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„Kein Spielplatz für den Wolf“

Christoph Mitterhofer

Die Süd-Tiroler Freiheit ist besorgt darüber, dass sich das Großraubwild in Südtirol auf dem Vormarsch befindet.

In den letzten Tagen und Wochen wurden wieder vermehrt Tierrisse und Wolf-Sichtungen im Siedlungsgebiet vermeldet.

Die Süd-Tiroler Freiheit nimmt mit großer Sorge zur Kenntnis, dass sich das Großraubwild in Südtirol auf dem Vormarsch befindet und de facto keine Lösung in Sicht ist.

„Ein Großraubwild-Management für Südtirol ist dringend notwendig. Die ländliche Bevölkerung, Landwirte und Tierzüchter haben Angst um ihre liebevoll aufgezogenen Tiere. Wenn sich nicht in naher Zukunft etwas ändert, wird die Situation eskalieren. Mittlerweile wurde ein Wolf schon in Terlan gesichtet. Muss erst ein Mensch angegriffen werden, damit etwas geschieht?“ fragt sich Christoph Mitterhofer, Landwirt und Hauptausschuss Mitglied der Süd-Tiroler Freiheit.

Die Süd-Tiroler Freiheit fordert ein regionales Großraubwild-Management für die Alpenregionen und unterstützt jegliche Bestrebungen dies zu erreichen. Über die europäischen Kontakte zur Europäischen Freien Allianz (EFA) wird man versuchen, Bündnisse gegen Bär und Wolf zu schließen.

„Seit Jahrzenten geben wir Förderungen zum Erschließen und Erhalten der Almwirtschaft und plötzlich wird alles zunichte gemacht. Die Tierhalter wollen und können nicht ihrer Tiere dem Wolf auf dem Silbertablett präsentieren. In unserem dichten Siedlungsraum ist kein Platz für dieses Raubtier. Wir müssen uns entscheiden, Kulturlandschaft mit Weiden und Tieren oder ‚Großraumgehege Alpen‘ als Spielplatz für den Wolf“, meint auch Bernhard Zimmerhofer, Landtagsabgeordneter der Süd-Tiroler Freiheit.

Durch Treffen mit dem Jagdverband, dem Bauernbund und dem Kleintierzüchterverband, holte sich die Süd-Tiroler Freiheit viele Informationen zum Thema. Über die Gemeinderäte der Süd-Tiroler Freiheit brachte man zuletzt auch Beschlussanträge ein, um die Gemeindegebiete wolf- und bärenfrei zu halten.

Die Süd-Tiroler Freiheit fordert alle ihre Mitglieder auf, die Wolfspetition mit ihrer Unterschrift zu unterstützen.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (4)

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  • rasputin

    Die strammen Waidmannsjünger sollen das Problem durch wildern lösen. Zu später Stunde, im Gasthaus oder im Vereinslokal, ist es dann aber sehr schwer und es erfordert moralische Standfestigkeit zu schweigen, entgegen der übliche Gewohnheit das Jagdglück in den höchsten Tönen zu feiern.

  • drago

    Wenn das mit den Großraubtieren so weiter geht, gibt es bald mehr Wölfe als Politiker.

  • ahaa

    Wieviele Hunde reissen Wild.Doch alle Tage ihr Vollpfosten, oder wollt ihr nur verwischen und hetzen?Ein par Stimmen kònnte es bringen,darum gehts.
    Fùr wirkliche Probleme ,fùr die seit ihr zu schwach, oder macht sie selbst!

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