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Achammer bei Minister

LR Achammer mit Minister Faßmann

Landesrat Philipp Achammer hat am Mittwoch Bildungsminister Faßmann in Wien seinen Antrittsbesuch abgestattet und dabei mehrere Themen zur Sprache gebracht. 

Über eine verstärkte Zusammenarbeit der bildungswissenschaftlichen Fakultät der Uni Bozen mit den Pädagogischen Hochschulen in Österreich bei der Ausbildung von Grundschullehrpersonen und über die Anerkennung von Studientitel hat Südtirols Bildungslandesrat Philipp Achammer am Mittwoch in Wien mit dem österreichischen Minister für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Heinz Faßmann, gesprochen.

Der Wiener Universitätsprofessor und ehemalige Vizerektor Faßmann steht seit 8. Jänner an der Spitze des österreichischen Bildungsministeriums. Am heutigen Mittwoch stattete Südtirols Bildungslandesrat Achammer in Begleitung des neuen Bildungsdirektors Gustav Tschenett ihm seinen Antrittsbesuch ab.

Mehr Durchlässigkeit, einen kontinuierlichen Austausch und gegenseitiges Lernen erwartet sich Landesrat Achammer von einer stärkten Zusammenarbeit der bildungswissenschaftlichen Fakultät der Uni Bozen mit den Pädagogischen Hochschulen Österreichs, vor allem mit der PH Tirol. „Was diese Zusammenarbeit angeht, wurde bereits Vorarbeit geleistet“, berichtete der Landesrat. S

o liegen schon Vorschläge für eine Kooperationsvereinbarung vor. Allerdings sind die Zustimmung Wiens und ein Abkommen mit dem Bildungsministerium Voraussetzung, damit diese Zusammenarbeit zustande kommen kann. „Bei Bildungsminister Faßmann sind wir mit unserem Anliegen heute auf offene Ohren gestoßen und hoffen, dass dieses Abkommen mit dem Ministerium möglichst bald unterzeichnet werden kann“, sagte Landesrat Achammer nach dem Treffen.

Die neue Durchführungsbestimmung zur Lehrerausbildung ermöglicht es dem Land Südtirol Kooperationen mit Universitäten und Hochschulen einzugehen. Diese Möglichkeit wolle man nutzen, um das Ausbildungsangebot zu stärken und auszubauen sowie den angehenden Lehrpersonen mehr Wahlfreiheit zu bieten. Von einer Zusammenarbeit mit Südtirol würde aber auch Österreich Gewinn ziehen, Südtirol könnte beispielsweise seine Erfahrungen in den Bereichen Integration und Schulautonomie einbringen, so Landesrat Achammer.

Zweiter Gesprächsschwerpunkt war die Anerkennung der in Österreich erworbenen Studientitel durch Italien. Im Besonderen ging es dabei um das Lehramtsstudium. „Derzeit gibt es Österreich-weit 770 Südtiroler Lehramtsstudierende, davon 562 in Innsbruck, von denen 200 im ‚Lehramt neu‘, das in Italien noch nicht anerkannt beziehungsweise gleichgestellt ist“, informierte Landesrat Achammer den österreichischen Wissenschaftsminister. Angesichts dieser hohen Zahl an Studierenden, sei es Südtirol ein Anliegen, möglichst bald einen Notenwechsel zwischen Italien und Österreich für die Studientitelanerkennung durch Italien zu erwirken. Minister Faßmann sagte seine Interessenahme zu.

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