Du befindest dich hier: Home » News » Der Stern

Der Stern

Paul Köllensperger

Er wird in Südtirol als der heimliche Sieger der Parlamentswahlen herumgereicht: Paul Köllensperger. Der Grillino pflegt sehr geschickt sein Saubermann-Image , er hofft, dass die 5-Sterne-Bewegung in Rom mitregiert – und kann sich eine Zusammenarbeit mit der SVP durchaus vorstellen.

TAGESZEITUNG Online: Herr Köllensperger, die 5-Sterne-Bewegung hat bei den Parlamentswahlen südtirolweit 14 Prozent der Stimmen erreicht. In Bozen sind die Grillini mit 22 Prozent die stärkste Kraft. Sie können bereits den Sekt für den Tag nach Landtagswahlen kaltstellen?

Paul Köllensperger: Nein, die Parlamentswahlen haben mit den Landtagswahlen so wenig gemeinsam, dass man keine Rückschlüsse ziehen kann. Der einzige kleine Rückschluss könnte sein, dass sich die 5-Sterne-Bewegung langsam bei der deutschen Bevölkerung etabliert. Von Vorteil könnte sein, wenn die 5-Sterne-Bewegung in Rom in der Regierung sitzt.

Für viele Menschen in Südtirol verkörpern Sie den Saubermann, der leider der falschen Partei angehört. Haben Sie dennoch die Hoffnung, ein Südtiroler Di Maio zu werden?

Ein Südtiroler Di Maio? Nein, die Voraussetzungen sind ganz verschieden. In Südtirol haben wir eine dominante Partei mit einer monolithischen Struktur, die mit einem Italiener als Anhängsel – meist dem PD – regiert. Der lokale M5S ist eine – noch zumindest – kleine Bewegung. In Rom haben wir eine ganz andere Situation. Di Maio führt die größte Partei in Rom, aber muss dort schauen, dass er jemanden findet, mit dem er eine Regierung bilden kann.

Wie ordnen Sie das Südtiroler Ergebnis SVP ein? Wie viel sind die 49 Prozent wert, wenn man bedenkt, dass die deutsche Rechtsopposition nicht zu den Wahlen angetreten ist?

Bei der SVP sollten eigentlich die Alarmglocken läuten, weil sie 20.000 Stimmen verloren hat. Prozentuell hat sie ihr Ergebnis halten können, weil weniger Leute wählen gegangen sind und weil ein guter Teil der Opposition nicht zur Wahl angetreten ist. Aber dennoch sieht man, dass die SVP weiterhin imstande ist, ihre Wähler zu mobilisieren und sogar zu motivieren, Kandidaten wie Maria Elena Boschi zu wählen.

Da staunen Sie?

Ja, die SVP hat trotz all ihrer Schwierigkeiten die Kapazität, ihre Wählerschaft zu mobilisieren, weil es sich großteils um treue Wähler handelt.

Die Grünen sind in Südtirol die großen Verlierer der Wahl. Ein Betriebsunfall? Oder ein Trend?

Die grünen Kandidaten

Die Grünen sind von einem verlorenen Posten aus gestartet, weil sie sich einen Partner zulegen mussten. Wie immer haben sie für eine Linkspartei optiert, zu der die Menschen wenig Zugang hatten. Andererseits hatten die Grünen nicht viele Optionen. Die Alternative wäre gewesen, gar nicht anzutreten. Ich finde es prinzipiell richtig, dass sie angetreten sind.

Nochmals zu Ihrer Ausgangsposition für die Landtagswahlen: Viel wird davon abhängen, ob die 5-Sterne-Bewegung in Rom regieren wird. Welches Gefühl haben Sie?

Die Frage kann ich nicht beantworten, weil ich kein Talent als Prophet habe.

Sie selbst bezeichnen sich als sozialliberal. Also kann man davon ausgehen, dass Sie eine Koalition der 5-Sterne-Bewegung mit dem PD oder mit Teilen des PD favorisieren würden?

Das kann man so nicht sagen. Man sollte nicht den ideologischen Ansatz wählen, sondern es sollte ausschließlich um Inhalte gehen. Man sollte also schauen, mit wem es am meisten Übereinstimmung gibt.

Sie gehen aber davon aus, dass die Grillini in der Regierung sitzen werden?

Di Maio möchte regieren, er hat eindeutig den Willen dazu. Ob es ihm gelingt, das muss man sehen. Und das hängt auch davon ab, wen der Staatspräsident mit Sondierungsgesprächen betraut.

Beppe Grillo hat frohlockt: Renzi entsorgt worden. Nun bleibt Renzi noch bis zu einer Regierungsbildung im Amt – es heißt, um eine Koalition des PD mit den Grillini zu verhindern …

Das könnte durchaus so sein.

Waren Sie über das Ausmaß des PD-Desasters überrascht?

Nein, ich hatte 19 Prozent für den PD getippt.

Warum?

Mir war klar, dass Matteo Renzi nur etwas verschrottet hat: sich selbst und seine Partei.

Silvio Berlusconi wird alles unternehmen, um eine 5-Sterne-Regierung zu vermeiden, um zu verhindern, dass sein Imperium zerschlagen wird …

Luigi Di Maio in Bozen

Dass die 5-Sterne-Bewegung auf seinen Betrieb losgehen würde, glaube ich nicht. Aber sicherlich: Kernthemen einer Regierung mit 5-Sterne-Beteiligung wären der Kampf gegen die Korruption, gegen Steuerhinterziehung und ein Gesetz gegen den Interessenskonflikt. Das sind natürlich rote Tücher für Berlusconi.

Kehren wir nach Südtirol: Würde es Sie reizen, mit einer Bürgerliste bei den Landtagswahlen anzutreten, oder ist ein solches Projekt jetzt nach dem Wahlsieg Di Maios gestorben?

Es wird nach der Regierungsbildung Gespräche mit Luigi Di Maio geben. Dabei werden wir klären, wie wir als 5-Sterne-Bewegung die besondere Situation Südtirols in Angriff nehmen werden.

Die Grillini sind jetzt ein nationale Phänomen. Glauben Sie, dass auch die Südtiroler jetzt nach dem Wahlsieg der 5-Sterne-Bewegung weniger Berührungsängste mit den Grillini haben?

Das ist schwierig zu sagen. Bei den Landtagswahlen wird entscheidend sein, welche Kandidaten wir aufstellen. Landtagswahlen sind anders als Parlamentswahlen. Bei den Landtagswahlen ist man näher an den Leuten dran, da geht es mehr um Personen. Wenn es uns gelingt, überzeugende Kandidaten zu präsentieren, die klar zur Autonomie stehen und dies auch glaubwürdig verkörpern, dann dürfte es wenig Berührungsängste geben.

Für Sie wäre es in Hinblick auf die Landtagswahlen besser, wenn die Grillini in Rom regieren würden?

Auf jeden Fall. Meine Position wäre in dem Fall viel interessanter …

... weil Ihr Freund Riccardo Fraccaro dann möglicherweise Regionenminister wäre?

Genau! Wir könnten dann eine Brücke mit Rom bilden. Das wäre sehr reizvoll.

Wie stehen Sie zur SVP?

Ich habe Respekt vor der SVP und vor dem, was sie auch durch ihre starke Vertretung in Rom geleistet hat. Aber im Laufe der Zeit – und das wäre jeder anderen Partei so passiert – hat es eine Verkrustung und eine Verfilzung gegeben, weil die SVP zu lange allein und zum Teil mit absoluter Mehrheit an der Macht war. Sie hat die meisten Positionen mit ihren Leuten besetzt. Kontrolleure und zu Kontrollierende haben in einem Boot gesessen. Dass die Partei so ein System aufgebaut hat, war unvermeidlich. Aber diesen Vorwurf muss man der SVP machen.

Sie haben nie einen Hehl daraus gemacht, dass Sie nicht bis zu Ihrer politischen Pensionierung auf der Oppositionsbank sitzen wollen. Können Sie sich vorstellen, mit der SVP zu regieren? Was müsste sich bei der SVP ändern? Was würden Sie anbieten?

Ich bin nicht der geborenen Oppositionelle, sondern jemand, der pragmatisch an die Sachen herangeht und der etwas bewegen will. Gleichwohl bin ich auf keinen Posten aus. Für eine Zusammenarbeit mit der SVP müssten auf beiden Seiten die Konditionen stimmen. Berührungsängste hätte ich keine. Wenn man einen Weg findet, um Interessantes zu bewegen, kann man jederzeit mit mir reden. Es geht darum, etwas Positives für die Menschen im Land zu erreichen.

Sie sagen also nicht: Nie mit der SVP!

Nein, absolut nicht! In der Politik sollte man nie etwas ausschließen. Es geht mir aber, wie gesagt, nicht um Posten, sondern um Inhalte. Ich lasse mich sicher nicht mit Posten abspeisen und kaltstellen. Das interessiert mich nicht, da gehe ich lieber in die Privatwirtschaft zurück. Wenn man allerdings Ziele umsetzen kann, dann lasse ich mit mir reden.

Welche wären denn die drei Hauptpunkte, die für Sie unverzichtbar wären?

So weit habe ich jetzt noch nicht gedacht. Aber generell wäre es ein Ziel, das monolithische System aufzubrechen und dafür zu sorgen, dass mehr Vielfalt und Konkurrenz ins politische Geschäft kommt. Das würde Südtirol gut tun.

Mit 14 Prozent bei den Landtagswahlen würden Sie vier bis fünf Mandate erreichen. Gehen Sie davon aus, dass man Ihnen jetzt die Bude einrennt?

Vier oder fünf Mandate für unsere Bewegung sind bei Landtagswahlen nicht realistisch. Aber ich glaube auch nicht, dass man mir die Bude einrennt. Eher ist derzeit das Gegenteil der Fall …

Sie meinen?

Es ist generell so, dass es immer wenige fähige Leute gibt, die sich überhaupt in die Politik wagen.

Warum?

Weil das Ansehen der Politiker stark ramponiert ist. Ein zweiter Grund ist, dass es sich um einen prekären Job handelt, der nach fünf Jahren wieder weg sein kann. Die guten Leute haben in der Regel einen guten Brotberuf und fragen sich, ob sie sich einen Ausflug in die Politik leisten können oder leisten wollen. Ein weiterer Grund ist das politische System in Südtirol. Wenn man in Südtirol mitbestimmen will, muss man zur SVP gehen, sich in die dortigen Hierarchien einlassen und sich nach oben arbeiten. Andernfalls bleibt nur die Opposition. Für jemanden, der etwas bewegen will, ist Opposition zu machen nicht unbedingt der Traumjob. Interessant wäre das Schweizer System in vielen Kantonen, wo die Regierungsmitglieder direkt gewählt werden. Das wäre für gute Leute attraktiver als ein Abgeordneten-Job.

Interview: Artur Oberhofer

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
Clip to Evernote

Kommentare (47)

Lesen Sie die Nutzerbedingungen

  • steve

    Italiens öffentlicher Haushalt befindet sich in einer prekären Situation: jetzt kommt eine Partei daher und verspricht früheren Renteneintritt und das bedingunglose Grundeinkommen. Na sehr seriös…

  • andreas

    Eine Partei, welche angetreten ist das System zu erneuern, doch gegen diverse ihrer Bürgermeister schon Verfahren laufen, überzeugt mich nicht wirklich, eher würde ich sagen, dass sie im System angekommen sind.

    Die Bewegung wird von Davide Casaleggio gesteuert und von Di Maio nach außen vertreten.
    Und was daran transparent sein soll, unbequeme Mitglieder von der Onlineplattform Rousseau, über welche die Partei gesteuert wird, ohne Kommentar auszuschließen, wäre auch interessant zu wissen.
    Es laufen diverse Klagen von betroffenen Ex-Mitgliedern.
    M5S kann die Ansprüche, welche sie an andere stellen, anscheinend selbst nicht einhalten.

    • rota

      Soweit das sonntägliche Angsbrunserle vom ander und nun genießen wir den Kanapeesunta.

    • realist

      Ich denke, wie s bei der SVP auch ist, muss man beim 5 Sterne-Programm vor allem die Südtiroler Seite sehen, denn wenn überhaupt , dann sind ihre übertriebenen Wahlversprechen nur in Südtirol umsetzbar denn da würden zumindest teilweise die Generation belohnt, die unser Land zu dem gemacht hat, was es Heute ist, denn es dauert ja nicht mehr lang, dann gibt es diese Generation ja nicht mehr.
      Die Prinzipien gegenüber ROM sind mehr od. weniger ja die selben.
      Wenn man das berücksichtigt, dann würde der Austausch des PD mit der 5 Sterne Bewegung (Vor allem mit Köllensberger ) als Partner, sicherlich der Partei u. dem Land selber gut tun.
      Mit der jetzigen Einstellung der SVP, ist eine Mehrheit nicht mehr realistisch u. nur Stimmen zu bekommen, weil die wirklichen Alternativen fehlen, kann eine SVP doch nicht befriedigen.
      Denn bei diesen Wahlen hat einfach die wirkliche Alternative gefehlt, sonst wäre die SVP auch abgestürzt, mit dem PD mit, in einer abgeschwächten form.

      Die Lösung für die SVP kann nur heißen: Partner suchen u. den Leuten wieder eine Perspektive geben.
      Mal schauen, ob die SVP Mandatare nur an sich denken oder mittel u. Langfristig für Land u. Leute denken.
      Der nächste Wahlkampf wird s zeigen, Tendenz aber mehr zu Eigeninteressen.

      • andreas

        Köllensperger ist nicht M5S, er hat sich dem Diktat von Casaleggio zu fügen. Was nützt ein Vernünftiger, wenn der Rest sich als Messias der Neuzeit feiert?
        Es widerspricht auch dem M5S Prinzip als Juniorpartner der Regierungspartei die Mehrheit zu liefern.
        Eine sofortige Regierung unter M5S wäre ideal, bis zum Herbst würden sie mit heruntergelassenen Hosen dastehen. 🙂

        • realist

          Casaleggio unterschätzt bestimmt nicht das Potential seiner Partei in Südtirol u. er kennt die Einstellung von Köllensberger.
          Das allein ist schon Grund genug in dieser Phase Kompromisse ein zu gehen.
          Denn plöd ist Casaleggio bestimmt nicht, denn das was er bis jetzt erreicht hat, muss ihm erst mal einer nach machen.
          Man darf auf keinen Fall die Position Südtirols in einer Partei-politik unterschätzen.
          Die SVP tut auf jeden Fall gut daran, diese Tatsache zu berücksichtigen.
          Wie auch immer.
          Sie können davon ausgehen, dass bei einer sofortigen Regierung der M5S ein geeigneter Plan bereit steht.
          Wie der auch immer ausschauen wird.

          • andreas

            Gut, dann ist der Regierungsplan aber so geheim, dass nicht mal die Raggi ihn zu Gesicht bekommen hat. 🙂
            Oder gehören Falschaussagen zu diesem ominösen Plan?

            Nüchtern betrachtet sind sie eigentlich jetzt schon an ihren eigenen hohen Ansprüchen gescheitert. Ihr Glück ist halt, dass die anderen Parteien noch unglaubwürdiger sind.

        • george

          ‚andreas‘, was haben Sie immer gegen Köllensberger zu raunzen und zu schimpfen? Sie selbst stehen schon längst „mit heruntergelassenen Hosen“ da und „prostituieren“ sich für ein System, das korrupt ist.

          • realist

            @ Andreas
            Der Weg ist das Ziel, da gelten fast alle Mittel die Ohne Kompromisse zum Ziel führen ?????

      • kurt

        @realist
        Bravo tolle Einschätzung.
        Die SVP Mandatare denken sowieso und aus Prinzip nur an sich das haben sie schon so gehandhabt sobald sie der Position sicher waren.

        • realist

          Das wird aber nicht mehr lange gut gehen, wenn unsere Leute ihrer Einstellung treu bleiben.
          Ein (Süd) Tiroler lässt sich nicht unterkriegen, vo „Niemanden“
          Alles hat seine Zeit, das gilt auch in diesem Fall.

    • berni

      Die Verfahren die gegen diverse Bürgermeister laufen sind bis jetzt immer mit einem vollen Freispruch geendet.Ist doch klar das PD -Forza Italia , Lega alles versuchen dieser Partei irgendwie zu schädigen .Und nenne mir bitte eine Partei die nicht Mitglieder die sich Pareischädigend verhalten nicht auch ausschließt ? Es wird für die 5 S sicher die größte Herausforderung sein, die Partei sauber zu halten deshalb denke ich braucht es halt klare Regeln um nicht von eingeschleusten unterlaufen zu werden .

    • leser

      deshalb ist es wohl besser bei der SVP bleiben , da bleiben gauner und profiteure unter sich , meinst du das?

  • franz

    Der “Reddito di cittadinanza“ ist natürlich ein totaler Schwachsinn und nur ein leeres Wahlversprechen.
    Auf das vor allem die Bürger im Süden hereingefallen sind.
    Anscheinend gibt es schon lange Schlangen vor den CAF- Zentren um diesbezügliche Formulare auszufüllen. 🙂
    Ein Vorhaben was angesichts der desaströsen Wirtschaftslage Italiens nicht realisierbar ist.
    ähnlich wie die Wahlpropaganda von Renzi, hat ja versprochen die längst geplante und immer wieder als Wahlpropaganda versprochene Brücke von Messina in Angriff zu nehmen 🙂
    Oder mit den Jobs Act & Voucher 1 Million Arbeitsplätze zu schaffen.
    Ja hat er 1 prekäre Zeitverträge .& Voucher. Für die Statistik der linken Genossen Renzi Gentiloni ist 1 Stunde Voucher / Woche = 1 unbefristeter Arbeitsplatz..

  • ahaa

    Eine Partei die auch gegen ihre Mitglieder vorgeht wenn sie ausschweifen,versteht der andreas nicht.Bei ihm wùrde es unter dem Tisch gekehrt.
    Irgendwas Negatives muss man ja schreiben ,als SVPler.Gel. 😉

  • franz

    Abgesehen davon,dass sich die Grünen den falschen Partner ausgesucht haben, haben sie das falsche Programm.
    http://www.tageszeitung.it/2018/01/20/die-gruenen-kandidaten/#comment-362470
    Wichtig für die Grünen ist die unbegrenzte Zuwanderung bzw. der Familiennachzug.
    Mit Forderung auf unbegrenzter Zuwanderung bzw. der Familiennachzug. haben die Grünen sogar Jamaika zum Scheitern gebracht hat.“
    Um dann zu behaupten für uns wichtig, sind die Interessen des Landes.
    Grünen-Chef Cem Özdemir zum Scheitern von Jamaika:
    „Wir waren so nah dran.“ Und dies auch weil die Grünen in vielen Bereichen an die Schmerzgrenze und darüber hinausgegangen seien. „Umso unverständlicher ist mir, warum die FDP ausgestiegen ist.“ so Grünen-Chef Cem Özdemir
    Wie wichtig den Grünen das Land ist , worum es ihnen geht und der Bevölkerung nicht gehen kann: unbegrenzte, mit allen Mitteln erzwungene Zuwanderung.
    Die Debatte um den Nachzug für „Subsidiär Geschützte“ hatte nur den Zweck, den tatsächlichen Massennachzug zu verschleiern. Das klappt nicht mehr.
    Grünen-Chef Cem Özdemir :. Ich bin stolz auf meine Partei, dass sie so standhaft und geschlossen geblieben ist, obwohl wir bis an die Schmerzgrenze und manchmal darüber hinaus gegangen sind im Ringen um Kompromisse in der Verantwortung für unser Land. Das spricht sehr für die Reife der Grünen
    http://www.tageszeitung.it/2018/02/25/waren-wir-oesterreicher/#comment-365651

    • george

      ‚franz‘, schreiben Sie doch nicht dauernd denselben Stumpfsinn und bringen dieselben Lügen gegen „Grüne“ usw. hervor. Dadurch ‚franz‘ wirken Sie nur noch unglaubwürdiger, denn meistens kopieren Sie das Ganze ohnehin ihrem gespeicherten Krims-Kram heraus oder reißen einzelne Sätze aus dem Zusammenhang anderer heraus um sie zu verdrehen und oft ins Gegenteil zu kehren. Ich wette, dass ‚franz‘ mich nun wieder als ‚Linken‘ oder ‚Grünen‘ schimpft, obwohl ich keiner Parteifarbe angehöre.

      • franz

        @geotge
        ..mit meinen gespeicherten Krim – Kram kann ich das beweisen was ich schreibe, im Gegensatz zu Deinen Unflat und Deinen Verleumdungen.
        Wie ich schon zum Thema: “ohne Uns“ geschrieben habe.
        http://www.tageszeitung.it/2018/03/07/ohne-uns/#comment-367076
        Typisch für den naiven Gutmenschen und Bahnhofsklatscher, er spielt gerne an Bahnhöfen den klatschenden Plüschtierverteiler und verwendet als Waffe hingegen bevorzugt die Nazikeule
        Wer mit den links grünen naiven Gutmenschen, Bahnhofsklatschern und Teddywerfern, deren Scheintoleranz nicht zustimmt wird gleich als recht, Rassist, Hetzer rechter Nazi, oder mit afrikanischen- afghanischen Schwarzfahrer die den Zug-Kontrolleur verprügeln oder Frauen vergewaltigen verglichen als rechtsradikal, voreingenommen, inkonsequent etc. diffamieren, nur um behaupten zu können, dass eine sachliche Diskussion mit jenen nicht möglich ist.
        Genau das trifft auf Verleumder und links grüne naive Gutmenschen und Profiteuren des Business mit der Immigration zu
        Schließlich ist der niveaulose Verleumder george auch der Meinung Wasserkraftwerke? Nein danke! ( george -20. Mai 2015 um 14:47 “nicht nur „Touil Abdelmaijd“ ist umgeleitet worden, die Etsch wurde das schon längst, obwohl dies eine Fehlleitung war.) (….)http://www.tageszeitung.it/2015/05/20/der-gratis-parker/#comment-26278
        Auf Bäumen leben? Im Prinzip ja, aber bitte nur mit elektrisch Licht und Warmdusche.
        Genau diese Häme und Niedertracht und Verleumdungen von george sind niveaulos dumm und beschämend .
        Abgesehen vom Strafrechtlichen Aspekt.

  • ostern

    Die einzige Partei die in Itaien bei den letzten Wahlen
    keine staatliche Finanzierung beanspruchte. Das ist wohl
    eine gute Visitenkarte und vor allem seriös.
    Da kann sich die SVP ein Beispiel nehmen.

  • goggile

    köllensberger hat noch nicht die Zeiten der zeit erkannt, dass die svp nicht mehr regiert ab den nächsten Landtagswahlen.

  • ostern

    @ateve
    bitte DEIN Hirn einschalten!!!
    Trump und Amerika ist eine Sache – Italien und italienische Politik etwas anderes.
    Solche Vergleiche können nur einem Hirnamputierten einfallen!!!
    Bist SICHER EIN SVPler, die können mit dem Geld der Steuerzahler nicht umgehen.

  • berni

    Paul ist gut weil er Kompetent, sachlich ist und es nicht notwendig hat andere schlecht zu machen um sich zu profilieren . Er sieht und lobt das Gute von anderen Parteien inkl. SVP das er neidlos anerkennt. Solche Politiker gibt es leider in der SVP und Oposition sehr wenige und es ist gut das er bei den 5S ist , die keiner Lobby Rechenschaft schuldig sind. In der SVP wäre er leider auf verlorenen Posten,denn da mus man sich , wie er ja selber sagt , von unten nach oben ……….. erst mal durchsetzen.

  • gerry

    Köllensperger wirkt wie ein Mann vom anderen Stern. Leider ist diese Politikerkaste so verkommen dass ehrliche Menschen wie Paul eine Rarität geworden sind. Ich hoffe dass nach den nächsten Landtagswahlen ein paar verlogene Sesselkleber weniger sind.

  • yannis

    @berni & gerry

    teile eure Meinung, hoffentlich passt der M5S gut auf dass er von den Lobby´s der bisherigen Seilschaften nicht unterwandert wird, bzw Maulwürfe einschleust.

    • george

      Zuerst darüber schimpfen und dann plötzlich sich nach dem Wind drehen und „Honig um den Mund streichen“. Sowas nennt man bei „hinterfotzig oder scheinheilig schlutzen“. Oder ‚yannis‘, ist es nicht so bei vielen Schwätzern hier bei uns in Südtirol?

      • franz

        @george
        Interessant es sind immer die größten niveaulosen naiven grünen Bahnhofsklatscher und Teddybärwerfer, Schwätzer und Tatsachenverdreher wie george die anderen Scheinheiligkeit und Hinterfotzigkeit vorwerfen. bzw. mit afrikanischen , afghanischen, Schläger und Vergewaltiger vergleichen.

      • yannis

        du scheinst bisher nicht bemerkt zu haben dass ich gegen dem M5S nie was hatte, schon gar nicht gegen Herrn Köllensperger, es sei denn ich habe nicht mitbekommen dass sie auch total links/grün versifft sind.
        Habe aber noch bis zur nächsten Wahl Zeit mich darüber schlau zu machen, wenngleich ich bei den 32% der Stimmen die sie erhielten (noch) nicht dabei war.

      • leser

        bei allen die ein parteikartl haben, es kann auch blau sein

  • andreas

    @realist
    Wenn dann, der Zweck heiligt die Mittel, doch als Partei der selbsternannten Messias, müssen sie bei halt auch Kritik aushalten.
    M5S ist doch spätestens seit sie mehrere Bürgermeister stellen im System angekommen. Als Idealisten gestartet und als italienische Politiker gestrandet, übel, übel. 🙂

  • wollpertinger

    Der Köllensperger ist wohl derzeit der übelste Opportunist, der sich in der Südtiroler Parteienlandschaft herumtreibt. Mit seinem gekünstelten Saubermann-Image kann es sicher einige politisch absolut ungebildete Menschen ansprechen. Und das ist ja der Zweck der Sache..

  • gerry

    Wollpertinger welcher Partei gehören dann die gebildeten Menschen an ?

  • berfikir

    Köllensperger ist wohl derzeit der einzigste der was taugt!

Kommentar abgeben

Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

2018 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | DATENSCHUTZ & AGB | Cookie Hinweis

Nach oben scrollen