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Jetzt geht’s los

Nach einer schwierigen und mühsamen Qualifikationsrunde bis zum letzten Atemzug beginnt für den HCB Südtirol Alperia die sogenannte „best time of the year”.

Die Playoffs sind ohne Zweifel die Quintessenz jeder Eishockeysaison und die Endabrechnung, auf welche die gesamte Saison hingearbeitet wird. Im „live pick”, nach Ende der Qualification Round vom letzten Sonntag, haben die Weißroten den Namen des heurigen Viertelfinalgegners erfahren: es ist der österreichische Rekordmeister EC KAC.

Die Klagenfurter haben die Regular Season und auch die Pick Round auf dem vierten Tabellenplatz beendet. In der Zwischenrunde haben sich die Kärntner nach einem durchwachsenen Start mit nur einem Punkt aus den ersten vier Spielen wieder gefangen und in den letzten sechs Matches deren vier gewonnen.

Die vorhergehenden Saisonspiele
Der KAC ist die einzige Mannschaft, gegen welche die Foxes in der laufenden Saison noch nie gewonnen haben. In den vier Spielen der Regular Season setzte es für die Bozner ebenso viele Niederlagen ab: die Foxes verloren in der Klagenfurter Stadthalle mit 3:0 und 2:0 und zogen auch in der Eiswelle mit 5:4 und 2:0 (erstes Spiel unter Kai Suikkanen als Coach am 1. Dezember) den Kürzeren. Der KAC hat insgesamt 12 Treffer erzielt, Bozen hingegen nur vier und diese alle in einem einzigen Spiel. Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften liegt bereits über drei Monate zurück und in der Zwischenzeit wurden die Karten neu gemischt. Der finnische Trainer hat nämlich vieles bei den Foxes verändert und sie vom letzten Tabellenplatz aus in die Playoffs geführt.

Die Top Scorer
Im Duell der Punktesammler führt Bozen: Mike Halmo hat mit 19 Toren und 29 Assists insgesamt 48 Punkte aus 54 Spielen erzielt (14. Stelle der EBEL), ihm auf den Fersen folgt Alex Petan mit 47 Punkten (16 + 31, 15. der EBEL Rangliste). Die meisten Tore in den Reihen der Foxes hat aber Chris DeSousa mit 20 Treffern (17 Assists) geschossen. In dieser speziellen Rangliste führen bei den Kärntnern drei einheimische Spieler: Thomas Koch, Johannes Bischofberger und Manuel Ganahl halten bei je 36 Punkten. Aus diesem Trio hat Bischofberger die meisten Tore erzielt, nämlich 16.

Die Special Teams
Nachdem das Powerplay der Weißroten während der Regular Season immer eines der besten war, kam es in der Qualification Round ins Stottern. Das Überzahlspiel der Bozner bleibt immerhin mit einer Trefferausbeute von 21,9% (47 erzielte Tore in 215 Powerplay-Situationen) das fünftbeste der gesamten Liga. Hier liegen die Klagenfurter mit 16,6% (36 Treffer in 217 Powerplays) an der achten Stelle.
Die eigentliche Stärke der Bozner ist aber das Penalty Killing, welches das Beste der EBEL mit 84,2% ist und bis vor einigen Spielen sogar bei 86% lag. Die Foxes haben in Unterzahl seit dem Spiel gegen Salzburg vom 3. Jänner kein Tor mehr kassiert, diese Serie wurde dann im Match vom 23. Februar gegen den VSV unterbrochen. Der KAC liegt in dieser Wertung mit 81,5% an fünfter Stelle.

Ähnlich verhält es sich bei den Strafminuten: 522 für Bozen und 552 für den KAC. Die Herausforderung zwischen den Südtirolern und Kärntnern findet auch in der Torhüterposition seine Fortsetzung. Pekka Tuokkola und Tomas Duba spielten in der Vergangenheit mit vertauschten Rollen: der Finne spielte von 2014 bis 2016 für zwei Saisonen in Klagenfurt, während der Tscheche im letzten Serie A Jahr der Foxes 17 Spiele (Saison 2012/13) im Dress der Weißroten bestritten hat.

„Wir haben uns heuer mehrmals, eigentlich zu oft, in der Situation befunden, die Saison vorzeitig zu beenden”, erklärt der Stürmer der Foxes Alex Petan, „wir haben daraus aber vieles gelernt. Wir haben in mehreren Situationen aufgezeigt, dass wir, wenn wir als geschlossenes Team auftreten und auf dem Eis alles geben, viel erreichen können: für uns ist es eine große Gelegenheit zu zeigen, wozu wir fähig sind. Vor allem in den Heimspielen können wir durch unsere Fans, welche uns in der gesamten bisherigen Saison immer lautstark unterstützt haben, zu Höchstleistungen auflaufen“.

„Wir haben in dieser Woche gut trainiert und sind bereit”, dies die Worte des weißroten Verteidigers Daniel Glira, „Klagenfurt ist sicher eines der besten Teams der Liga, wir haben aber länger nicht mehr gegen sie gespielt: wir müssen 100% geben, wenn wir eine Chance haben wollen, sie zu besiegen. Es wird sicher eine tolle Serie werden“.

Die Serie der „best of seven” beginnt am 9. März 2018 um 19,15 Uhr mit Spiel 1 in der Stadthalle (TV Direktübertragung auf Video33). Spiel 2 folgt dann am 11. März (Spielbeginn 17,20 Uhr) in der Eiswelle, Spiel 3 wieder in Kärnten am 13. März (19,15 Uhr, live auf Video33) und Spiel 4 am nächsten Freitag in Bozen (19,45 Uhr).

Alle Infos über Preise und Kartenvorverkauf unter folgendem Link: https://www.hcb.net/it/prezzi-e-info-quarti-di-finale-hcb-sudtirol-alperia-vs-ec-kac/

Viertelfinale Playoffs 2017/18
EC KAC vs HCB Südtirol Alperia
Spiel 1, Stadthalle Klagenfurt, Freitag, 9. März um 19,15 Uhr (live on Video33)
Spiel 2, Eiswelle Bozen, Sonntag, 11. März um 17,20 Uhr
Spiel 3, Stadthalle Klagenfurt, Dienstag, 13. März um 19,15 Uhr (live on Video33)
Spiel 4, Eiswelle Bozen, Freitag, 16. März um 19,45 Uhr

falls notwendig
Spiel 5, Stadthalle Klagenfurt, Sonntag, 18. März
Spiel 6, Eiswelle Bozen, Dienstag, 20. März
Spiel 7, Stadthalle Klagenfurt, Freitag, 23. März

Die restlichen Viertelfinalpaarungen
Vienna Capitals – HC TWK Innsbruck
EC Red Bull Salzburg – Dornbirn Bulldogs
Black Wings Linz – Medvescak Zagreb

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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