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„Rückschritt statt Fortschritt“

Die Warentransporteure im lvh sehen die angekündigten Blockabfertigungen in Tirol sehr skeptisch.

Anstatt den Fortschritt anzustreben, komme es mit solchen Entscheidungen zu Rückschritten, ist Frächterobmann Elmar Morandell überzeugt.

Vor kurzem wurde der sogenannte Lkw-Dosierkalender festgelegt, der für 2018 25 Blockabfertigungen an der Grenze Kufstein/Kiefersfelden in Richtung Süden für Lkws über 7,5 Tonnen vorsieht. Blockabfertigungen am Brenner sind nicht ausgeschlossen. Mit Ärger reagieren Südtirols Warentransporteure auf diese Mitteilung. „Bei allem Respekt für den Umwelt- und Lärmschutz: Solche Entscheidungen blockieren die Wirtschaftskreisläufe. Es wird nicht nur der Export eingeschränkt, sondern auch die Fahrer lahmgelegt. Schließlich müssen sie stundenlang im Lkw ausharren, bis sie endlich weiterfahren können“, betont Morandell. Er bezeichnet die Blockabfertigungen als Rückschritt in Zeiten vor dem Schengener-Abkommen.

„Damals machten die Zollkontrollen wenigstens Sinn. Ich bin überzeugt, dass man gemeinsam andere Lösungen und Wege für die Transitentlastung finden könnte“, sagt Morandell.

Er plädiert an die Politik in Südtirol und Tirol, sich Gedanken über die Auswirkungen der Lkw-Stopps zu machen. Gerade jetzt, wo das Wirtschaftsrad wieder ordentlich angekurbelt ist, sollte es nicht bewusst eingebremst werden. „Und schlussendlich sollen die transportierten Güter für den Endverbraucher durch längere Lieferzeiten nicht teurer werden“, erklärt der Frächterobmann.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (1)

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  • drago

    Der richtige Fortschritt wäre wahrscheinlich alle Anrainer umzusiedeln (möglichst weit weg von jeder Straße), den Privatverkehr zu verbieten und dann könnten die LKW endlich ungehindert die Wirtschaft fördern.

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