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Mehr Frauenunternehmen

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Weibliche Unternehmen haben an Bedeutung gewonnen. In den letzten drei Jahren ist die Zahl der Frauenunternehmen um zwei Prozent angestiegen. Die Zunahme betraf auch das verarbeitende Gewerbe, das im Allgemeinen männlich geprägt ist.

Ende 2017 waren 10.260 Frauenunternehmen bei der Handelskammer Bozen gemeldet, was 18 Prozent der Gesamtzahl der Unternehmen entspricht. Am stärksten vertreten sind weibliche Unternehmen in der Landwirtschaft (27,5 Prozent), im Gastgewerbe (25,3) und bei den privaten Dienstleistungen (22,3).

Dies teilt die Handelskammer in einer Aussendung mit.

Die Zahl der Frauenunternehmen ist in den letzten drei Jahren um zwei Prozent gestiegen. Insbesondere hat die Zunahme die gastgewerblichen Betriebe (+2,0 Prozent) und die privaten Dienstleistungen (+8,3) betroffen. Ein weiterer deutlicher Anstieg von vier Prozent wurde im verarbeitenden Gewerbe verzeichnet – ein Sektor, der im Allgemeinen sehr männlich geprägt ist.

Die Daten zeigen die wichtige Rolle der Frauen in der Wirtschaft. Handelskammerpräsident Michl Ebner betont den Beitrag der Handelskammer zur Stärkung des weiblichen Unternehmertums: „Die Handelskammer Bozen hat 2010 die Initiative Frau in der Wirtschaft lanciert, um die Gleichberechtigung der Frauen in der Wirtschaft und in Führungspositionen zu fördern. Seit 2011 gibt es einen internen Beirat der Handelskammer zur Förderung des weiblichen Unternehmertums, der als beratendes Organ fungiert und sich für die Stärkung der Rolle der Frau in der Wirtschaft einsetzt.“

Außerdem bietet das Gemeinschaftsprojekt der Familienagentur des Landes und der Handelskammer „audit familieundberuf“ den Unternehmen professionelle Unterstützung bei der Einführung einer familienfreundlichen Personalpolitik.

 

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Kommentare (1)

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  • paul1

    Ich würde es mir wünschen, dass noch mehr Frauen einen eigenen Betrieb führen, dann würden sie auch einmal verstehen dass nicht jede Frau gehen und kommen kann wann sie will, kein einziger Privatbetrieb stellt Personen ein, die es gar nicht braucht. Flexible Arbeitszeiten sind in einem Privatbetrieb nicht so einfach zu koordinieren.

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