täglichen hetzerischen Sermone aus der Feder dieser Ewiggestrigen hängen mir aus dem Hals heraus …

    • leser

      tammerle
      was regst du dich da auf
      wäre deine chefin , die zopffefe, nicht so gierig gewesen und hat den rentenvorschuss eingesackt, und hätte dafür die bombe platzen lassen, dann wärsd du mit deinen mannen und der freiheitlichen am regieren und diesen schweis gäbe es wahrscheinlich nicht
      also können wir daraus schliesen , dass ihr eben nichts auf die reihe bringt als heisse , gehässige luft verbreiten
      woll doch geld einstecken das könnt ihr auch, aber da seid ihr wie alle und dafür seid ihr genauso überflüssig
      du solltest die kritik in deinen eigenen reihen vortragen

    • kurt

      @Vogelwieder
      Können sie sich noch erinnern wie geheißen hat die Sanitätseinheit hat kein Geld für neue Ärzte und Pflegepersonal hat, das ist nicht solange her aber jetzt geht auf einmal ein anderer Wind als die Herrschaften ( nicht die Frau Stocker) sondern Schael und Co.gemerkt haben das die guten einheimischen Ärzte ins Ausland gehen nur jetzt müssen sie sich mit jedem zu frieden geben auf Kosten der Steuerzahler und auch auf denen die Recht auf Doppelsprachigkeit Seitens des Pflegepersonals haben
      Deswegen so nutz und phantasielos oder hetzerisch ist das dann auch wieder nicht was die „Ewiggestrigen“ meinen.

    • guyfawkes

      @vogelweider
      Sehe ich genauso.
      Ausserdem: wer hat denn seinen Gastbetrieb (medienwirkam) zugesperrt und bei jeder Gelegenheit behauptet, der Grund wäre dass man kein Personal findet?

      Der Sanitätsbetrieb tut sich eben auch schwer damit, zusperren ist hier keine Option.

  • andreas

    @finele
    Tammerle instrumentalisiert die Probleme einer Patientin für ihren Wahlkampf.
    Das Problem der Sprache ist bekannr, es gibt öffentliche Stellungnahmen und auch konkrete Aussagen, wie versucht wird, das Problem in Griff zu kriegen.
    Mit infantilen Fragen und eher bescheidenen Aussagen wie von Sterbehilfe zu schwadronieren, bekommt man es jedenfalls nicht in Griff.

    Das Problem besteht, das steht außer Frage, deshalb wären konkrete Vorschläge zielführender als diese belanglose Presseaussendung.

    Und nebenbei, das primäre Ziel von Politikern aller Parteien ist gewählt zu werden. Dafür erzählen sie den Leuten genau das, was sie hören wollen. In diesem Fall wird eine Krebskranke dafūr genutzt, Kinder, Mütter und Rentner sind aber auch beliebte Themen, denn wer wäre nicht dafür, denen zu helfen?

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