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Die Sanitäts-Kampagnen

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Der Sanitätsbetrieb gibt weitere 243.000 Euro für Kampagnen zur Ärzte-Anwerbung und zur Gesundheitsprävention inklusive Impf-Werbung aus.

von Heinrich Schwarz

Für die Anwerbung neuer Ärzte hat der Südtiroler Sanitätsbetrieb in den letzten Jahren mehrere 100.000 Euro ausgegeben. Jetzt hat die Generaldirektion um Thomas Schael beschlossen, weitere rund 48.000 Euro für die Recruiting-Kampagne bereitzustellen – und zwar für Messeauftritte im deutschsprachigen Raum und Anzeigen im Internet.

Die Generaldirektion erklärt im entsprechenden Beschluss, dass es nach wie vor einen Mangel an Fachärzten und Schwierigkeiten beim Abdecken der Dienstturnusse gebe. Besonders stark betroffen sei der Fachbereich Pädiatrie. Auch beim Pflegepersonal bestehe ein Mangel. Dank der bisherigen Kampagne habe der Sanitätsbetrieb im letzten Jahr immerhin über 70 Ärzte und Pfleger anstellen können.

Allerdings: Die meisten Bewerbungen kommen von italienischen Ärzten und Pflegern ohne Zweisprachigkeitsnachweis – und nur sehr wenige aus dem deutschen Sprachraum. Deshalb konzentriert sich die Kampagne auf Deutschland und Österreich.

Der Sanitätsbetrieb hat entschieden, in diesem Jahr an neun fachspezifischen Messen und Kongressen zwischen Innsbruck, Köln, Berlin und Wien teilzunehmen. Die Ausstellungsflächen kosten insgesamt über 23.000 Euro.

Daneben hat der Sanitätsbetrieb um fast 15.000 Euro die Lizenzen für das Business-Netzwerk Xing verlängert, auf dem Stellenanzeigen veröffentlicht und verbreitet werden. Eine zweite Lizenz für das Business-Netzwerk LinkedIn lässt sich der Sanitätsbetrieb mehr als 9.000 Euro kosten.

Der Betrieb hat in den letzten Monaten auch für eine weitere Kampagne geplant: Mit Informations- und Kommunikationstätigkeiten sollen die Vorsorgeprogramme laut dem Landespräventionsplan unterstützt werden.

Die Gesamtkosten für die Präventions-Kampagne belaufen sich auf über 195.000 Euro inklusive Mehrwertsteuer.

DIE DETAILS DAZU LESEN SIE IN DER DIENSTAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (1)

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  • holzmichl

    Fangen Sie Herr Schael, endlich diese Seniorenärzte nach Hause zu schicken, ein Jungarzt mit internationaler Erfahrung hat keine Chance bei diesen alten Säcke sich durchzusetzen, wissen Alles, verstehen Alles obwohl Diese
    weder Computer noch eine Fremdsprache beherrschen . Geht ENDLICH mal den Jungen das nötige Vertrauen, diese sind hochbegabt….. nicht wie die bereits oben erwähnten alten Säcke.

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